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Die Medizin ohne Radiologie ist wie das Leben ohne Licht.
Chefarzt Prof. Dr. Hermann Heimberger


Leitlinien zur Qualitätssicherung in der Radiologie

 
Die Leitlinien/Guidelines für die Radiologie unterstützen zum einen die Kollegen, die Anforderungen an die Radiologie stellen und Patienten/Innen überweisen, die richtige und strahlenärmste Untersuchung für eine klinische Fragestellung auszuwählen, zum anderen die radiologisch tätigen Kollegen bei der standardisierten und korrekten Durchführung der radiologischen Untersuchungen.
 

 INHALT
 

 

1. LEITLINIEN ZUR INDIKATION IN DER RADIOLOGISCHEN DIAGNOSTIK

 
Seit Ende der 80-er Jahre hat man sich bemüht, Überweisungsempfehlungen für die Indikation von bildgebenden Untersuchungen zu kreieren. 

 

  • Die ersten Leitlinien dieser Art wurden vom Royal College of Radiologist im Jahr 1989 unter dem Titel „Making the best use of a Department of Clinical Radiology: Guidelines for Doctors“ herausgegeben.
  • Im Jahr 1996 veröffentlichte das American College of Radiologist die „Appropriatness Criteria“.
  • Im Jahr 2000 wurde von der Europäischen Kommission die überarbeitete Version der Veröffentlichung des Royal College of Radiologist unter dem Titel „Leitlinien für die Überweisung zur Durchführung von Bild gebenden Verfahren (Strahlenschutz-Publikation 118)" publiziert.
  • In Österreich ist seit dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit der Bundesfachgruppe Radiologie der österreichischen Ärztekammer, der Österreichischen Röntgengesellschaft, des Verbands für medizinischen Strahlenschutz (VMSÖ) und des Verbands für bildgebende Diagnostik Österreich (VBDÖ) die „Orientierungshilfe Radiologie“ als Anleitung zum optimalen Einsatz der klinischen Radiologie entwickelt worden, die inzwischen in der 4. Auflage online oder als Druck zur Verfügung steht.

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER WISSENSCHAFTLICHEN MEDIZINISCHEN FACHGESELLSCHAFTEN (AWMF)

Die AWMF - Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, gegründet am 10. November 1962 in Frankfurt am Main, seit 2007 eingetragener Verein (e. V.), ist der deutsche Dachverband von 168 wissenschaftlichen Fachgesellschaften (Stand: November 2013) aus allen Gebieten der Medizin (zusammen rund 180.000 Mitglieder). Seit 1995 koordiniert die AWMF die Entwicklung von medizinischen Leitlinien für Diagnostik und Therapie durch die einzelnen Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Die AWMF ist als gemeinnützig (Förderung der Wissenschaft) anerkannt.

Die AWMF berät über grundsätzliche und fachübergreifende Angelegenheiten und Aufgaben, erarbeitet Empfehlungen und Resolutionen und vertritt diese gegenüber den damit befassten Institutionen, insbesondere auch im politischen Raum. Neben den – angesichts der zunehmenden Spezialisierung immer dringenderen – Aufgaben der inneren Zusammenarbeit will sie damit die Interessen der medizinischen Wissenschaft verstärkt nach außen zur Geltung bringen. (Quelle: Wikipedia)

AWMF Leitlininien RADIOLOGIE ALLGEMEIN

AWMF Leitlinien KINDERRADIOLOGIE


Orientierungshilfe Radiologie

Die "Orientierungshilfe Radiologie" (4. Auflage 2011) soll den Ärzten in Krankenhäusern und im niedergelassenen Bereich helfen, die für die jeweilige Situation bestgeeigneten bildgebenden Verfahren auszuwählen. Das Befolgen der Orientierungshilfe lässt neben einer besseren Versorgung unserer Patienten auch eine Verringerung der damit verbundenen Strahlenexposition erwarten. Dies ist die Online Version der vierten Auflage der Orientierungshilfe. Sie beschreibt die in Österreich mögliche und wünschenswerte Anwendungspraxis der bildgebenden Verfahren, eines Fachbereiches der Medizin, der sich rasch verändert. Die Orientierungshilfe bewertet die Rolle von Röntgen, Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Nuklearmedizin und Positronenemissionsto-mographie bei gewissen Fragestellungen. mehr ...


Orientierungshilfe für bildgebende Untersuchungen

Die vorliegende „Orientierungshilfe" soll Ärzten im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich helfen, die für die jeweilige Fragestellung bestgeeigneten radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren auszuwählen. Sie soll dazu beitragen, dass Patienten sowohl besser versorgt werden, als auch ihre Strahlenexposition verringert wird. Diese Kriterien ersetzen nicht das Stellen einer „Rechtfertigenden Indikation“ durch den Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz nach § 80 Strahlenschutzverordnung bzw. § 23 Röntgenverordnung. Die rechtfertigende Indikation erfordert die Fest- stellung, dass der gesundheitliche Nutzen einer Anwendung am Menschen gegenüber dem Strahlenrisiko überwiegt. Andere Verfahren mit vergleichbarem gesundheitlichem Nutzen, die mit keiner oder einer geringeren Strahlenexposition verbunden sind, sind bei der Abwägung zu berücksichtigen. Die rechtfertigende Indikation ist auch dann zu stellen, wenn eine Anforderung eines überweisenden Arztes („anfordernden Arztes“) vorliegt; die Verantwortung liegt immer beim anwendenden Arzt. mehr >>


Leitlinien für die Überweisung zur Durchführung von Bild gebenden Verfahren

Diese Broschüre aus dem Jahr 2000 mit dem Titel: Leitlinien für die Überweisung zur Durchführung von Bild gebenden Verfahren stellt Überweisungsleitlinien für den Gebrauch durch alle Angehörigen der medizinischen Fachkreise auf, die qualifiziert  sind, Patienten zur Durchführung von Bild gebenden Verfahren zu überweisen. Sie soll auf diese Weise sicherstellen, dass alle durchgeführten Untersuchungsverfahren gerechtfertigt und optimiert sind. Die vorliegende Broschüre basiert auf der schon zuvor im Jahr 1998 vom britischen Royal College of Radiologists veröffentlichten Broschüre "Making the best use of a Department of Clinical Radiology: Guidelines for Doctors". Diese Überweisungsleitlinien wurden von Experten für Radiologie und für Nuklearmedizin in Europa gemeinsam mit dem Royal College of Radiologists (Vereinigtes Königreich) bearbeitet und könnten nun von allen Mitgliedstaaten als Muster übernommen werden. Die vorliegenden Überweisungsleitlinien sind für die Mitgliedstaaten nicht bindend. Sie gehören zu einer Sammlung von technischen Ratgebern, die die Umsetzung der Richtlinie zur medizinischen Exposition erleichtern soll.  mehr >>

 

2. LEITLINIEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG IN DER RADIOLOGISCHEN DIAGNOSTIK

 

Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Radiologie/QBR-RL  Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Kriterien zur Qualitätsbeurteilungs in der radiologischen Diagnostik in der Neufassung vom 17.Juni 2010 (letzte Änderung 20.Dezember 2012)

Auszug aus der Präambel
Die konventionelle Röntgendiagnostik (Projektionsradiographie) und die Computertomographie liefern als bildgebende Verfahren wesentliche Beiträge zum ärztlichen Handeln. Der Nutzen kommt nur dann zum Tragen, wenn eine sachgerechte medizinische Fragestellung (Indikation) vorliegt, eine auswertbare Darstellung der diagnosewichtigen Informationen (Bildmerkmale, Bilddetails und kritische Strukturen) erreicht wird und eine sich darauf stützende adäquate Befundung erfolgt. Zur Förderung der Qualität in der konventionellen Röntgendiagnostik und Computertomographie hat der Gemeinsame Bundesausschuss gemäß § 136 Absatz 2 Satz 2 i. V. m. § 92 Absatz 1 Satz 2 Nummer 13 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) nachfolgende Richtlinie über Kriterien zur Qualitätsbeurteilung in der radiologischen Diagnostik beschlossen. mehr >>


 


Bundesärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern

   Qualitätssicherung in der Magnet-Resonanz-Tomographie (2007) 

   Qualitätssicherung in der Computertomographie (2007)

   Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik (2000)


Leitlinien für Kontrastmittelsicherheit  der Europea Society for Urogenital Radiology (ESUR) 

Im Jahr 2010 erschien Version 7.0 der in sieben Sprachen übersetzten Leitlinien für Kontrastmittelsicherheit  der Europea Society for Urogenital Radiology (ESUR). Ziel der Autoren war es, eine einfache, praxisorientierte Leitlinie zu erstellen. Mittlerweile wurden mehr als 100.000 Exemplare gedruckt. In der neuen Version der Leitlinie wurde die Empfehlung für Diabetiker, die Methformin einnehmen und eine normale Nierfenfunktion haben vereinfacht. Die Einschränkung der Nierenfunktion erfolgt nun vornehmlich über die errechnete GFR und nicht über das Serumkreatinin. Empfehlungen für die nephrogene systemische Fibrose und für extrazelluläre gadoliniumhaltige Kontrastmittel wurden ergänzt. Diese Leitlinie ist eine grosse Hilfe für jeden Arzt, der Kontrastmittel verwendet oder die Indikation zu einer Kontrastmitteluntersuchung stellt.  mehr >>


 

Europäische Leitlinien über Qualitätskriterien für Röntgenaufnahmen in der Medizinischen Diagnostik

EINLEITUNG - Wie von der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) empfohlen, sind die beiden Grundprinzipien des Strahlenschutzes des Patienten die Rechtfertigung der Durchführung und die Optimierung des Schutzes, einschließlich der Berücksichtigung von Dosis- Referenzwerten (1,2,3). Diese Grundsätze sind durch die EURATOM-Richtlinien (4) weitgehend in einen rechtlichen Rahmen umgesetzt.

Die Rechtfertigung ist der erste Schritt im Strahlenschutz. Es ist anerkannt, daß eine diagnostische Exposition mit Röntgenstrahlen ohne eine begründete klinische Indikation nicht zu rechtfertigen ist, ganz gleich wie gut die Qualität der Bildgebung auch sein mag.
Jede Untersuchung muß zu einem Nettonutzen für den Patienten führen. Dies trifft nur dann zu, wenn vorauszusehen ist, daß die Untersuchung eine Auswirkung auf die ärztliche Entscheidung hat, hinsichtlich: der Diagnose, der Patientenversorgung und -behandlung und des endgültigen Ergebnisses für den Patienten.
Die Rechtfertigung beinhaltet auch, daß die benötigten Ergebnisse nicht mit anderen Methoden erbracht werden können, die mit geringeren Risiken für den Patienten verbunden wären. weiter >>

Zahlreiche weitere Informationen zur Europäischen Union sind verfügbar über Internet, Server Europa (http://europa.eu.int).. Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung. Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 2000 ISBN 92-828-9447-9 | © Europäische Gemeinschaften, 2000 Nachdruck mit Quellenangaben gestattet.


Qualitätskriterien für Röntgenaufnahmen bei Kindern

Der vorliegende Leitfaden, erarbeitet durch die Bundesfachgruppe Radiologie der österreichischen Ärztekammer, enthält konkrete Anleitungen für die Durchführung von pädiatrischen Röntgenuntersuchungen. Ein konsequentes Vorgehen nach diesen Anleitungen stellt sicher, dass die benötigte diagnostische Information mit möglichst geringer Strahlendosis erzielt wird.

Kinder sind strahlenempfindlicher als Erwachsene. Umso wichtiger ist es daher, auf eine sorgfältige Anwendung von Röntgenstrahlung bei Kindern zu achten. Ich bin überzeugt davon, dass der vorliegende Leitfaden einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von pädiatrischen Röntgenuntersuchungen leisten kann.  
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Bundesfachgruppe Radiologie der österreichischen Ärztekammer

 

 

EUROPEAN GUIDELINES ON QUALITY CRITERIA FOR DIAGNOSTIC RADIOGRAPHIC IMAGES IN PEDIATRICS

Quality and safety have become hallmarks for efficient and successful medcal intervention. A comprehensive quality and safety culture has been progressively developed throughout the European Union with regard to the medical use of ionising radiation, and has been integrated into the various branches of diagnosis and treatment.
The Commission of the European Communities contributes to this evolution by the establishment of legal requirements for the radiation protection of persons undergoing medical examination or treatment of safety requirements for medical devices and by participating in research for the implementation and updating of these requirements.
The establishment of the Quality Criteria for Diagnostic Radiographic images is one of the milestones of these European initiatives. It started in 1984 when also the first Directive on Radiation Protection of the Patient was adopted by the Member States of the European Union. Following the development of Quality Criteria for adult radiology3 it was recognised that Quality Criteria needed to be specifically adapted to paediatric radiology.

Ende 2013 wurden die überarbeiteten radiologischen Leitlinien des ACR (American College of Radiology) veröffentlicht. Bis Ende September 2014 werden die Guidelines erneut überarbeitet und publiziert.

Die Leitlinien sind ein Beitrag zur sicheren Anwendung der diagnostischen und therapeutischen Radiologie und beschreiben die spezifische Ausbildung, die Anforderungen und Techniken der modernen Radiologie geordnet nach Modalitäten, Organsystemen und radiologischen Subspezialitäten.  mehr >>
 

2014 ACR Practice Guidelines & Technical Standards 
 

Practice Guidelines by Modality

Practice Guidelines by Organ or Body System

Practice Guidelines by Radiology Subspecialty

 

The ACR Practice Parameters and Technical Standards help advance the science of radiology and improve the quality of service to patients. They promote the safe and effective use of diagnostic and therapeutic radiology by describing specific training, skills and techniques. Learn more >> 

The ACR Practice Guidelines and Technical Standards for 2013 are currently presented on the website.

The 2014 ACR Annual Meeting and Chapter Leadership Conference (AMCLC) had many interesting developments.  First, the name “Practice Guidelines and Technical Standards” has been changed to “Practice Parameters and Technical Standards”. Second, the CT Lung Cancer Screening Parameter document was adopted as amended at AMCLC and is currently available on this website. The rest of the 2014 adopted documents will go up on the website soon, but no later than September 2014.  As always, this year’s adopted and new Practice Parameters and Technical Standards officially go into effect on October 1, 2014.

Finally, the four collaborative  radiation oncology practice parameters for this year were approved by the Council Steering Committee and the Board of Chancellors. The ACR Council decided in 2012 that these documents did not need to be presented at AMCLC for adoption, and only required approval by the CSC and the BOC.


The 2012 CAR Diagnostic Imaging Referral Guidelines are intended for physicians and are aimed at assisting them in making decisions in regard to appropriate imaging studies for specific cases. These Referral Guidelines are not intended as a means of restricting the physician’s role in the process of decision-making in regard to the imaging studies to be requested. The Referral Guidelines are evidence-informed and are based on expert opinion or case studies. They should not be used to diminish in any way the freedom of attending physicians to determine and order imaging studies for their patients for whom they have the ultimate responsibility. Discussion between the radiologist and the physician, particularly during multidisciplinary team meetings, must always take precedence. more >>

2012 CAR Diagnostic Imaging Referral Guidelines


Leitfaden zur Bewertung und Optimierung der Strahlenexposition bei CT-Untersuchungen

Trotz ihres relativ geringen Anteils an allen Röntgenuntersuchungen von ca. 8% weist die Computertomographie (CT) mit mittlerweile mehr als 50% einen überproportional hohen Anteil an der kollektiven Strahlenexposition der bundesdeutschen Bevölkerung auf. Neben den durchleuchtungsgestützten Untersuchungen, für die ähnliche Relationen gelten, ist die CT aus diesem Grunde ein wichtiger und lohnender Ansatzpunkt zur Dosisreduktion mehr ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am: 08.07.2016