Glossar Medizinische Radiologie

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A

AAFMC bis Ala,-ae

AAFMC

American Association of Foundations for Medical Care (USA)

AAHM

American Association for the History of Medicine

Abdomen, -inis

Bauch, Unterleib. – abdere: wegtun, verbergen.

abducens, -entis

wegführend. - P.p.a. von abducere: wegführen, wegziehen.

Abductor, -oris

der Abzieher, Wegführer.

Abduktion

Abspreizen, Bewegung einer Extremität oder eines Extremitätenabschnittes in der Frontalebene, die von der Körpermittellinie wegführt (Abspreizung). Die gegenläufige Bewegungsrichtung ist die Adduktion (Anspreizung).

Abernethy, John

Englischer Anatom, Arzt und Chirurg, geb. 3. April 1764 in London; gest. 28. April 1831 in Enfield. Bekannt ist John Abernethy durch die Eponyme Abernethy Malformation (kongenitaler extrahepatischer portokavaler Shunt) und Abernethy's fascia (Pars iliaca, fasciae iliopsoatis, Iliac fascia, fascia iliaca).

aberrans

abirrend. - P.p.a. von aberrare: abirren, sich irren, abkommen.

Abort

Schwangerschaft, welche vor Erreichen der Lebensfähigkeit des Kindes zum Ende kommt. Zu unterscheiden sind dabei Frühaborte (bis 13. Schwangerschaftswoche) und Spätaborte (nach 13. Schwangerschaftswoche)

accessorius, -a, -um

hinzukommend, zusätzlich. - accedere: dazugeben, dazutreten; cedere treten, gehen, zuteil werden.

Acetabulum, -i

Hüftgelenkspfanne; urspr. das Essigschälchen.

Achilles, -is

Achilleus: griechischer Held vor Troja; wurde von Paris durch einen von Apoll gelenkten Pfeil an der Ferse tödlich verwundet.

Achillessehnenabriss

Achillessehnenavulsion; Achillessehneninsertionsriss; Knöcherner Ausriss der Achillessehne am Kalkaneus (Entenschnabelfraktur). Häufig bei Jugendlichen.

Achillessehnenreflex

Synonym: Triceps-surae-Reflex; Plantarflexion des Fußes nach Schlag auf die Achillessehne.

Achondroplasie

Häufigste Skelettdysplasie mit einer kurzgliedrigen Form des Kleinwuchses mit einer durchschnittlichen Erwachsenenkörpergröße von 125 cm . Sie wird autosomal dominant vererbt . Dem Leiden liegt eine Hemmung der Knorpelproliferation und Störung der enchondralen Ossifikation zugrunde . Das klinische Bild mit kurzen Extremitäten und Beinachsendeformitäten sowie dem relativ großen Schädel und eingefallener Nasenwurzel ist von Zirkusclowns bekannt.

ACP

American College of Physicians (USA)

ACR

American College of Radiology (USA)

acromialis, -e

zur Schulterhöhe gehörend.

Acromion,-ii

Akromion (gr): Schulterhöhe, Schulterspitze. - akros (gr): das Äusserste; omos (gr): die Schulter, die höchstgelegene Stelle an der Schulter.

ACS

American Cancer Society (USA)

acusticus, -a, -um

das Hören betreffend. - akouein (gr): hören.

AC-Winkel

Synonyme: Pfannendachwinkel; Azetabulumwinkel nach Hilgenreiner; Acetabulumwinkel nach Hilgenreiner; Maß zur Beurteilung der Hüftpfannenentwicklung beim Säugling und Kleinkind. Der AC-Winkel dient der Beurteilung der Hüftpfannenentwicklung beim Säugling und Kleinkind. Es wird der Winkel zwischen der Hilgenreiner-Linie und dem Hüftpfannenerker gebildet. Mittelwerte: Neugeborene 30°, 1. Jahr < 25°, 3. Jahr < 23°, 7. Jahr < 20°, 15. Jahr < 15° (nach Tönnis 1984).

adducere

heranführen, hinzuziehen; ducere: führen, ziehen.

Adductor, -oris

Heranführer, Hinzuziehender.

Adduktion

Heranführen, in der Frontalebene des Körpers ablaufende Bewegung, bei der eine Extremität oder ein Extremitätenabschnitt zur Körpermittellinie bewegt wird (Abspreizung). Die gegenläufige Bewegung ist die Abduktion.

Adenokarzinom 

maligner Tumor drüsigen Ursprungs

Adeps, -ipis

weiches Fett.

Adhesio, -onis

Anhaften. – adhaerere: an etwas hängen, festhängen, angrenzen, anhaften.

adiposus, -a, -um

fettreich, fetthaltig.

Aditus, -us

Zugang, Eingang. – adire: hinzugehen, herangehen.

Adjuvante Therapie 

Ergänzende Therapie nach Primärtherapie (z. B. Operation)

Adminiculum, -i

Stütze, Beihilfe. - minae, -arum: die Zinnen, die Mauern.

Adnexe

Anhangsgebilde der Gebärmutter (Eierstöcke und Eileiter).

Adnexitis

Entzündung der Tuben und ihrer Umgebung.

Adoleszenz

Jugendalter, oft als Lebensabschnitt nach der Pubertät und vor dem Erwachsenenalter verstanden.

AEP

Association Europeenne de Radiologie/Europäischer Verband der Radiologie.

Aequator [Equator], -oris 

grösster Breitenkreis, Äquator.

AER

Association Europeenne de Radiologie/Europäische Gesellschaft für Radiologie

afferens

hinführend

afferens, -entis

herbeitragend. - P.p.a. von afferre (ad-ferre): herbeitragen, herbeibringen, herantragen.

affixus, -a, -um

angeheftet, befestigt. - P.p.p. von affigere (ad-figere): anheften.

Agenesie

vollständiges Fehlen einer Organanlage (s.a. Aplasie)

Agger, -eris

Wall, Damm. – aggerere (ad-gerere): aufdämmen, vermehren.

aggregatus, -a, -um

zusammengeschart, nahe beieinanderliegend. - P.p.p. von aggregare (ad-gregare): zusammenscharen, beigesellen.

AHA

American Heart Association (USA)

Akkumulation 

Anhäufung (z.B. von subletalen Strahlenschäden)

Akzelerierung 

Verkürzung der Gesamtbehandlungszeit unter Beibehaltung der konventionellen Dosis pro Fraktion von 1,8-2,0 Gy (Dosis pro Woche

akzessorisch 

zusätzlich

Ala, -ae

der Flügel

Albarran bis Antigen

Albarran, Joaquim

Kubanischer Urologe, geb. 22. August 1860 in Sagua-Grande auf Cuba; gest. 17. Januar 1912 in Paris. Bekannt ist Joaquin Maria Albarrán y Dominguez durch die Eponyme Albarrán-Drüsen, Albarrán-Zeichen, Albarrán-Ormond-Syndrom. 

albicans

weiss schimmernd. - P.p.a. von albicare: weiss sein, schimmern.

albugineus, -a, -um

weiss schimmernd. - Adj. zu Albugo, Tunica albuginea: derbe, weisse Bindegewebshülle.

Albugo, -inis

weisser Fleck. – albus: weiss.

albus, -a, -um

weiss, weissglänzend. - Alphós: weisser Ausschlag (Hautausschlag).

Alexander, William

Neuseeländischer Pathologe, geb. 27. Mai 1919 in Invercargill, Neuseeland Bekannt ist William Stewart Alexander durch das Eponym Alexander-Syndrom.

Algodystrophie

Sammelbegriff für schmerzhafte Erkrankungen von Knochen und umgebenden Weichteilen in Gelenknähe, die mit Ernährungsstörungen auch im Bereich des Knochens (typischerweise fleckige Entkalkung) einhergehen. Entstehen zumeist in Folge von Operationen. Ursächlich kommen Traumen, aber auch vegetative Störungen in Frage (Synonym: Morbus Sudeck).

Allantois

wurstähnliche Haut, Harnsack, embryonaler Harnsack. - Allas (gr): Wurst.

Allele 

Genpaare, die an gleicher Stelle in den homologen Chromosomen lokalisiert sind

Alphafetoprotein

ist ein Glucoprotein, das in der fetalen Leber, im Gastrointestinaltrakt und im Dottersack gebildet wird . Es tritt auch in den Liquor cerebrospinalis des Feten über und erreicht in der 13 . bis 15 . Schwangerschaftswoche die höchste Konzentration . Bei offener Spaltbildung des zentralen Nervensystems, also bei Myelomeningozelen, Enzephalozelen oder Anenzephalie treten erhöhte Mengen von AFP in das Fruchtwasser über. Ein erhöhter AFP-Spiegel im Fruchtwasser während der 14. bis 20. Schwangerschaftswoche ist ein Hinweis auf derartige Störungen . Erhöhte AFP-Mengen werden aber auch bei Mehrlingschwangerschaften, Ösophagus- oder Duodenalatresie, Omphalozelen oder Fruchttod angetroffen.

Alveoli dentales 

Zahnfächer in Ober- und Unterkiefer

Alveoli pulmonis 

Lungenbläschen

Alveolus, -i

kleine Mulde, Hohlräume, Bienenzelle.

AMA

American Medical Association (USA)

Amastie

Fehlende Anlage der Brust.

ambiguus, -a, -um

sich nach zwei Seiten neigend. – ambigere: nach zwei Seiten treiben, schwanken.

Amelie

Fehlende Entwicklung einer Extremität (Sonderform der Aplasie). Stärkste Ausprägung eines Gliedmaßendefektes, bei der Arme oder Beine vollständig fehlen.

Amenorrhoe

Ausbleiben der Menstruation, entweder primär, d.h. bereits die Menarche bleibt aus, oder sekundär, d.h. nachdem bereits Menstruationen stattgefunden haben.

Amiocentese

Punktion der Fruchtblase für die Fruchtwasseruntersuchung während der Schwangerschaft . Diese kann zur Untersuchung auf Rhesuskompatibilitilt oder genetisch bedingte Krankheiten während der 15 . bis 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden .

Amnion

Eihaut, Hülle des Embryos; bildet sich als Höhle entlang des Ektoderms und schiebt sich dann Ober den Embryo, enthält das Fruchtwasser. - Amnion, -ii oder Amnios, -ii: Schafhaut; amnos (gr): Schaf.

Amphiarthrose 

echtes, kaum bewegliches Gelenk. -amphi (gr): ringsum, herum, zu beiden Seiten; arthron (gr): Glied, Gelenk.

Amphora, -ae

zweihenkeliger Krug mit engem Hals; amphoreús (gr): zweihenkeliges Gefäss; nach Hyrtl von ampha, -ae (Griff) und Bulla, -ae (Blase).

Amplifikation

Verstärkung

Ampulla, -ae

Gefäß aus Ton/Glas mit engem Hals und blasig aufgetriebenem Bauch; kolbenförmige Verdickung.

ampullär 

bauchig erweitert

amygdaloideus, -a, -um

mandelähnlich, zu etwas Mandelähnlichem gehörend. - amýgdale (gr): Mandel.

Anabolismus 

Aufbaustoffwechsel

anaerobe Zellen

nicht mit Sauerstoff versorgte Zellen (= anoxische Zellen)

analis, -e

zum After gehörend. - Adj. zu Anus.

Anämie

Blutarmut, d.h. Hämatokrit oder Hämoglobin unterhalb der Norm. Verursacht eine Störung des 02-Transportes.

Anastomosis, -is

Vereinigung oder Verbindung zweier Kanäle. - anastomóein [gr): eine Mündung herstellen, öffnen, eröffnen.

Anatomia, -ae

die Kunst des Zergliederns, Lehre von der Gestalt und Struktur des menschlichen Körpers und seiner Organe. - anatemnein (gr): zerschneiden, zergliedern.

anconeus, -a, -um

zum Ellenbogen gehörig. - ankón (gr): der gebogene Arm, Ellenbogen.

Angiologia, -ae

Gefässlehre. - angeion (gr): (Blut-)Gefäss; Logos (gr): Wort, Sprache, Lehre.

angiomesenchymale Veränderungen

Veränderungen des Gefäßbindegewebes

Angulus, -i

Winkel, - inferior unterer Schulterblattwinkel), - venosus Venenwinkel am Zusammenfluß von Hals- und Armvene

Anhydramnion

Vollständiges Fehlen des Fruchtwassers; s.a. Oligohydramnion

Anisomastie

Ungleiche Ausbildung der Mammae

Anisozytose

ungleiche Größe roter Blutkörper — Zeichen einer gestörten Bildung

Ankylose

Knöcherne Gelenksteife, meist als Folge einer entzündlich bedingten Destruktion. Ein Gelenk ist kapsulär oder knöchern versteift, was einen absoluten Bewegungsverlust zur Folge hat . Der Gelenkspalt ist im Röntgenbild nicht mehr erkennbar. Davon abzugrenzen ist die fibröse Gelenksteife.

Anoikis

Spezielle Form der Apoptose, die durch einen Verlust der Adhäsion an die extrazelluläre Matrix ausgelöst wird.

anoxische Zellen

nicht mit Sauerstoff versorgte Zellen

ANS

American Nuclear Society

Ansa, -ae

Öse, Schlinge, Henkel. – hania oder ansia (gr): Zügel, der dem Zugvieh durch die Nase gezogene Zügel.

ANSI

American National Standards Institute, Inc., New York

Antagonist 

Gegenspieler

ante

1. Präp.: vor, voran, voraus; 2. Adv.: vorn, vorwärts, vorher.

Antebrachium, -ii

Unterarm, Vorderarm. - brachium, -ii: Arm.

anterior, -ius

vorderer, vorn, zur Vorderfläche hin. - Komp. zu ante: vor, vorn gelegen.

Anteversion 

Bewegung des Armes oder des Beines nach vorn

Anthelix, -icis

Gegenwindung. - anti (gr): gegen; hélix (gr): Windung.

Antibiogramm

Bestimmung der Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber unterschiedlichen Antibiotika

Antigen

immunologischer Begriff für eine Substanz, gegen die Antikörper (s.d.) gebildet werden

Antikörper bis Arthrose

Antikörper

immunologischer Begriff für körpereigene Stoffe, die gegen Antigene (s.d.) gebildet werden, Eiweiße

Antitragus, -i

kleiner Höcker gegenüber dem Tragus. - tragos (gr): Bock.

Antrum, -i

Grotte, Höhlung, Höhle; Höhle, - mastoideum Höhle des Warzenfortsatzes im Mittelohr, - pyloricum vor dem Magenpförtner liegender Abschnitt des Magens.- antron (gr): Höhle.

Anulus, -i

kleiner Ring.

Anus, -i

Kreis, Ring, After(ring).

Aorta, -ae

Hauptschlagader. - aéirein (gr): etwas in die Höhe heben, um es zu tragen.

Apert-Syndrom

Häufigste Dysostose mit kranialer und Gesichtsbeteiligung. Klinisch liegen eine typische Schädelkonfiguration (Akrobrachyzephalie) und Syndaktylien (typischerweise als Löffelhand) vor (Akrozephalosyndaktylie) . Das Apert-Syndrom ist autosomal dominant vererblich.

Apertura, -ae

Öffnung, Loch. – aperire: öffnen, erschliessen, aufdecken.

Apex, -icis

äußerste Spitze.

APHA

American Public Health Association, New York

apicalis, -e

zur Spitze gehörend. - Adj. zu Apex.

Aplasie

(von altgriechisch ἀπλασία, neugriechisch απλασία, neulateinisch aplasia „Nichtausbildung“) Eine embryologisch bestehende Organanlage wird nicht ausgebildet, d.h. das Organ fehlt. (s.a. Agenesie)

Aponeurosis, -is

flächenhafte, platte Sehne. - neuróein (gr): die Sehne anspannen.

Apophysen

Knochenkerne des kindlichen Skeletts, die sich meist im Bereich des Ansatzes von Sehnen, Bändern oder Gelenkkapseln befinden (z .B. Trochanterapophyse als Ansatz für die Glutealmuskulatur). Die Knochenkerne der Apophysen sind während des Wachstums durch eine Wachstumszone (Apophysenfuge, Apophysenplatte) mit dem übrigen Skelett verbunden . Die Verknöcherung dieser Wachstumszonen läuft in der Pubertät nach bestimmtem Schema ab . Dies kann z .B . im Bereich der Beckenkammapophysen zur Bestimmung der Skelettreife genutzt werden (sogenanntes RISSER-Zeichen) .

Apoptose

Programmierter oder geregelter Zelltod, ausgelöst z. B. durch externe Schädigung oder physiologische Signale

Appendix, -icis

Anhang, Anhängsel, - vermiformis Wurmfortsatz des Blinddarms, („Blinddarm" in der Laiensprache). - pendere: hängen, schweben.

Aqu(a)eductus, -us

Wasserleitung. - aqua, -ae: Wasser; ductus, -us: Zug, Leitung.

Aquaeductus cerebri 

Verbindungsgang zwischen 3 . und 4 . Ventrikel im Mittelhirn

ARA

American College of Rheumatology

Arachnoidea, -ae

Spinngewebshaut des Gehirns und Rückenmarks. - aráchne (gr): Spinne.

Arbor, -oris

Baum. 

arcuatus, -a, -um u. arcualis, -e 

bogenförmig gekrümmt. - Adj. zu Arcus.

Arcus, -us

Bogen, Kreisbogen.

Area, -ae

Bezirk, freie Fläche, Stelle.

Areola, -ae

Dim. zu Area.

Arnold, Friedrich

Deutscher Anatom, Physiologe und Zoologe, geb. 8. Januar 1803 in Edenkoben bei Landau (Rheinpfalz); gest. 5. Juli 1890 in Heidelberg. 

ARRS

American Roentgen Ray Society, Rochester/ Amerikanische Röntgenstrahlengesellschaft

ARRT

American Registry of Radiologic Radiologists

ARS

American Roentgen Society/

Arteria brachialis 

Oberarmschlagader

Arteria Carotis 

Kopfschlagader

Arteria femoralis 

Oberschenkelschlagader

Arteria hepatica 

Leberschlagader

Arteria iliaca 

Beckenschlagader

Arteria mesenterica 

Darmschlagader

Arteria poplitea

Kniekehlenschlagader

Arteria pulmonalis 

Lungenschlagader

Arteria renalis 

Nierenschlagader

Arteria subclavia

Unterschlüsselbeinschlagader

Arteria tibialis 

Schienbeinschlagader

Arteria ulnaris 

Ellenschlagader

Arteria vertebralis 

Wirbelschlagader (versorgt den hinteren Teil des Gehirns)

Arteria, -ae

Schlagader, Arterie. - von aer (gr): Luft u. taréein (gr): enthalten, bewahren.

Arthritis 

entzündliche Gelenkerkrankung

Arthrodese

Operative Versteifung eines Gelenkes, die z .B . zur Stabilisierung bei lähmungsbedinger Instabilität oder zur Ruhigstellung von entzündlichen, meist septischen Gelenkdestruktionen durchgeführt wird . Arthrodesen können durch Anfrischen der Gelenkflächen (artikulär) oder auch durch Spanüberbrückung des Gelenkes juxtaartikulär (z .B . bei Tuberkulose des Hüftgelenkes zwischen Oberschenkel und Becken) hergestellt werden .

Arthrographie

Kontrastmitteldarstellung des Gelenkraumes zur Erfassung von Kapsel- und Knorpelläsionen bzw . Weichteilinterponaten. 

Arthrorise

Operationsverfahren zur Hemmung der Gelenkbeweglichkeit in einer Richtung durch Einsetzen eines Knochenspanes

Arthrose

Gelenkerkrankung degenerativer Art mit Bewegungseinschränkung bis hin zum Bewegungsverlust

Articulatio bis azygos

Articulatio acromioclavicularis 

Schultereckgelenk

Articulatio carpometacarpea pollicis 

Daumensattelgelenk

Articulatio coxae 

Hüftgelenk

Articulatio cubiti 

Ellenbogengelenk

Articulatio genus 

Kniegelenk

Articulatio humeri 

Schultergelenk

Articulatio radiocarpea proximales  

Handwurzelgelenk

Articulatio sternoclavicularis 

Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk

Articulatio talocruralis 

oberes Sprunggelenk, 

Articulatio talotalaris 

unteres Sprunggelenk

Articulatio zygapophysialis 

kleines Wirbelgelenk

Articulatio(-nes) 

Gelenk(-e), 

Articulatio, -onis

Gelenk. - Articulus,: Fingerglied, Knoten; Dim. zu artus, -us: Gelenk, Glied; artýein (gr): zusammenfügen, gliedern; arthron (gr): Glied, Verbindung.

arytenoideus, -a, -um

dem Schnabel einer Gießkanne ähnlich. - arytaina (gr): Gießbecken, Gießkanne.

ASA

American Standards Association

ascendens

aufsteigend. - P.p.a. von ascendere aufsteigen, sich erheben, emporsteigen.

Aschoff, Ludwig

Deutscher Pathologe , geb. 10. Januar 1866 in Berlin; gest. 24. Juni 1942 in Freiburg im Breisgau. Bekannt ist Karl Albert Ludwig Aschoff durch die Eponyme Aschoff's cells, Aschoff's organ, Aschoff-Geipel bodies, Rokitansky-Aschoff sinuses und die Fachbegriffe Puhl's reinfection, Tawara's node.

ASCII

American Standard Code for Information Interchange

ASIM

American Society of Internal Medicine (USA)

asper, -era, -erum

rau, uneben.

ASQC

American Society for Quality Control (USA)

ASR

American Society of Radiographers

ASRT

American Society of Radiologic Technologists

ASXRT

American Society of X-Ray Techniciens/Amerikanische Gesellschaft der Röntgentechniker

Aszites 

Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle

Ataxia telangiectatica

Seltene autosomal-rezessive vererbte Erkrankung, die u.a. mit erhöhter intrinsischer Strahlenempfindlichkeit einhergeht

Ataxie

Zentrale Koordinationsstörung bei Abläufen von Bewegunen.

Athelie

Fehlen der Brustwarze.

Atlas, -antis

1. Halswirbel. - Atlas: griechischer Heros, der die Säulen des Himmels trug. - tlas: P.p.a. von tlenai (gr): tragen; der starke Träger.

Atresie

Angeborenes Fehlen einer natürlichen Körperöffnung. Austreibungsperiode Zeitraum von der vollständigen Muttermundseröffnung bis zur Entbindung des Kindes

atrioventricularis, -e

zum Vorhof und zur Kammer gehörig. - atrium, n : Vorhof, Vorraum; Ventriculus,: Dim. zu venter: Hohlraum, 1. Magen, 2. Herzkammer, 3. Hirnkammer; ventricularis, -e : Adj. zu Ventriculus.

Atrium, -ii

Vorhof, Halle. - etrusk. Ursprungs; atarr (etrusk): befestigtes Gebäude.

Atrophie 

Verminderung der normalen Größe eines Organs

auditivus, -a, -um

das Hören betreffend. - audire: hören.

Auerbach, Leopold

Deutscher Anatom und Pathologe, geb. 28. April 1828 in Breslau (Preußen, heute Polen); gest. 30. September 1897 ebenda. Bekannt ist Leopold Auerbach durch das Eponym Auerbachschen Plexus (Plexus myentericus).

Auricula, -ae

„kleines Ohr“. 1. Ohrmuschel, 2. Herzohr. - Dim. zu Auris.

Auris, -is

Ohr. - ous (gr): Ohr.

Auskultation 

Abhören von Tönen und Geräuschen am Körper des Patienten mit Hilfe eines Stetoskops

Auskultationsbefund

krankhafte Veränderungen, die sich bei der Auskultation (= Abhören) der Lunge zeigen

autonomes Nervensystem 

vom Willen unabhängiges Nervensystem

autonomicus, -a, -um

unabhängig. – autó-nomos (gr): selbständig, autonom.

Avis, -is

Vogel, Vorbedeutung.

axillaris, -e

zur Achselhöhle gehörig. - Adj. zu axilla, -ae: die Achselhöhle; Dim. zu Ala.

Axis, -is

1. Achse, 2. zweiter Halswirbel; er gibt die ruhende Achse an, um welche sich der 1. Halswirbel dreht. - axon (gr): Wagenachse, Himmelsachse.

Azoospermie

Fehlen von Spermien in der Samenflüssigkeit

azygos, -on

unpaar, nicht gepaart, nicht verbunden.

B

B bis BET

B

Bazillus

B I

Billroth I 

B II

Billroth II

BA

Beckenausgang

BA

Blutagar

BA

Bronchial-Asthma

Ba

Chemisches Zeichen fur Barium

BAA

Bauchaortenaneurysma

Bac.

Bacillus, Stäbchen.

BADP

Diastolischer Brachialarteriendruck

BAG

Bundesamt für Gesundheitswesen, Bern

BAK

Blutalkoholkonzentration

BAK

BundesÄrztekammer

Bakt.

Bakteriologisch

Bakteriämie

Auftreten von Bakterien im strömenden Blut

Bals.

Balsam

BAMP

Brachialarterienmitteldruck

Bankart, Arthur Sydney Blundell

Britischer Chirurg und Orthopäde, geb. 26. September 1879 in Exeter; gest. 8. April 1951 in Northwood. 

Bartholin, Caspar d.J.

Dänischer Anatom, geb. 10. September 1655 in Kopenhagen; gest. 11. Juni 1738 ebenda. Bekannt ist Caspar Bartholin der Jüngere (Secundus) durch die Eponyme Bartholin-Abszess, Bartholin-Zyste, Bartholin-Zystektomie, Bartholin-Kanal, Bartholinitis. 

Bartholin-Drüsen

Große Vorhofdrüsen, Glandulae vestibulares majores

Barton, John Rhea

Amerikanischer Chirurg und Orthopäde, geb. April 1794 in Lancaster, Pennsylvania; gest. 1. Januar 1871 in Philadelphia. Bekannt ist John Rhea Barton durch die Eponyme Barton-Verband, Barton-Pinzette und Barton-Fraktur. 

basalis, -e, basilaris, -e, basal

zur Basis gehörend, an der Basis liegend. - Adj. zu Basis.

Basalmembran

Verdichtungszone des Bindegewebes, die allen Epithelien als Grundlage dient

Basenexzisionsreparatur

Reparaturmechanismus von Einzelstrangbrüchen und Basenschäden

Basenschäden

Eine mögliche Schadensform nach Einwirkung ionisierender Strahlung auf die DNA: irreversible Strukturveränderungen von Basen des

basilicus, -a, -um

königlich. – basilikos (gr): königlich; (arab): innen. - basileus (gr): König.

Basis, -eos

Grundfläche, Untergrund, Grundlage, „Basis“

BaSO4

Bariumsulfat

Baudelocque, Jean Louis 

Französischer Gynäkologe, geb. 30. November 1745 in Heilly (Picardie); gest. 2. Mai 1810 in Paris. Bekannt ist Jean Louis Baudelocque durch die Eponyme Baudelocque-Durchmesser des Beckens, Baudelocque-Mechanismus und Baudelocque-Methode.

Bauhin, Caspar

Schweizer Arzt, Anatom und Botaniker, geb. 17. Januar 1560 in Basel; gest. 5. Dezember 1624 Basel Bekannt ist Caspar Bauhin durch die Eponyme Bauhinsche Klappe, Bauhin-Drüse, Bauhinia.

BB

Beckenboden

BB

Blue bloater

BB

Blutbild

BBB

Blood-brain-barrier

B-Bild

„brightness“-Bild (US)

BC

Bronchialkarzinom

BCS

Budd-Chiari-Syndrom

BD

Bauchdecke(n)

BD

Blutdruck

BdA

Bundesvereinigung deutscher Arzteverbände

BDA

Berufsverband der Allgemeinärzte

Becherzellen

Schleimbildende Zellen der Darmwand

Bechterew, Wladimir Michailowitsch

Russischer Neurologe, Neurophysiologe und Psychiater, geb. 20. Januar (jul. Kalender) / 1. Februar 1857 (greg. Kalender) in Sorali, Gouvernement Wjatka; gest. 24. Dezember 1927 in Moskau. Bekannt ist Wladimir Michailowitsch Bechterew durch die Eponyme Bechterew Kern und Morbus Bechterew

Bechterewsche Krankheit

Erkrankung der Wirbelsäule, die zur Versteifung führt

Becquerel, Antoine Henri

Französischer Physiker und Nobelpreisträger, geb. 15. Dezember 1852 in Paris; gest. 25.08.1908 in Le Croisic (Bretagne). Bekannt ist Antoine Henri Becquerel durch die Eponyme Becquerel (Maßeinheit für die Radioaktivität) und durch die ihm zu Ehren benannten Krater auf dem Mars und auf dem Mond.

BEL

Beckenendlage

benigne

gutartig

Bennett, Edwar Hallaran

Irischer Chirurg, geb. 9. April 1837, Cork (Irland); gest. 21. Juni 1907, Dublin. Bekannt ist Edward Hallaran Bennett durch das Eponyme Bennett-Fraktur

BERT

background equivalent radiation time

Bertin, Exupère Joseph

Französischer Arzt und Anatom, geb. 21. September 1712 in Tramblay bei Rennes; gest. 25. Februar1781 in Gahard bei Rennes. Bekannt ist Exupère Joseph Bertin durch die Eponyme Bertin-Spalte und Bertinische Säulen (Les colonnes de Bertin et les cornets de Bertin).

BET

Brusterhaltende Therapie

BF bis BPS

BF

Belichtungsfaktor

BF

Blutfluß

BGA

Blutgasanalyse

BGA

Bundesgesundheitsamt, Berlin

BGF

Blutgerinnungsfaktor

BGZ

Blutgerinnungszeit

BHR

Bauchhautreflex

BHS

Bluthirnschranke

BIA

Bioimmuno-Assay

biceps, -itis

zweiköpfig. - caput, -itis: der Kopf.

Biermer, Michael Anton

Deutscher Arzt und Internist, geb. 18. Oktober 1827 in Bamberg; gest. 24. Juni 1892 in Schöneberg, heute: Berlin-Schöneberg Bekannt ist Michael Anton Biermer durch die Eponyme Biermer’s sign (Gerhardt’s sign) und Addison-Biermer disease und den Fachbegriff perniziöse AnämieAchtung: Es sind Eponyme und Fachbegriffe enthalten.

Bifurcatio, -onis

Gabelung, - aortae Teilungsstelle der Aorta in die beiden Beckenschlagadern, - tracheae Teilungsstelle der Luftröhre in die beiden Hauptbronchien. - furca, -ae: Gabel.

bikuspidal

zweizipflig

BIL

Bilirubin

bilateral

beidseitig

bilifer, -fera, -ferum

Galle leitend. - bilis, -is: Galle; ferre : tragen, führen.

biliosus, -a, -um

reich an Galle. bipartitus, -a, -um: zweigeteilt. - pars, -tis: Teil.

Billroth, Christian Albert Theodor

Deutsch-österreichischer Mediziner und Chirurg, geb. 26. April 1829 in Bergen auf Rügen; gest. 6. Februar 1894 in Abbazia, Istrien. 

Binswanger, Otto Ludwig

Schweizer Psychiater und Neurologe, geb. 14. Oktober 1852 in Scherzingen, Münsterlingen, Schweiz; gest. 15. Juli 1929 in Kreuzlingen, Schweiz. Bekannt ist Otto Ludwig Binswanger durch die Eponyme Binswangersche Krankheit, Morbus Binswanger.

biol.

biologisch

Biopsie

Entnahme von Gewebe 

BIP

Bronchiolytic interstitial pneumonitis 

BI-RADS

Breast Imaging Reporting and Data Systems

BJM

Bones/joints/ muscles

BJP

Bence-Jones-Proteine 

BK

Blutkultur

BKS

Blutkörperchensenkung 

Bkt.

Bakterien

BL

Burkitt-Lymphom

Blastozyste

Keimblase mit einer inneren Zellmasse (Embryoblast) und einer äußeren Zellschicht (Trophoblast)

Bloch, Felix

Schweizerisch-US-amerikanischer Physiker, geb. 23. Oktober 1905 in Zürich; gest. 10. September 1983 ebenda. Bekannt ist Felix Bloch durch die Eponyme Bethe-Bloch-Formel, Bloch-Funktion, Bloch-Gleichungen, Bloch-Kugel, Bloch-Vektor, Bloch-Wand, Bloch-Elektron.

BLP

Belichtungspunkt

Blumenbach, Johann Friedrich

Deutscher Zoologe und Anthropologe, geb. 11. Mai 1752 in Gotha; gest. 22. Januar 1840 in Göttingen. Bekannt ist Johann Friedrich Blumenbach durch die Eponyme Blumenbach's Rassen-Classification; Clivus Blumenbachii; Loasaceen-Gattung Blumenbachia, Blumenbach- oder Rotschnabelhokko (Crax blumenbachii; Hühnervogel).

BMD

Bone Mineral Density

BNA

Baseler Nomina Anatomica 1895 

Bochdalek , Vincent Alexander

Tschechischer Anatom, geb. 11. Februar 1801 in Leitmeritz (heute: Litoměřice); gest. 3. Mai 1883 in Prag. Bekannt ist Vincent Alexander Bochdalek durch die Eponyme Bochdalek-Zyste, Bochdalek-Blumenkörbchen, Bochdalek-Lücke, Bochdalek-Hernie, Bochdalek-Loch, Bochdalek-Ganglion, Bochdalek-Klappe.

Boeck, Cæsar Peter Møller

Norwegischer Dermatologe, geb. 28. September 1845 in Lier, Drammen; gest. 17. März 1917 in Kristiania, heute Oslo. 

Boerhaave, Herman

Niederländischer Mediziner und Botaniker, geb. 31. Dezember 1668 in Voorhout; gest. 23. September 1738 in Leiden.Bekannt ist Herman Boerhaave durch die Eponyme Boerhaave-Drüsen, Boerhaave-Syndrom und den Fachbegriff Mallory-Weiss Syndrom. 

Bohr, Niels

Dänischer Physiker, geb. 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; gest. 18. November 1962 ebenda. Bekannt ist Niels Bohr durch die Eponyme Bohrium (Transuranes, nicht natürlich vorkommendes chemisches Element), Bohrsches Atommodell (1913) mit den Bohrschen Bahnen, Bohrsches Korrespondenzprinzip, Bohr-Radius und Bohrsches Magneton. Das Kalium-Uranyl-Arsenat Nielsbohrit wurde im Jahr 2002 nach ihm benannt.

Bohrsches Atommodell

Modell des Atomaufbaus, wonach der Atomkern von Elektronen auf verschiedenen Bahnen umkreist wird.

BOLD

Blood Oxygen Level Dependency

Borderline-Tumor 

Epitheliale Veränderung an der Grenze zur malignen Umwandlung

Botallo, Leonardo

Italienischer Anatom, geb. 1519 bzw. 1530 in Asti; gest. 1571 bzw. 1587 in Chenonceaux oder Blois. Bekannt ist Leonardo Botallo durch die Eponyme Botalli-Gang (Ductus arteriosus Botalli) und Botalli-Foramen oder Botalli-Loch.

Bouchard, Charles-Joseph

Französischer Pathologe, geb. 6. September 1837 in Montier-en-Der, Département Haute-Marne; gest. 1915 in Sainte-Foy-lès-Lyon, Département Rhone. Bekannt ist Charles-Joseph Bouchard durch die Eponyme Bouchard-Krankheit I, Bouchard-Knoten, Charcot-Bouchard Aneurysma.

Bourneville, Désiré-Magloire

Französischer Neurologe,geb. 20. Oktober 1840 in Garencières (Département Eure, Normandie); gest. 28. Mai 1909 in Paris. Bekannt ist Désiré-Magloire Bourneville durch die Eponyme Bourneville-Syndrom, Bourneville-Pringle-Syndrom oder Bourneville-Brissaud-Pringle-Syndrom.

Bowman, Sir William

Britischer Augenarzt und Anatom, geb. 20. Juli 1816 in Nantwich, Cheshire; gest. 29. März 1892 in Joldwynds bei Dorking.Bekannt ist Sir William Bowman durch die Eponyme Bowman’s Kapsel (Capsula glomerularis) und Bowman’s Drüsen (Glandulae olfactoriae).

BP

Blood pressure

BPA

Berufsverband der Praktischen Arzte und Arzte fur Allgemeinmedizin

bpm

beats per minute, Herzschläge pro Minute

bps

bits per second

BPS

Systolic blood pressure

BPU bis BZD

BPU

Basic Processing Unit

Br

Chemisches Symbol für Brom

Brachium, -ii

Arm, Zweig, Stiel. -brachion (gr): Oberarm, Arm.

Brachydaktylie

Verkürzungen von Gliedmaßen (Finger oder Zehen), erblich bedingt .

bradytroph

stoffwechselträge

Bragg, William-Henry

Britischer Physiker und Physik-Nobelpreisträger, geb. 2. Juli 1862 in Wigton, Cumberland; gest. 10. März 1942 in London. Bekannt ist William Henry Bragg durch die Eponyme Bragg-Gleichung oder Bragg-Bedingung und Braggsches Spektrometerverfahren.

Bregma, -atis

Vereinigungsstelle von Kranz- und Pfeilnaht. - brégma (gr): Vorderkopf.

brevis, -e

kurz, klein, schmal. – brachýs (gr): kurz.

BRH

Bureau of Radiological Health, Washington/Büro für Strahlenschutz

Broca, Pierre Paul

Französischer Anthropologe und Arzt, geb. 28. Juni 1824 in Sainte-Foy-la-Grande bei Bergerac; gest. 9. Juli 1880 in Paris.

Brodie, Sir Benjamin Collins

Britischer Chirurg, geb. 8. Juni 1783, Winterslow, Wiltshire; gest. 21. Oktober 1862, Broome Park, Betchwork, Surrey. Bekannt ist Sir Benjamin Collins Brodie durch die Eponyme Brodie-Krankheit (Myopathie), Brodie-Abszess (Osteomyelitis), Brodie-Syndrom (skelettale Dysplasie), Brodie-Trendelenburg Percussion Test (Varikosis).

Brodmann, Korbinian

Deutscher Neuroanatom und Psychiater, geb. 17. November 1868 in Liggersdorf (Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen); gest. 22. August 1918 in München. Bekannt ist Korbinian Brodmann durch das Eponym Brodmann-Areale.

bronchialis, -e

zum Bronchus gehörend. -Adj. zu Bronchus.

Bronchiolus

feiner knorpelloser Ast des Bronchialbaums

Bronchus

Hauptast der Luftröhre. -bronchós (gr): Luftröhre, Kehle.

Brugmans, Sebald Justinus

Niederländischer Botaniker und Mediziner, geb. 24. März 1763 in Franeker; gest. 22. Juli 1819 in Leiden. Bekannt ist Sebald Justinus Brugmans durch das Eponym Brugmansia.

Brunner, Johann Konrad

Schweizer Arzt, geb. 16. Januar 1653 in Diessenhofen bei Schaffhausen; gest. 2. Oktober 1727 in Mannheim. Bekannt ist Johann Konrad Brunner durch die Eponyme Brunner-Drüsen, Brunner-Adenom.

BS

Beta-Sympathikolytika

BS

Bronchitisches Syndrom

BSG

Blutsenkungsgeschwindigkeit

BSP

beruflich strahlenexponierte Personen

BSR

Bizeps-Sehnen-Reflex

BSR

Blutkörperchensenkungsreaktion

BT

Basaltemperatur

BTM

Betäubungsmittel

BT-TV

Bildverstärker-Fernsehmonitor

BU

Bauchumfang

Bucca, -ae

Wange, Backe, Mund. – byktas (gr): heulend (vom Wind); bu (idg): aufblasen, schwellen.

Buccinator, -oris

Hornbläser. - bucina, -ae: Hirten- und Waldhorn; bykána (gr): Horn, Trompete; bos, bovis: das Rind; canere: singen.

buccopharyngeus, -a, -um

von der Wange zum Pharynx verlaufend.

Bucky, Gustav Peter

Deutsch-amerikanischer Radiologe, Physiker und Wissenschaftler, geb. 3. September 1880 in Leipzig; gest. 19. Februar 1963 in New York. Bekannt ist Gustav Peter Bucky durch die Eponyme Bucky-Blende und Potter-Bucky-Diaphragma.

bulbospongiosus, -a, -um

zum schwammigen Schwellkörper gehörend.

bulbourethralis, -e

zum Schwellkörper und zur Harnröhre gehörig.

Bulbus, -i

zwiebel- oder knollenförmige Anschwellung bzw. Verdickung; - duodeni Anfangsteil des Zwölffingerdarms, - oculi Augapfel. – bulbus, i: Zwiebel; Bólbos (gr): Anschwellung

Bulla, -ae

Blase, Kapsel, Knospe.

Burdach, Karl Friedrich

Deutscher Physiologe, Anatom, Neuroanatom, geb. 12. Juni 1776, Leipzig; gest. 16. Juli 1847, Königsberg. Bekannt ist Karl Friedrich Burdach durch die Eponyme Burdach-Kern und Burdach-Strang.

Bursa, -ae

Schleimbeutel aus Bindegewebe. - Býrsa (gr): abgezogene Haut, Fell, Schlauch.

Bursitis 

Schleimbeutelentzündung

BV

Bildverstärker

BV

Blutvolumen

BVDRN

Berufsverband der Deutschen Radiologen und Nuklearmediziner

BVH

Biventrikulare Hypertrophie

BW

Band Width

BW

Brustwand

BW

Brustwirbel

BWK

Brustwirbelkörper

BWS

Brustwirbelsäule

Bystander-Effekt

Schädigung von Zellen, die nicht direkt von der Strahlung getroffen wurden

Byte

8 bits

BZ

Belegzellen

BZ

Blutzucker

BZD

Benzodiazepine

C

C bis Cavum

C

Curie (Maßeinheit in der Nuklearmedizin)

CA

Contrast Agent (MR)

CA

Karzinom

Ca

Calcium

Ca

Carcinoma

CAB

Coronary artery bypass

CABG

Coronary artery bypass graft

CaBP

Calcium bindendes Protein

CAD

Computer Aided Design

CAE

Computer Aided Engineering

Caecum, -i

Binddarm. - caecus, -a, -um : blind, dunkel; Kaikias (gr): Nordostwind als der Dunkle; kaikos (idg): blind, einäugig.

caeruleus, -a, -um

blau, bläulich. - Caelum, -i: Himmel.

Caffey, John Patrick

US-amerikanischer Kinderarzt, geb. 30. März 1895, Castle Gate, Utah; gest. September 1978, Pittsburgh, Pennsylvania.

CAG

Koronarangiographie

CAH

Chronisch aktive (aggressive) Hepatitis

CAH

Kongenitale adrenale Hyperplasie

CAL

Computer Aided Learning

calcaneus, -a, -um

zum Calcaneus gehörig. - Adj. zu Calcaneus.

Calcaneus, -i, auch Calcaneum

Fersenbein. - calx, -cis: Ferse, Fuß; calcare: mit Füßen treten, stoßen.

Calcar, -aris

Sporn (z.B. des Hahns). –calcare: treten, betreten, mit Füßen treten.

Calices renales 

Kelche des Nierenbeckens

callosus, -a, -um

schwielig, dickkantig. - catturn, -r: Schwiele, Schwarte.

Calvaria, -ae

Hirnschale, Schädel, Schädeldach. - calva, -ae: Hirnschale. - calvus, -a, -um : kahl, haarlos.

Calyx (richtig: Calix), -icis

Kelch, Knospe. - kályx (gr): Becher, Trinkbecher.

Camera, -ae

Kammer, Gewölbe. – kamara (gr): Gewölbe.

Canaliculus oder Canalicula

Dim. zu Canalis; urspr.: kánna (gr): Rohr.

canalis, -e

röhrenförmig. - Adj. zu cenna, -ae: die Röhre, der Kanal.

Canalis, -es

Röhre, Kanal, Rinne; - pyloricus: Magenabschnitt vor dem Pförtner, - opticus: Sehnervkanal.

caninus, -a, -um

zum Hunde gehörig. - Canis, -is: Hund.

CAO

Chronic airway obstruction,

CaO2

Arterieller O2-Gehalt

capitalis, -e u. capitatus

Adj. zu Caput.

Capitulum, -i

Köpfchen. - Dim. zu Caput.

Capsula, -ae

kleine Kapsel. - Dim. zu capsa, -ae: Kapsel (für die Bücherrollen); capere: fassen, packen; kápsa: die Kapsel; káptein (gr): fassen, greifen.

Caput, -itis

Kopf, Haupt, Hauptsache; - femoris: Oberschenkelkopf, - humeri: Oberarmkopf, - mandibulae: Gelenkkopf des Unterkiefers. - kephalé (gr): Kopf.

Cardia, -ae

Magenmund, Öffnung. - kardia (gr): 1. Herz, 2. Magenmund.

Carina, -ae

Kiel; vorspringende Leiste. - káronon (gr): Nuss, Nussbaum.

Carl B. Schlatter 

Schweizer Chirurg, geb. 18. März 1863 in Wallisellen, Zürich; gest. 1934. 

Caroli, Jaques

Französischer Gastroenterologe, geb. 21. Mai 1902 in Les Essarts-le-Roi nahe Versailles; gest. 1979 in Paris. Bekannt ist Jacques Caroli durch die Eponyme Caroli Syndrom, Caroli Krankheit, Caroli's triad.

Carotis, -idis

Kopfschlagader. - kar(a) (gr): Kopf; karos (gr): Schwindel; karoein (gr): betäuben.

Carpus, -i

Handgelenk, Handwurzel, urspr.: Abgepflücktes, Frucht. - carpere: pflücken, ernten; karpizesthai (gr): ernten; karpes (gr): Stelle, durch welche die Hand mit dem Vorderarm beweglich zusammenhängt.

Cartilago, -inis

Knorpel am menschlichen und tierischen Körper sowie an Pflanzen.

Caruncula, -ae

Fleischwärzchen, warzenförmige Erhebung. - Dim. zu caro, carnis: das Fleisch; kréas (gr.): Fleisch.

Caspase

Spezifische Protease

catc.

Katalytische Konzentration

Cauda 

Schwanz, Schweif, 

caudalis, -e

zum Schwanz (nach unten) weisend. - Adj. zu Cauda.

caudatus, -a, -um

geschwänzt.

Caverna, -ae

Höhle, Kaverne. - vgl. Cavum.

cavernosus, -a, -um

höhlenreich. - Adj. zu Caverna. Corpus cavernosum penis: Penisschwellkörper.

Cavitas, -atis

Höhlung.

Cavum, -i, auch Cavus, -i

Hohlraum, Höhlung, Loch; - tympani: Paukenhöhle im Mittelohr. - kóilos [gr): hohl.

CaWO4 bis Chymus

CaWO4

Kalziumwolframat (Folien)

CBS

Chronic brain syndrome

CBV

Cerebral blood volume (Zerebrales Blutvolumen)

CC

cranio-caudal

CCA

A. carotis comunis

CCC

Cholangiozelluläres Karzinom

CCD-Winkel

Zentrum-Colum-Diaphysen-Winkel

CCM

Congestive Cardiomyopathy

CCP

Chronisch kalzifizierende Pankreatitis

CCT

Kranielle Computertomographie

CD

Compact Disc

CD-ROM

Compact Disk – Read Only Memory 

CE

Contrast Enhanced

CEA

Karzinoembryonales Antigen

CEA

Carcinoembryonic antigen

CEA

Chronische exogen-allergische Alveolitis

ce-MRA

contrast-enhanced MR-Angiography, kontrastverstärkte MR-Angiographie

centralis, -e

im Mittelpunkt liegend, in der Mitte befindlich. - Adj. zu centrum, -i: Mittelpunkt.

CEO

Chief Executive Officer

cephalicus, -a, -um

den Kopf betreffend.

cerato

anat. in Zusammensetzungen für das große Zungenbeinhorn und für das untere Horn des Schildknorpels gebrauchte Bezeichnung. - kéras (gr): Horn, Bogen, Geweih.

ceratopharyngeus, -a, -um

vom Zungenbein zum Pharynx ziehend.

Cerebellum, -i

kleines Gehirn, Kleinhirn. - Dim. zu Cerebrum.

Cerebrum, -i

Gehirn, Großhirn. – Von karára und kára (gr): Kopf.

Cervix, -icis

Hals, Nacken; - uteri Gebärmutterhals. – kerbikárion (gr): Kopfbänder, Kopfhalter.

CF

Christmas factor

CF

Cystic fibrosis

CGN

Chronische Glomerulonephritis

CGP

Chorionic growth-hormone prolactin

Charcot, Jean-Martin

Französischer Neurologe, geb. 29. November 1825 in Paris; gest. 16. August 1893 in Lac des Settons, Nièvre (Morvan). 

CHD

Chronic heart disease

CHD

Congenital heart disease

CHE

Cholinesterase 

ChEH

Cholinesterasehemmer

chem.

Chemisch, chemical, chemistry

ChES

Cholinerges exzitatorisches System

CHF

Chronic heart failure

CHF

Congestive heart failure

Chiari, Hans von

Österreichischer Pathologe, geb. 14. September 1851 in Wien; gest. 6. Mai 1916 in Straßburg. Bekannt ist Hans von Chiari durch die Eponyme Budd-Chiari-Syndrom (eine Verstopfung der Lebervenen) und Chiari-Malformation (Fehlbildung im Bereich der hinteren Schädelgrube und des Überganges zwischen Gehirn und Rückenmark).

Chiasma, -atis

Kreuzungsstelle; Zeichen eines schiefen Kreuzes ähnlich dem des griechischen Buchstabens Chi: X. - chiazein (gr): spalten, ritzen.

Chilaiditi, Demetrius

Griechischer Radiologe, geb. 11. April 1883 in Wien; gest. 2. Januar 1975 in Istanbul. Bekannt ist Demetrius Chilaiditi durch das Eponym Chilaiditi's syndrome.

Choana, -ae

hintere Nasenöffnung zum Rachen. - choáne (gr): Trichter, Schmelzgrube, Schmelztiegel.

choledochus, -a, -um

galleführend. - chole (gr): Galle; déchesthai (gr): aufnehmen, enthalten.

chondro- i

Vorsilbe, von chondros (gr): Knorpel, Korn, Graupe.

Chondroblasten

knorpelbildende Zellen

chondropharyngeus, -a, -um

vom Zungenbein zum Pharynx ziehend; siehe chondro- u. pharyngeus.

Chondrose

Degenerativ bedingtes Knorpelleiden.

Chopart, François

Französischer Chirurg, geb.20. Oktober 1743 in Paris; gest. 9. Juni 1795 ebenda. Bekannt ist François Chopart durch die Eponyme Chopart-Amputation, Chopart-Luxationsfraktur, Chopart-Gelenk.

Chorion

Häutige Hülle, Zottenhaut des Embryos und Fetus.

Choroidea, -ae

Aderhaut des Auges. - chórion (gr): Haut; -eidés (gr): ähnlich; corium, -in : Haut.

Chr

Chromosom

 

chromat.

Chromatographisch

Chromosomenaberration

Abweichung der Chromosomen in Zahl oder Struktur

chron.

Chronisch

 

Chylus

Darmlymphe. - chylus: Saft, Brühe, Feuchtigkeit.

Chymus 

mit Magensaft vermischter Speisebrei

CI bis Colon

CaWO4

Kalziumwolframat (Folien)

CBS

Chronic brain syndrome

CBV

Cerebral blood volume (Zerebrales Blutvolumen)

CC

cranio-caudal

CCA

A. carotis comunis

CCC

Cholangiozelluläres Karzinom

CCD-Winkel

Zentrum-Colum-Diaphysen-Winkel

CCM

Congestive Cardiomyopathy

CCP

Chronisch kalzifizierende Pankreatitis

CCT

Kranielle Computertomographie

CD

Compact Disc

CD-ROM

Compact Disk – Read Only Memory 

CE

Contrast Enhanced

CEA

Karzinoembryonales Antigen

CEA

Carcinoembryonic antigen

CEA

Chronische exogen-allergische Alveolitis

ce-MRA

contrast-enhanced MR-Angiography, kontrastverstärkte MR-Angiographie

centralis, -e

im Mittelpunkt liegend, in der Mitte befindlich. - Adj. zu centrum, -i: Mittelpunkt.

CEO

Chief Executive Officer

cephalicus, -a, -um

den Kopf betreffend.

cerato

anat. in Zusammensetzungen für das große Zungenbeinhorn und für das untere Horn des Schildknorpels gebrauchte Bezeichnung. - kéras (gr): Horn, Bogen, Geweih.

ceratopharyngeus, -a, -um

vom Zungenbein zum Pharynx ziehend.

Cerebellum, -i

kleines Gehirn, Kleinhirn. - Dim. zu Cerebrum.

Cerebrum, -i

Gehirn, Großhirn. – Von karára und kára (gr): Kopf.

Cervix, -icis

Hals, Nacken; - uteri Gebärmutterhals. – kerbikárion (gr): Kopfbänder, Kopfhalter.

CF

Christmas factor

CF

Cystic fibrosis

CGN

Chronische Glomerulonephritis

CGP

Chorionic growth-hormone prolactin

Charcot, Jean-Martin

Französischer Neurologe, geb. 29. November 1825 in Paris; gest. 16. August 1893 in Lac des Settons, Nièvre (Morvan). 

CHD

Chronic heart disease

CHD

Congenital heart disease

CHE

Cholinesterase 

ChEH

Cholinesterasehemmer

chem.

Chemisch, chemical, chemistry

ChES

Cholinerges exzitatorisches System

CHF

Chronic heart failure

CHF

Congestive heart failure

Chiari, Hans von

Österreichischer Pathologe, geb. 14. September 1851 in Wien; gest. 6. Mai 1916 in Straßburg. Bekannt ist Hans von Chiari durch die Eponyme Budd-Chiari-Syndrom (eine Verstopfung der Lebervenen) und Chiari-Malformation (Fehlbildung im Bereich der hinteren Schädelgrube und des Überganges zwischen Gehirn und Rückenmark).

Chiasma, -atis

Kreuzungsstelle; Zeichen eines schiefen Kreuzes ähnlich dem des griechischen Buchstabens Chi: X. - chiazein (gr): spalten, ritzen.

Chilaiditi, Demetrius

Griechischer Radiologe, geb. 11. April 1883 in Wien; gest. 2. Januar 1975 in Istanbul. Bekannt ist Demetrius Chilaiditi durch das Eponym Chilaiditi's syndrome.

Choana, -ae

hintere Nasenöffnung zum Rachen. - choáne (gr): Trichter, Schmelzgrube, Schmelztiegel.

choledochus, -a, -um

galleführend. - chole (gr): Galle; déchesthai (gr): aufnehmen, enthalten.

chondro- i

Vorsilbe, von chondros (gr): Knorpel, Korn, Graupe.

Chondroblasten

knorpelbildende Zellen

chondropharyngeus, -a, -um

vom Zungenbein zum Pharynx ziehend; siehe chondro- u. pharyngeus.

Chondrose

Degenerativ bedingtes Knorpelleiden.

Chopart, François

Französischer Chirurg, geb.20. Oktober 1743 in Paris; gest. 9. Juni 1795 ebenda. Bekannt ist François Chopart durch die Eponyme Chopart-Amputation, Chopart-Luxationsfraktur, Chopart-Gelenk.

Chorion

Häutige Hülle, Zottenhaut des Embryos und Fetus.

Choroidea, -ae

Aderhaut des Auges. - chórion (gr): Haut; -eidés (gr): ähnlich; corium, -in : Haut.

Chr

Chromosom

 

chromat.

Chromatographisch

Chromosomenaberration

Abweichung der Chromosomen in Zahl oder Struktur

chron.

Chronisch

 

Chylus

Darmlymphe. - chylus: Saft, Brühe, Feuchtigkeit.

Chymus 

mit Magensaft vermischter Speisebrei

Columna bis Coxy

Columna, -ae

kleine Säule, Fuß, Zäpfchen; Säule, säulenartiges Organ; - vertebralis: Wirbelsäule. - kylindros (gr): Rundholz, Walze.

comitans, -antis

begleitend. - P.p.a. von comitare : begleiten; comes, -itis: Begleiter; ire: gehen.

Commissura, -ae

Verbindung. – committere: zusammenfügen, vereinigen, verbinden. 

communicans

P.p.a. von communicare : verbinden.

communis, -e

gemeinsam, mitleistend, mitpflichtend. - Adj. zu commune, -is: gemeinsames Gut, Gemeingut; co-, com- : mit, zusammen; moenia, -ium: Leistungen, Pflichten.

comp.

Compositus

Compacta 

Kurzform für Substantia

compacta 

(kompakte Knochensubstanz, meist in den äußeren Knochenschichten gelegen)

Compages, -is

Zusammenfügung, Gefüge. - compingere: zusammenfügen. Compages thoracis: Brustkorb.

Compton, Arthur Holly

US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger, geb. 10. September 1892 in Wooster, Ohio; gest. 15. März 1962 in Berkeley, California. Bekannt ist Arthur Holly Compton durch das Eponym Compton-Effekt.

Concha, -ae

Muschel, Höhle. – kónche (gr): Muschel, Schnecke.

condylaris, -e

höckerig.

Condylus, -i

Gelenkhöcker, Gelenkkopf; Gelenkknorren, am Ende langer Röhrenknochen gelegen. - kondylos (gr): Fingerknöchel, Gelenkkopf; kondos (gr): rundlich.

condytoideus, -a, -um

einem Höcker ähnlich.

Confluens, -entis

Zusammenfluss. - confluere: zusammenfließen, zusammenkommen.

conicus, -a, -um

kegelförmig, konisch. - Adj. zu Conus.

Coniotomia, -ae

Querschnitt durch das Lig. cricothyroideum medianum zwischen Schild- u. Ringknorpel in den Conus laryngis hinein.

Conjugata vera obstetrica

Kleinster Durchmesser im Beckeneingang vom Promotorium zum am weitesten nach innen vorspringenden Teil der Symphyse.

Conjugatio, -onis u. Conjugata

Verbindung. – conjugare: conjungere verbinden, zusammenhängen; con: zusammen, mit; jugare: jochen, paaren.

Conjunctiva 

Bindehaut des Auges

conjunctivus, -a, -um

der Verbindung dienend. - conjungere verbinden, vereinigen.

Conn, Jerome W. (1907 – 1994)

US-amerikanischer Endokrinologe, geb. 24. September 1907 in New York City; gest. 11. Juni 1994 in Naples, Florida. Bekannt ist Jerome W. Conn durch das Eponym Conn-Syndrom.

connexus, -a, -um

verbunden, verknüpft. - P.p.p. von connectere: verbinden; con- : zusammen, mit; nectere: knüpfen, binden, fassen.

conoideus, -a, -um

kegelförmig. – konoides (gr): kegelähnlich; kónos: Keil; -eidés: ähnlich.

Constrictor, -oris

Zusammenzieher. - constringere: zusammenziehen, zusammenschnüren.

contortus, -a, -um

gewunden, schwungvoll, kräftig. - P.p.p. von contorquere: winden, herumdrehen, schwingen, herumwenden.

Conus

Kegel, Konus. - kónos (gr): Kegel.

Coolidge, William David

US-amerikanischer Physiker, geb. 23. Oktober 1873 in Hudson (Massachusetts); gest. 3. Februar 1975 in Schenectady, New York. Bekannt ist der Name William David Coolidge u.a. durch das Eponym Coolidge-Röhre.

Coombs-Test

Nachweis inkompletter (blockierender), gegen Erythrozyten des Menschen gerichteter Antikörper durch ein gegen 7-Globulin und Komplementfaktoren gerichtetes Antiserum.

Cooper Baronet, Sir Astley Paston

Englischer Wundarzt und Leibarzt englischer Könige geb. 23. August 1768 in Brooke, Norfolk; gest. 12. Februar 1841 in London. 

COPD

Chronic obstructive pulmonary disease

COPE

Chronic obstructive pulmonary emphysema,

Cor 

Herz

Cor, cordis

Herz als Organ und als Gemüt; anat.: Herz. - kár (idg): Herz, Gemüt.

coracobrachialis, -e

zum Rabenschnabelfortsatz und zum Arm gehörend.

coracoideus, -a, -um

rabenschnabelähnlich. - korax (gr): Rabe; -eidés (gr): ähnlich.

Corium, -ii

Haut, Lederhaut, dicke Haut; unter der Epidermis liegende bindegewebs-, gefäß- und nervenhaltige Schicht. -chórion (gr): Haut, Leder, besonders die Haut der Eingeweide.

Cormack, Allan McLeod

Südafrikanisch-US-amerikanischer Physiker und Computertomograf. geb. 23. Februar 1924 in Johannesburg, Südafrika; gest. 7. Mai 1998 in Massachusetts, USA.

Cornea

Hornhaut des Auges. - cornu, -us n : Horn.

corniculatus, -a, -um

mit einem Hörnchen versehen. –corniculus: Hörnchen, Dim. zu Cornu.

Cornu 

Horn

Corona, -ae

Kranz, Krone, Haken, - koróne (gr): 1. Krähe; 2. Bezeichnung für verschiedene gekrümmte und gerundete Gegenstände; 3. Haken am Ende des Bogens, an welchem die Bogensehne mittels eines Ringes eingehängt wird.

Corpus 

Körper, auch Mittelteil eines Knochens, - cavernosum penis Schwellkörper des männlichen Gliedes, - pineale Zirbeldrüse, - sterni Brustbeinkörper, - uteri Gebärmutterkörper, - ventriculi Magenkörper, - vertebrae Wirbelkörper, - vitreum Glaskörper des Auges

Corpus librum

Freier Gelenkkörper, oft Infolge eines Traumas.

Corpus, -oris

Körper, Leib, Rumpf.

Corrugator, -oris

Runzeler. – corrugare: runzelig machen, zusammenrümpfen; cor-, can- : zusammen, mit; ruga, -ae: Hautfalte.

Cortex, -icis

Rinde, Baumrinde, Schale, Kork.

Corti, Alfonso Giacomo Gaspare

Italienischer Anatom, geb. 22. Juni 1822 in Gambarana (Lombardei); gest. 2. Oktober 1876 in Corvino (San Quirico).Bekannt ist Alfonso Giacomo Gaspare Corti durch das Eponym Cortisches Organ.

Cosmol

Osmolare Clearance 

Costa, -ae

Rippe.

costalis, -e

zur Rippe gehörend, die Rippe betreffend. - Adj. zu Costa.

costodiaphragmaticus, -a, -um

von der Rippe zum Zwerchfell ziehend.

costomediastinatis, -e

von der Rippe zum Mittelfell ziehend.

Courvoisier, Ludwig Georg (1843 - 1918)

Schweizer Chirurg, geb. 10. November 1843 in Basel; gest. 8. April 1918 in Basel. 

Couvelaire-Syndrom

Uterusapoplexie. Schwere Form der vorzeitigen Plazentalösung mit Blutung in die Uteruswand und u.U. Schockentwicklung.

Cowper, William 

Englischer Chirurg und Anatom, geb. 1666 in Petersfield, Sussex, England; gest. 8. März 1709 ebenda Bekannt ist William Cowper durch das Eponym Cowper-Drüse (Cowpersche Drüse oder Bulbourethraldrüse).

Coxa

valga Angeborene oder erworbene Vergrößerung des CCD-Winkels

Coxa vara

Angeborene oder erworbene Verkleinerung des CCD-Winkels

Coxa, -ae

Hüfte; eigentl. Schenkelbein. - káksa (altind): Achselgrube.

CP bis Cuneus

CP

Kreatinphosphat

cP

Chronische Polyarthritis

CP K

Creatinphosphokinase

CPH

Chronisch persistierende Hepatitis

CPK-MB

Creatinphosphokinase - Isoenzym (M = Muscle. B = Brain)

Cpm

Counts per minute

Cpm

Cycles per minute

CPN

Chronische Pyelonephritis

CR

Computed Radiography

CR

Cornealreflex

CR

Komplette Remission

Cr

Chemisches Symbol fur Chrom

Cr

Kreatin, Kreatinin

cranialis, -e

kopfwärts, zum Schädel gehörend oder weisend. - Adj. zu Cranium.

Cranium

Schädel, knöcherner Schädel. - kránion (gr): Schädel, Hirnschale, eigentl.: Helm.

crassus, -a, -um

dick, fett, stark. – Vielleicht von: krátos Igr): stark, hart.

Cremaster, -eris

Aufhänger. -kremánnymi (gr): aufhängen, schweben lassen.

crenatus, -a, -um

gekerbt. - crena, -ae: Kerbe, Spalte, Einschnitt.

Creutzfeldt, Hans-Gerhard

Deutscher Psychiater und Neurologe, geb. 2. Juni 1885 in Harburg, heute Ortsteil von Hamburg; gest. 30. Dezember 1964 in München. Bekannt ist Hans Gerhard Creutzfeldt durch das Eponym Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

CRF

Chronic renal failure

CRI

Chronic respiratory insufficiency

cribrosus, -a, -um

siebartig, reich an Sieben. – cribrum: Sieb; cernere u. krinein (gr): unterscheiden, scheiden, sich entscheiden.

cricoarytenoideus, -a, -um

vom Ringknorpel zum Gießbeckenknorpel verlaufend; siehe cricoideus u. arytenoideus.

cricoideus, -a, -um

ringförmig. – Krikos (gr): Ring.

cricopharyngeus, -a, -um

vom Ringknorpel zum Pharynx verlaufend; siehe cricoideus u. pharyngeus.

cricothyroideus, -a, -um

vom Ringknorpel zum Schildknorpel verlaufend.

cricotrachealis, -e

vom Ringknorpel zur Trachea verlaufend; siehe cricoideus u. trachealis.

Crista, -ae

Leiste, Kante, Kamm auf dem Helm, eigentl.: Federbusch auf dem Kamm.

Crohn, Burill Bernard

US-amerikanischer Arzt und Gastroenterologe, geb. 13. Juni 1884 in New York; gest. 29. Juli 1983 in Connecticut. Bekannt ist Burrill Bernhard Crohn durch das Eponym Morbus Crohn.

CRP

C-reaktives Protein

CrP

Kreatinphosphat

cruciatus, -a, -um

gekreuzt; 1. gemartert; 2. anat.: gekreuzt im Sinne des X. - P.p.p. von cruciare: kreuzigen, martern; Crux, crucis: Kreuz sowohl in Form eines T als auch X (meist T), Marterholz.

cruciformis, -e 

kreuzähnlich, kreuzförmig. - Crux, crucisKreuz; Forma, -ae: Form.

Crus, cruris

1. Unterschenkel, Bein; 2. Gebilde, die nach Form und Anordnung mit Schenkeln verglichen werden.

Cs

Chemisches Symbol fur Caesium

CSDH

Chronisch subdurales Hamatom

CSF

Cerebral spinal fluid (Liuor)

CSI

Chemical Shift Imaging

CSV

Cerebraler Sauerstoffverbrauch

CT

Calcitonin

CT

Chemotherapie

CT

Chirurgische Therapi e

CT

Computertomographie

CTA

Computertomographie Angiographie

CTCL

Kutanes T-Zell-Lymphom

CTD

Cardiac transverse diameter

CTDI

Computed Tomography Dose Index 

Ctx

Chemotherapie

Cu

Chemisches Symbol für Kupfer

Cubitus valgus

Bei gestrecktem Arm verstärkte Abweichung des Unterarms gegenüber dein Oberarm nach außen (i.S. einer Abduktion . vgl . X-Bein) .

Cubitus varus

Bei gestrecktem Arm verstärkte Abweichung des Unterarms gegenüber dem Oberarm nach innen (i.S. einer Adduktion, vgl . O-Bein)

Cubitus, -i oder Cubitum, -i

Ellenbogen, Ellenbogengelenk, Unterarm. - cubare : liegen; kybiton (gr): Ellenbogen, Schale, Schüssel, daraus cubus, -i: Kubus, Würfel (Kubik); kybos (gr): Höhlung vor der Hüfte beim Vieh, Wirbelknochen, Würfel, eigentl.: Auge auf dem Würfel.

cuboideus, -a, -um

würfelförmig.

Culmen, -inis

Gipfel, Spitze, der höchste Punkt. - columna, -ae: Säule.

Cumulus

Hügel, Masse, Gipfel, Schwall. - cumulare: anhäufen, zunehmen, wachsen; kýma (gr): Wall; kymelos (idg): Anschwellung, Zuwachs.

cuneiformis, -e

keilförmig. - Cuneus: Keil, keilförmige Anordnung; forma, -ae: Form.

Cuneus

Keil, keilförmige Anordnung.

CUP bis cysticus

CUP

Carcinoma of Unknown Primary

Cupula, -ae

Kuppel. - Dim. zu cupa, -ae: die Tonne, das Grab; kýpae: Grube, Gewölbe, Dach in Form einer Halbkugel, Kuppe.

Curie, Marie

Physikerin polnischer Herkunft, geb. 7. November 1867 in Warschau, Russisches Kaiserreich, geborene Maria Salomea Skłodowska ; gest. 4. Juli 1934 in Sancellemoz. Bekannt ist Marie Curie durch den Fachbegriff Polonium.

Curie, Pierre

Französischer Physiker und Nobelpreisträgergeb. 15. Mai 1859 in Paris; gest. 19. April 1906 ebenda. Bekannt ist Pierre Curie durch das Eponym Curie-Punkt und den Fachbegriff Polonium. 

Curling, Thomas Blizard

Englischer Arzt und Chirurg, geb. 1. Januar 1811 in Tavistock Place, London ; gest. 4. März 1888 in Cannes. Bekannt ist Thomas Blizard Curling durch das Eponym Curling-Ulkus.

CURS

Chronisch unspezifisches Respirationssyndrom

Curvatura, -ae

Krümmung, Biegung. - curvare : krümmen, biegen, beugen; korónos (gr): gekrümmt; kýrtos fgr): krumm.

Cuspis, -idis

Spitze, Spieß, Stachel; anat.: Zipfel., Segel.

cutaneus, -a, -um

Adj. zu Cutis.

 

Cutis, -is

Haut, Hülle, Oberfläche. – kýtos (gr): Hülle, Haut, Gefäß, Urne; skýtos (gr): Haut, Leder; vgl. Corium.

Cv

Conjugata vera

CV

Closing volume

CV (cv)

Cardiovascular

C-Viren

Coxsackie-Viren

CVP

Central venous pressure

CW

Continuous Wave

Cymba, -ae

anat.: nachenartige Vertiefung an der Ohrmuschel.- kymbe (gr): Nachen.

cysticus, -a, -um

zur Blase gehörend. - Adj. zu cystis, -is: Blase, Gallen-, Harnblase; kýstis (gr): Harnblase.

D

D bis Depressor

D

Anzahl der Detektorzeilen (CT)

 

D

Dioptrie 

 

 

 

D

Dosis

 

 

 

D

Dyspnoe

 

 

 

D

Density

 

 

 

D

Dexter

 

 

 

D

Mittlere Differenz der Meßwertpaare

 

d.p.

Dorso-plantar

 

 

DAB

Ductus arteriosus Botalli

 

 

DABD

Durchschnittlicher arterieller Blutdruck

 

DAC

Digital-Analog-Converter

 

 

Danlos, Henri-Alexandre

Französischer Hautarzt, geb. 26. März 1844 in Paris; gest. 12. September 1912 in Chatou. Bekannt ist Henri-Alexandre Danlos durch das Eponym Ehlers-Danlos-Syndrom.

Darmkrypten

Vertiefungen der Darmwand, von deren Grund die Zellerneuerung ausgeht

dartos

anat.: in Tunica dartos: Fleischhaut des Hodensacks. - dartós (gr): abgehäutet, und zwar abgehäutete Haut; dárein (gr): abhäuten, schinden.

DAS

Data Aquisition System

 

 

DAS

Digitale Subtraktions-Angiographie

 

DAT

Dementia of Alzheimer-Typ

 

DAT

Direkter Antiglobulin-Test

 

 

dB

Dezibel

 

 

 

DB

Datenbank

 

 

 

DBA

Ductus Botalli apertus

 

 

DBB

Differentialblutbild 

 

 

DBP

Diastolic blood pressure, Diastolischer Blutdruck

DBU

Double-Balloon Urethrography

 

DC

Decarboxylase

 

 

DC

Direct current

 

 

DCIS

Carcinoma ductale in situ

 

 

Dct.

Ductus

 

 

 

DD

Differentialdiagnose

 

 

deciduus, -a, -um

abfallend, hinfällig. - decidere: abfallen, wegfallen.

Declive, -is

Abhang. - declivis, -e: abschüssig; de : ab, herab; clivus, -i: Hügel, Lehne; clinare u. klinein (gr): lehnen, sich neigen.

decoct.

Decoctum

 

 

 

Decussatio, -ionis

Kreuzung. – decussare : in die Form eines X bringen.

decussatus, -a, -um

X-geformt. - P.p.p. von decussare .

 

Defäkation 

Darmentleerung

 

 

deferens, -entis

herabtragend, herabführend. - P.p.a. von deferre: herabtragen, herabführen, abführen, wegtragen.

DEGAM

Deutsche Gesellschaft fur Allgemeinmedizin

Dekontamination

Entfernung einer Substanz von äußeren oder inneren Körperoberflächen

Dekorporation

Entfernung einer Substanz aus dem Körper

deltoideopectoralis, -e

zum deltoideus und pectoralis gehörend.

 

deltoideus, -a, -um

deltaförmig. – Delta: dreieckiger griech. Buchstabe.

Denonvilliers, Charles-Pierre

Französischer Chirurg, geb. 4. Februar 1808 in Paris; gest. 5. Juli 1872. Bekannt ist Charles-Pierre Denonvilliers durch die Eponyme Denonvilliers‘ Blepharoplastik, Denonvilliers‘ Faszie, Denonvilliers‘ Band.

Dens, dentis, Pl. Dentes

Zahn, auch der zahnförmige Fortsatz am 2. Halswirbel. - - odoús (gr): Zahn, Zinke.

dentalis, -e

zum Zahn gehörend. - Adj. zu Dens.

 

dentatus, -a, -um

mit Zähnen versehen.

 

 

denticulatus, -a, -um

mit Zähnchen bzw. Zacken versehen. - denticulus: Zähnchen, Zacke; Dim. zu Dens.

Dentinum

Zahnbein. - dens, dentis: der Zahn; Dentinum ist Substantiv. Adj. dentinus, -a, -um: zum Zahn gehörig.

dep.

Depuratus

 

 

 

depellatus, -a, -um

hinabgetrieben, weggeführt. - P.p.p. von depellare : hinabtreiben, weg-, fortleiten; de- : weg, von, herab; peltere : treiben.

Depressor, -oris

Herabdrücker. – deprimere herabdrücken.

descendens bis Diurese

descendens, -entis

herabsteigend. - P.p.a. von descendere : herabsteigen, herabgehen, sich herablassen.

Desoxyribonukleinsäure (DNA)

Molekül, das die genetische Information der Zelle trägt, im Chromosom gelegen 

DESS

Double Echo Steady State (Sequenz MR)

dest.

Destilliert

 

Deszensus

Absinken, Herabsteigen; physiologisch die Verlagerung des Hodens von der Bauchhöhle in den Hodensack während der embryonalen Entwicklung; pathologisch das Absinken innerer Organe, z.B. des Uterus durch Bindegewebsschwäche

dexter, -tra, -trum

rechts, günstig, (der, die, das) Rechte. – dexios (gr): rechts, günstig.

DF

Digital Fluoroscopy

DFP

Dosis-Flächen-Produkt

DG

Druckgradient

DGB

Deutsche Gesellschaft für Biophysik

DGBT

Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik

DGCh

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

DGHO

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

DGIM

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin

DGMP

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik

DGN

Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin

DHC

Ductus hepatocholedochus

DHEW

Department of Health . Education and Welfare

DHS

dynamische Hüftschraube

diagonalis, -e u. Diagonalis, -is

schräg und die Schräge; diá: durch, hindurch; Gónia: Winkel, Ecke.

Diameter obliquus

Schräger Durchmesser der Beckeneingangsebene

Diameter transversalis

Querer Durchmesser in der Beckeneingangsebene

Diameter, -tri

Durchmesser. - diá: durch, hindurch; metron (gr): Mass.

Diaphragma, -atis

Scheidewand, Grenzwand, Zwerchfell. - diaphrássein (gr): durch eine Scheidewand trennen; phrássein: abtrennen, umzaunen.

Diaphysis, -is

Diaphyse, Mittleres Drittel des Röhrenknochens, zwischen proximaler und distaler Metaphyse. - diaphýsthai: dazwischenwachsen, durchwachsen, auseinander wachsen.

Diarrhö 

Durchfall

 

Diarthrosis, -is

bindegewebige Knochenverbindung (mit Gelenkspalt, echtes Gelenk, s. Synarthrose). Eine Diarthrose wird durch Gelenkknorpel, Gelenkhöhle, Gelenkkapsel und Gelenkbänder gebildet. - diarthrosis (gr): das Zerlegen in Glieder; Arthron: Gelenk, Glied.

Diastole 

Erschlaffungsphase der Herzmuskulatur

DIC

Disseminierte intravaskulare Koagulation

Diencephalon

Zwischenhirn. diá: durch, zwischen; enképhalos (gr): das, was im Kopf ist (Gehirn).

Differenzierung

Mechanismus, der zum klonogenen Zelltod führt; aus klonogenen Zellen werden terminale Funktionszellen

DIG

Disseminierte intravasale Gerinnung

Digastricus

der Zweibäuchige. - gastár: Bauch, Magen.

digitalis, -e

zum Finger gehörend. - Adj. zu Digitus.

Digitatio, -onis

finger-, (klauen)artige Bildung. - digitus, -i: Finger, zehenförmige Eindrücke.

digitatus, -a, -um u. digitus

mit fingerartigen Gebilden versehen. - Adj. zu Digitus.

Digitus, -i

Finger, Zehe. - dáktylos: Finger, Zehe.

dil.

Dilutus

 

Dilatation 

Erweiterung

 

Dilatator [Dilator], -oris

Erweiterer, Auseinanderzieher. - dilatare : erweitern, ausbreiten, ausdehnen.

DIMDI

Deutsches Institut fur Medizinische Dokumentation und Information

DIN

Deutsches Institut für Normen

DIP

Distales Interphalangealgelenk

DIPC

Diffuse interstitial pulmonary calcification

Diplegie

Lähmung beider Körperhälften (z .B. Lähmung beider Arme).

Diploe, -oes

Schwammknochensubstanz am Schädel. - diploa (gr): Doppelteil, das zwischen den Tafeln Liegende.

diploicus, -a, -um

zur Diploe gehörend. - Adj. zu Diploe.

DIS

Disorientation

Discus, -i

(Wurf-)Scheibe; - intervertebralis (-es): Zwischenwirbelscheibe(-n) oder Bandscheibe(-n). - diskos (gr): Scheibe, Wurfscheibe.

DISH

disseminierte idiopathische Skeletthyperostose

DISI

Dorsal Intercalated Segment Instability, (dorsale Handgelenkinstabilität)

distalis, -e, distal

distal, weiter vom Rumpf entfernt liegend, zum Ende der Gliedmassen hin; Gegensatz zu proximal. – di: auseinander; stare: stehen.

Distorsion

Faserrisse (Staudrang . Zerrung) von Bändern . die durch indirekte Gewalt entstehen (z.B. Umknicken im Sprunggelenk) .

Diszitis

Entzündliche Bandscheibenerkrankung die zur Destruktion der Bandscheibe führen kann.

Diurese 

Harnausscheidung

Diverticulum bis Dyspnoe

Diverticulum, -i

Seitenweg, Abzweigung, Herberge, Divertikel; anat.: Ausstülpung umschriebener Wandteile eines Hohlorgans. - divertere : abwenden, vom Weg gehen, einkehren.

DJD

Degenerative joint disease

 

DK

Dauerkatheter

 

DKFZ

Deutsches Krebsforschungszentrum

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft

 

DL

Durchleuchtung

 

dl

Deziliter

 

 

DL 50

Dosis letalis 50

 

DLP

Dosislängenprodukt (CT)

 

DLP(W)

Dosislängenprodukt, auf CTDI(W) basierend

DLR

Digitale Lumineszenzradiographie

DMS

Dermatomyositis

 

DNA-Moleküls

 

 

DNA-Protein-Verbindungen

Eine mögliche komplexe Schadensform nach Einwirkung ionisierender Strahlung auf die DNA

DNS

Desoxyribonukleinsäure 

 

DNS-Viren

Animale Viren mit Desoxyribonukleinsäure

DOD

Digital Optical Disk

 

Doppelstrangbrüche

Eine wesentliche Schadensform nach Einwirkung ionisierender Strahlung auf die DNA

Doppler, Christian Andreas

Österreichischer Mathematiker und Physiker, geb. 29. November 1803 in Salzburg; gest. 17. März 1853 in Venedig.

dorsalis, -e, dorsal

1. zum Rücken gehörend; zum Hand-/Fussrücken gehörend, 2. dorsal, zum Rücken hin, rückenwarts. - Adj. zu Dorsum.

Dorsum, -i

Rücken, Bergrücken. - derás: Anhöhe, Hügel.

DOS

Disk operating System

 

Dos.

Dosierung

 

 

Dosimetrie 

Dosismessung und -bestimmung

Dosiseffektkurve

Charakteristische sigmoide Form der Kurve des Effekts der Gesamtdosis auf die lokale Kontrolle von humanen Tumoren oder die Häufigkeit von Nebenwirkungen; aus der Dosiseffektkurven wird die TCD50 abgeleitet. Dosisleistung Bestrahlungsdosis in der Zeiteinheit bzw. ED50 (beispielsweise Gy/min)

Dosisleistungs-Effekt 

Bei Bestrahlung mit niedriger Dosisleistung, d.h. mit einer geringeren Dosis pro Zeit, besteht eine erhöhte Erholungsfähigkeit von Zellen vom subletalen Strahlenschaden

Douglas, James

Britischer Anatom, Chirurg und Geburtshelfer, geb. 21. März 1675 in Badds, West Calder bei Edinburgh; gest. 1. April 1742 in London. 

DP

Dorsalpuls

 

 

DPF

Digital Pulsed Fluoroscopy

 

Dpm

Disintegrations per minute

 

Dptr.

Dioptrie

 

 

Drag.

Dragee(s)

 

 

DRG

Diagnosis Related Groups

 

DRG

Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e. V.

DRW

Diagnostischer Referenzwert

DS

Druckschmerz

 

DS

(Psychoorganisches) Durchgangs-Syndrom

DSA

Digitale Subtraktionsangiographie

D-Sonde

Duodenal-Sonde

 

DTI

Doppler Tissue Imaging

 

Ductus 

Gang, Verbindungsgang, - choledochus großer Gallengang, - cysticus Gallenblasengang, - deferens Samenleiter, - hepaticus Lebergang, - semicirculares Bogengänge im Innenohr, - thoracicus Brustmilchgang

Ductus, -us

Führung, Leitung; anat.: Gang, Kanal. - deuco u. ducere: führen, leiten, ziehen.

Duodenum, -i

das Zwölffache; anat.: Zwölffingerdarm. - duodenus : zwölffach; duodeni: je zwölf; dodekadáktylon (gr): zwölf Finger.

Dupuytren, Baron Guillaume

Französischer Chirurg, geb. 5. Oktober 1777 in Pierre-Buffière bei Limoges; gest. 8. Februar 1835 in Paris.

Dura mater 

harte Hirnhaut

 

durus, -a, -um

hart, derb. - Drýs: Eiche.

 

dv

Dorso-volar

 

 

DVV

Diastolisches Ventrikelvolumen

DW

Density Weighted (protonendichtegewichtet)

DWI

Diffusion Weighted Imaging (MR)

Dysostose

Aufgrund einer vorgeburtlichen Entwicklungsstörung fehlerhafte Knochenbildung bzw. -wachstum .

Dysplasie

Pathologische Anlage oder Ausreifung eines Organs, z .B. Hüftdysplasie .

Dyspnoe 

erschwerte Atmung

 

E

E bis EMG

E

Einheit(en)

 

 

E

Effektive Dosis in mSv

 

E

Eiweis

 

 

E

Enzym, Ferment

 

E

Epinephrin

 

 

E

Erythem

 

 

E.coli

Escherichia coli

 

EACCME

European Accreditation Council for Continuing Medical Education

EAP

Elektroakupunktur

 

EAP

Evoziertes Aktionspotential

EAR

Entartungsreaktion

 

EBCT

Electron Beam Computer Tomography, Elektronenstrahl-Computertomographie

EBF

Estimated blood flow

 

EBM

Einheitlicher Bewertungsmasstab

EBM

Evidence Based Medicine

 

EBV

Epstein-Barr-Virus

 

EB-Virus

Epstein-Barr-Virus (EBV)

 

EC

Eklampsia convulsiva

 

ECG

Elektrokardiogramm (EKG)

 

Echo-UEG

Ultra-Schall-Echoenzephalographie

ECHO-Viren

Enteric cytopathogenetic human orphan Viren

ECT

Emissions-Computer-Tomographie

ECV

Extrazellular-Volumen

 

EC-Zellen

Enterochromaffine Zellen

 

ED

Effektivdosis

 

 

ED

Einzeldosis

 

 

ED

Enddiastole

 

 

ED

Epidural

 

 

EDH

Epidurales Hamatom

 

Edinger, Ludwig

Deutscher Nervenarzt und Hirnforscher, geb. 13. April 1855 in Worms; gest. 26. Januar 1918 in Frankfurt am Main. Bekannt ist Ludwig Edinger durch die Eponyme Edinger-Westphal-Kern, Edinger-Bahn (Tractus spinothalamicus lateralis).

EF

Ejection fraction. 

 

EFA

Essential fatty acids

 

efferens, -entis

heraus-/wegführend, abführend. - P.p.a. von efferre : herausführen, emporsteigen, hervorbringen, abführen.

EH

Essentielle Hypertonie

 

EHWZ

Eliminationshalbwertzeit (bei der Clearance)

EI

Eklampsia imminens 

 

EIA

Enzyme Immuno Assay

 

EIAB

Extra-intrakranieller arterieller Bypass

Einstein, Albert

Deutscher theoretischer Physiker, geb. 14. März 1879 in Ulm; gest. 18. April 1955 in Princeton, New Jersey. Bekannt ist Albert Einstein durch die Eponyme Bose-Einstein-Kondensation, Einsteinsche Summationsregel, Einsteinkoeffizienten, Einstein-de-Haas-Effekt. Bekannt ist Albert Einstein durch die Fachbegriffe Spezielle Relativitätstheorie und Allgemeine Relativitätstheorie. Ellison, Edwin Homer 

Einzelstrangbrüche 

Eine mögliche Schadensform nach Einwirkung ionisierender Strahlung auf die DNA

ejaculatorius, -a, -um

dem Herausschleudern dienend. - eiaculári: herausschleudern, auswerfen; eicere: herauswerfen; vgl.: Ejakulat.

EK

Empfindlichkeitsklasse, (Film-Folien-System)

EKG

Elektrokardiogramm

 

EKK

Extrakorporaler Kreislauf 

 

EKKG

Elektro-Karto-Kardiographie

EKK-Virus

Adenovirus

 

 

ekto

außen, außerhalb

 

Ektoderm

Äußeres Keimblatt des Embryoblasten. Aus ihm geht die Anlage des Zentralnervensystems und der Sinnesorgane hervor.

Ektopie

Angeborene oder erworbene Verlagerung eines Gewebes oder Organs an die Körperoberfläche oder an eine ungewöhnliche Stelle innerhalb des Körpers.

EKV

Elektrokardioversion

 

EKZ

Extrakorporale Zirkulation

 

elasticus, -a, -um

elastisch im Sinne reversibler Dehnbarkeit. - elaúnein (gr): treiben, in die Länge ziehen.

Elevation

Anheben

 

 

ELISA

Enzyme Linked Immuno Sorbent Assay

emboliformis, -e

pfropfenförmig. – embolos: Pfropf; forma, -ae: Gestalt, Form.

embr.

Embryonal, embryology

 

Embryo

Bezeichnung für die Leibesfrucht von der 4. Schwangerschaftswoche an bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats

Embryoblast

Teil der Blastozyste (neben dem Trophoblast), aus dem sich der Embryo entwickelt

EMC-Virus

Encephalomyocarditis-Virus

EMD

Einzel-Maximal-Dosis

 

EMG

Elektromyogramm

 

Eminentia bis Erkr.

Eminentia, -ae

Erhöhung, das Hervorragende.- eminere : hervor-, herausragen; Mons, -tis: Berg.

Emissarium, -ii

Abflusskanal, Abzugsgraben. - mittere : schicken, senden.

Empyem

Aufgrund einer Infektion eitergefüllte natürliche Körperhöhle

EN

Europäische Norm

enamelum

Zahnschmelz. – enamel (engl): Schmelz; willkürliche moderne Wortschöpfung über altfranzösisch: esmail und althochdeutsch: smelzen.

encephalicus, -a, -um

Adj. zu Encephalon.

Encephalon

Gehirn, was im Kopf ist. - kephalé: Kopf.

enchondrale Ossifikation

Knochenbildung aus dem Knorpel heraus

endo

innen, innerhalb

Endocardium

Herzinnenhaut, Endokard. - kardia (gr): Herz.

endokrin

nach innen (an das Blut) absondernd

endokrine Drüsen

Drüsen, die ihre Sekrete in die Blutbahn abgeben

Endolympha, -ae

Flüssigkeit innerhalb des häutigen Labyrinths. - lympha: Quellwasser, klare Flüssigkeit.

Endometritis

Entzündung des Endometriums

Endometrium, -ien

Schleimhaut der Gebärmutter. – endos (gr): innen; mátra (gr): Gebärmutter.

Endomyometritis

Entzündung des Endometriums und des Myometriums gleichzeitig.

Endothel 

innere Auskleidung der Blutgefäße

endothoracicus, -a, -um

innerhalb des Brustkorbes gelegen. - thórax: Brustharnisch.

Endozytose 

Aufnahme von Stoffen in das Zellinnere enteral den Darm betreffend

Energiedosis

Absorbierte Energie pro Masse; Einheit: Gy

Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Alexander Monro II. u.a. mit Andre Plummer, Charles Alston, John Rutherford, Robert Whytt, Robert Smith, Johann Friedrich Meckel d. Ä., Bernhard Siegfried Albinus, Peter Camper.

ENMS

European Nuclear Medicine Societ

entericus, -a, -um

zu den Eingeweiden gehörend. - enteron (gr): Darm, Eingeweide.

ento 

innen, innerhalb

Entoderm

Inneres Keimblatt des T Embryoblasten, aus dessen einschichtigem Epithel die Epithelien des Verdauungstraktes (außer Mundhöhle und After) und seiner Drüsen hervorgehen

Enzym 

Biokatalysator, der bestimmte Stoffwechselvorgänge stark beschleunigt

EOCCD

European Organization for the Control of Circulatory Diseases

Ependyma, -atis

gliöse Auskleidung der Binnenräume des Zentralnervensystems. – epéndyma (gr): Oberkleid, Oberzug; endýein /gd: bekleiden.

EPI

Echo Planar Imaging (MR)

Epicardium, -ii

dem Herz aufliegendes, viszerales, seröses Blatt des Herzbeutels. – kardia (gr): Herz.

Epicondylus, -i

der auf dem Condylus liegende Fortsatz. - kondylos (gr): Knorren, Condylus.

epicranius, -a, -um

auf dem Schädel befindlich. - kranion (gr): Kopf, Schädel.

Epidermis, -idis

Oberhaut, epithelialer Anteil der Haut. - derma (gr): Haut.

Epididymis, -idis

Nebenhoden. – didymoi (gr): Zwillinge, Hoden.

epiduralis, -e

auf der Dura mater liegend.

epigastricus, -a, -um

auf dem Magen befindlich, zur Bauchwand gehörend. - gastricus: Adj. zu Gaster.

Epigastrium

Magengrube. – gastár (gr): Magen.

epiglotticus, -a, -um

zum Kehldeckel gehörend. - Adj. zu Epiglottis.

Epiglottis, -idis

Kehldeckel. - glotta (gr): Stimmapparat, Sprache.

Epikard 

seröse Haut an der Oberfläche des Herzens

Epilation

Haarverlust

Epipharynx, -yngis

Nasenrachen.

Epiphysenfuge

Wachstumsfuge zwischen Metaphyse und Epiphyse eines Röhrenknochens, die beim Erwachsenen vollständig verschlossen ist.

Epiphysis, -eos, Epiphyse

1 . Orthop.: Enden der langen Röhrenknochen (proximal und distal) 2. Neurol .: Zirbeldrüse. – epiphýsis (gr): Zuwachs, Ansatz; epiphýomai (gr): auf etwas wachsen, anwachsen; phýein: wachsen lassen.

epiploicus, -a, -um

zum grossen Netz gehörend. - epiplóon (gr): das darauf Schwimmende; pleéin (gr): schwimmen, segeln.

episcleralis, -e

auf der Sclera liegend. - skléra (gr): feste Hülle des Augapfels; skléros (gr): hart.

Epistropheus, -ei

2. Halswirbel, jetzt Axis. - epistrópheus (gr): Umdreher; stréphein (gr): wenden.

Epithalamus

auf dem Thalamus liegender Gehirnabschnitt. - thálamos (gr): Schlafgemach, Hohlraum.

Epithel

eines der Grundgewebe des menschlichen Körpers, das durch eng aneinander liegende Zellen mit nur wenig Interzellularsubstanz gekennzeichnet ist

Epithelläsionen

Beschädigung von Epithelien

epitympanicus, -a, -um

auf der Paukenhöhle befindlich. - týmpanon (gr): Handpauke, Tamburin.

Eponychium

am hinteren Nagelrand liegender Epithelstreifen. – onyx (gr): Nagel, Nagelbett, Kralle, Klaue.

Epoophóron

Nebeneierstock. - oophóros (gr): Eier tragend; oón: Ei; phérein (gr): tragen, bringen.

Eq

Equivalent, äquivalent

EQS

European Committee for Quality System Assessment and Certification/Europäisches Komitee für Bewertung von Qualitätssystemen und Zertifizierung

equinus, -a, -um

zum Pferde gehörend. - equus, -i: Pferd; Hippos: Pferd.

ER

Eigenreflex

ER

Endoplasmatisches Retikulum

ERCP

Endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie

Erector, -oris

Aufrichter (Erektion) - erigere : aufrichten; regere : lenken, richten (regieren).

Erektile Dysfunktion

Ungenügende Gliedsteife beim Mann

Erkr.

Erkrankung

ERP bis EZV

ERP

Effektive Refraktarperiode

ERP

Endoskopische retrograde Pankreatikographie

ERPF

effektiver renaler Plasmafluss

ERPF

Effektiver renaler Plasmafluss

Ery

Erythrozyt(en)

Erythem

entzündliche Rötung der Haut, durch vermehrte Blutfülle bedingt

Erythemdosis

Dosierungshilfe in der Frühzeit der Strahlentherapie

Erythro-, Myelo-, Thrombopoese

Blutbildung der roten, weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen

Erythrozyten 

rote Blutkörperchen

ES

Endsystole

 

ES

Extrasystole 

 

ESCN

Elektrolyt-Steroid-Kardiopathie mit Nekrose

ESD

Endsystolischer linksventrikularer Durchmesser

ESGAR

European Society of Gastrointestinal and Abdominal Radiology 

ESHNR 

European Society of Head and Neck Radiology/

ESMRMB

European Society for Magnetic Resonance in Medicine and Biology

ESNR

European Society of Neuroradiology/

essentiell 

ohne erkennbare Ursache; unentbehrlich

ESSR

European Society of Musculoskeletal Radiology

ESTI

European Society of Thoracic Imaging

ESUR

European Society of Urogenital Radiology

ESWL

Exrtakorporale Stoßwellen-Lithotripsie

ESWT

Extrakorporale Stoßwellen-Therapie

ET

Ejection time

 

ET

Ergotherapie

 

et al.

et alii (lat. und andere)

ethmoidalis, -e

siebähnlich, siebartig. - ethmos (gr): Sieb, Seihetuch.

ETL

Echo train length

EUG

Extrauteringraviditat

EULAR

European League against Rheumatism

euoxische Zellen

mit Sauerstoff versorgte Zellen

EURATOM

Europäische Atomgemeinschaft, Brüssel/European Atomic Energy Community

EUS

Endosonographie

EUSOBI

European Society of Breast Imaging

EUSOMA

European Society of Mastology

Eustachio, Bartolomeo

Italienischer Arzt und Mitbegründer der Anatomie, geb. um 1500-1513 in San Severino, Ancona; gest. 27. August 1574 in Umbrien. 

Ewing, James

US-amerikanischer Pathologe, geb. 25. Dezember 1866 in Pittsburgh; gest. 16. Mai 1943 in New York. Bekannt ist James Ewing durch die Eponyme Ewing-Sarkom und extraossäres Ewing-Sarkom.

Ex

Exitus

 

EXC

Excitement

 

Excavatio, -onis

Aushöhlung. – excavare: aushöhlen.

excretorius, -a, -um

der Ausscheidung dienend. - externere : ausscheiden, aussondern, absondern.

Exfoliation

Abschilferung oberflächlicher Epithelschichten (meist der Haut)

exo 

außen, außerhalb

exogen 

von außen

 

exokrin 

nach außen absondernd

Exophyten

reaktive Knochenvorsprünge mit „Abstützfunktion", die meist an Gelenkflächen infolge von zu starken bzw . unphysiologischen Belastungen entstehen

Exozytose 

Abgabe von Stoffen aus Zellen

Expektoration

Aushusten einer Substanz

exper.

experimentell

Exspiration 

Ausatmung

 

ext.

externus

 

Extension

Eine Gliedmaße bzw. Körperteil wird innerhalb der sagittalen Ebene bewegt; Streckung.

Extensor, -oris

Strecker, Ausspanner. - extendere: ausstrecken, ausspannen; tendere: spannen, strecken, ziehen; teinein: spannen, strecken, ziehen.

externus, -a, -um

äussere, äusserlich. - exter: ausserhalb, aussen.

Extrauteringravidität

Schwangerschaft außerhalb des Uterus, weitaus am häufigsten im Eileiter.

extrazellulär 

außerhalb der Zellen

extrazelluläre Matrix

Zellzwischenraum

Extremitas, -atis

äusserster Punkt, Ende. - extremus, -a, -um : später, äusserstes Ende, Gliedmasse (extrem).

Extrinsisch

Von außen wirkend, außen gelegen.

EZ

Ernährungszustand

EZR

Extrazellularer Raum

EZV

Extrazelluläres Volumen

F

F bis flash

F

Female, weiblich

F

Fett

F

Flow

F

Flush

F

Frequenz

F

Fahrenheit

F

French (Maßeinheit Angiokatheter)

FA

Flip Angle (MR)

FA

Familienanamnese

FA

Fluoreszenz-Antikörper

Fabricius, Hieronymus 

(Girolamo Fabrizio, Fabrizio d'Acquapendente, Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (lat.) Italienischer Anatom, geb. 20. Mai 1537 in Acquapendente; gest. 21. Mai 1619 in seiner Villa La Montagnola nahe Padua. Bekannt ist Hieronymus Fabrici durch das Eponym Bursa Fabricii (Bursa cloacalis).

facialis, -e

Adj. zu Facies.

Facies, -ei

Gestalt, Körperbau, Figur, Aussehen, Erscheinung, Gesicht. - facere : tun, machen, bewirken, hervorbringen.

falciformis, -e

sichelförmig. - Adj. zu Falx.

Falloppio, Gabriele

Italienischer Anatom und Chirurg,geb. 1523 in Modena; gest. 9. Oktober 1562 in Padua. Bekannt ist Gabriele Falloppio durch die Eponyme Fallopischer Kanal, Fallopian Band und Fallotomy.

Falx, falcis

Sichel. - zánklon (gr): Sichel.

Fanconi, Guido

Schweizer Kinderarzt, geb. 1. Januar 1892 in Poschiavo (Graubünden); gest. 10. Oktober 1979 ebenda. Bekannt ist Guido Fanconi durch die Eponyme Fanconi-Anämie, Fanconi-Syndrom I, Fanconi-Albertini-Zellweger-Syndrom, Fanconi-Bickel-Syndrom, Fanconi-Hegglin-Syndrom.

FAQ

Frequently Asked Questions

Faraday, Michael

Englischer Naturforscher und Experimentalphysiker, geb. 22. September 1791 in Newington, Surrey; gest. 25. August 1867 in Hampton Court Green, Middlesex. Bekannt ist Michael Faraday durch die Eponyme Faradayischer Käfig und Faradayische Gesetze.

Fasc.

Fasciculus

Fascia, -ae

Binde, Band. - Fascis, -is: Bündel, Rutenbündel; Phákelos (gr): Bündel.

Fasciculus 

kleines Bündel (von Muskel oder Nervenfasern), Dim. zu Fascia.

fasciolaris, -e

zum Band gehörend, bandähnlich. - Adj. zu Fasciola, -ae: kleine Binde, Bändchen; Dim. zu Fascia.

FASEB

Federation of the American Societies for Experimental Biology

FAST

Fourier-Acquired Steady State (MR)

Fastigium

Giebel, Steigung, Erhebung. - fastigo u. farstigo (idg): aufsteigen lassen.

Faszie 

bindegewebige Umhüllung von Muskeln

Fasziotomie

Operative Spaltung einer oder mehrerer Faszien

FAT

Fluoreszenzmikroskopischer Antikörpertest

FatSat

Fat Saturation (MR)

Fauces, faucium

Schlund, Kehle.

FD

Füllungsdruck

FD

Festkörper-Detektor

FD

Farbkodierte Duplex-Sonographie

FDA

Food and Drug Administration

FDA

Fachverband Deutscher Allgemeinärzte

FDG

18Fluor-Deoxyglukose

FDG-PET

Fluordesoxyglukose-Positronenemissions-Tomographie

FDP

Fruktose-1,6-Diphosphat

Fe

Chemisches Symbol fur Eisen

FEA

Fokus – Eingangsebene – Abstand

felleus, -a, -um

gallig. - Adj. zu fel, fellis: Galle.

femoratis, -e

Adj. zu Femur.

Femur, -oris

Oberschenkel, Oberschenkelbein.

Fenestra, -ae

Fenster, Öffnung, Loch. - phaneros (gr): hell, klar, sichtbar, vor allen Augen sichtbar.

ferrugineus, -a, -um

schwarz, schwarzlich, dunkel, rostfarbig. - ferrugo, -inis: Eisenrost, rostbraune Farbe; Ferrum : Eisen; aerugo, -inis: Grünspan.

Fertilität

Fruchtbarkeit

Fetus, -us

Leibesfrucht (ab dem 3. Schwangerschaftsmonat), Gebären, Zeugung, Brut, Frucht. - feo: trächtig sein, ergiebig sein.

FF

Feinfokus

FF

Filtrationsfraktion (Niere)

FFA

Fokus-Film-Abstand

FFE

Fast Field Echo (MR)

FFM

Film-Folien-Mammographie

FFS

Film-Folien-System

FFT

Fast Fourier Transformation

FH

Follikelhormon

FHA

Fokus-Haut-Abstand

Fibra, -ae

Faser (Pflanzen-, Wurzelfaser).

Fibrin

(geronnener) Eiweißstoff, bildet sich aus dem im Blutplasma befindlichen Fibrinogen

fibrinus, -a, -um

Adj. zu Fiber, -bri: Biber (Fibrin).

Fibroblasten

Langgestreckte Zellen, die Fasern bilden und zu Fibrozyten ausreifen können.

Fibrocartitago, -inis

Faserknorpel.

Fibrose

Verdichtung und Verfestigung des Gewebes (meist Unterhaut)

fibrosus, -a, -um

faserig, fibros. - Adj. zu Fibra.

Fibrozyt 

Bindegewebszelle

Fibula, -ae

Spange, Klammer, Schnalle, Wadenbein. - fibulare : heften; Fibulatio: Verbolzung.

FID

free induction decay

filiformis, -e

fadenformig. - Adj. zu filum: Faden und Forma, -ae: Gestalt, Form.

Filum

Faden, Saite.

Fimbria, - ae

Franse, Haargekrauset. - evtl.: Fibra.

fimbriatus, -a, -um

Adj. zu Fimbria.

FISP

fast imaging with steady precession

Fissura, -ae

Einschnitt, Spalte, Ritze, Fissur. – findere: spalten.

FK

Fieberkrämpfe

FK

Fremdkörper

FKDS

Farbkodierte Duplex-Sonographie

FKW

Fluorkohlenwasserstoffe

Fl.

Fluid

FLAIR

Fluid Attenuated Inversion Recovery (MR)

FLASH

Fast Low Angle Shot

Flexion bis Funiculus

Flexion

Passives oder aktives Anwinkeln/ Beugung einer Extremität (cave : am OSG: Dorsalextension : Anwinkeln des Fußes nach oben : Plantarflexion : Streckung des Fußes)

Flexor, -oris

Beuger. - flectere : beugen, biegen.

Flexura, -ae

Biegung, Flexur, Krümmung; - coli dextra (-hepatica): rechte Dickdarmbiegung, - sinistra (lienalis): linke Dickdarmbiegung. - flectere: beugen, biegen, krümmen.

flimmertragende Epithelien

die Luftröhre auskleidenden oberflächlichen Schichten, mit kleinen Flimmerhaaren besetzt

Flip Angle

Pulswinkel (MR)

Flocculus

(kleine) Flocke. - Dim. zu floccus, -i: (kleine) Flocke; phlazo [gr): zerreisen.

Flumen, -inis

Fluss, Strömung, Fluten. – fluere: fliesen, stromen.

FMD

fibromuskuläre Dysplasie

fMRT

funktionelle Magnetresonanz-Tomographie

FMS

Fibromuskuläre Stenose

FNAB

Feinnadelaspirationsbiopsie

FNAC

Feinnadelaspirationszytologie

FNH

Fokale nodulare Hyperplasie

FNP

Feinnadelpunktion

FNV

Finger-Nasen-Versuch

foliatus, -a, -um

mit Blättern versehen, blattähnlich. - Adj. zu folium, -ii: Blatt, Folie; phytton (gr): Blatt, Laub.

Folliculus, -i, Follikel

Säckchen, Bläschen, besteht als Eifollikel aus der Oozyte und den sie umgebenden Zellen. Dim. zu fottis, -is: Blasebalg; thyllis (gr): Blasebalg.

FOM

Field Of Veasurement

Fontanelle

Angeborene natürliche Knochenlücke des Schädeldachs (Fonticulus), die von Resten des Primordialkraniums bindegewebig überdeckt ist und sich normalerweise bis zum 2. Lebensjahr schließt

Fonticutus

kleine Quelle. - Dim. zu fons, fontis: Quelle; fundere: giessen, strömen.

For.

Foramen, Öffnung, Loch, Vertiefung

Foramen, -inis

Loch, gebohrte Öffnung; - intervertebrale: Zwischenwirbelloch, - magnum: Hinterhauptsloch. - forare: durchbohren, graben.

Forceps, -ipis

Zange, Feuerzange. - formus (gr) u. thermes (gr): Feuerzange.

Forel, August

Schweizer Psychiater, Hirnforscher, Entomologe, Philosoph und Sozialreformer, geb. 1. September 1848, La Gracieuse in Morges (Kanton Waadt); gest. 27. Juli 1931 in Yvorne. 

Forestier, Jacques

Französischer Internist und Rheumatologe, geb. 27. Juli 1890 in Aix-les-Bains; gest. 15. März 1978 in Paris. Bekannt ist Jacques Forestier durch die Eponyme Morbus Forestier, Forestier-Certonciny syndrome.

Formatio, -onis

Bildung; Gestaltung, Formation. - formare: bilden, gestalten, formen. - anat.: Formatio reticularis.

Fornix, -icis

Bogen, Gewölbe, Wölbung. - fornikos (idg): ofenartig gewölbt; fornus: Ofen, Kuppelform des Ofens.

Fossa, -ae

Grube, Graben, Abzugsgraben, Kanal. - fodere : stechen, graben, stochern.

Fossula, -ae

Dim. zu Fossa.

FOV

Field of view (MR, CT)

Fovea, -ae

(rundliche) Grube, Fallgrube fur Wild.

FP

Fußpuls

FPE

First-pass-Effekt

Fr

Frequenz

Fraktionierung

Aufteilung einer Bestrahlungsdosis auf mehrere Einzelbestrahlungen

Fraktionierungseffekt

Erhöhung der notwendigen Dosis zur Auslösung eines bestimmten Effektes (isoeffektive Dosen) mit sinkender Dosis pro Fraktion

Freies Radikal

Molekülfragment, das ein unpaariges Elektron enthält und deshalb sehr reaktiv ist

Frenulum

kleiner Zugel; Bändchen. - Dim. zu frenum, -i: Zaum, Zugel; frenóm (idg): das, womit man einhalt.

FRH

Follicle stimulating hormone releasing hormone

FRK

Funktionelle Residualkapazität

Frons, frontis

Stirn, Stirnseite, Vorderseite, Front. – bhront (idg): hervorstehen.

frontalis, -e

1. zur Stirn gehörig; 2. stirnwärts, frontal. - Adj. zu Frons.

Fruchtwasser

Flüssigkeit des Amnions.

fs

fettsupprimiert

FS

Fettsäure(n)

FSE

Fast Spin Echo (MR)

FSH

Follikel stimulierendes Hormon

FT

Fourier Transformation

FT

Freies Thyroxin

FT4

Tetrajodthyronin

flaccidus, -a, -um

schlaff, welk, mit herabhangenden Ohren, schlapp. - blax (gr): schlaff.

ftp

File Transfer Protocol

fundiformis, e

schleuderformig. - Adj. zu funda, -ae: Schleuder, Schleuderriemen; forma, -ae: Form, Gestalt.

Fundus, -i

Grund, Boden, - ventriculi oberer Magenanteil, (Magenkuppel), Magengrund. – Pythrri (gr): Basis von Körperteilen; pyndax (gr): Grund, Gefässboden.

fungiformis, -e

pilzförmig. - Adj. zu fungus, -i: Pilz u. forma, -ae: Gestalt, Aussehen; Spongos oder Sphongos (gr): Schwamm, Pilz.

Funiculus

kleiner Strang. - Dim. zu funis, -is: Seil, Tau, Strick; dhumis (idg) u. thomis (gr): Strick, Schnur, Bogensehne.

G

G bis Glabella

G

Gewicht (normal)

G

Giga

 

G

Globuline

 

Galaktopoese

Milchbildung, Aufrechterhaltung der Milchsekretion.

Galea, -ae

(lederner) Helm, Haube.

Galenos von Pergamon

Griechischer Arzt und Anatom, geb. 129 in Pergamon, Römisches Reich, heute Bergama, Türkei; gest. 199 (216?) in Rom. Bekannt ist Galenos durch die Eponyme Galenik (Lehre von der Arzneimittelherstellung) und Vena magna cerebri (Galen-Vene).

Gallus, -i

Hahn.

 

Ganglion, -ii

1. Überbein; 2. anat.: Nervenknoten. - ganglion (gr): Überbein, Nervenknoten.

Gasser, Johann Lorenz

Österreichischer Anatom, geb. 1723 in Wien; gest. 1765 ebenda.Bekannt ist Johann Lorenz Gasser durch das Eponym Ganglion Gasseri. 

Gastar

(gr) Magen, Bauch, Unterleib; gastrointestinal: den Magen-Darm-Trakt betreffend

gastricus, -a, -um

mit dem Magen in Verbindung stehend. - Adj. zu Gastar.

gastrocnemius, -a, -um

zur Wade gehörig. - gastroknamion (gr): Wadenmuskel; gastar (gr):Bauch; knema (gr): Wade.

Gatea

(gr) die aus dem Wiesetfett gemachte Sturmhaube.

GB

Guillain-Barre (-Syndrom )

GBV

Gesamtblutvolumen

GC

Gonokokkus

 

GCP

Good Clinical Practice

Gd-DTPA

Gadolinium-Diethylentriamin-Pentaacetat

GE

Gradienten-Echo-Sequenz (MR)

GE

Gastroenterologie

GE

Gastroenterostomie

GE

Gesamteiweis

GE

Gradientenecho

GE-EPI

Gradientenecho – Echo Planar Imaging (MR)

Gefäßwandhyalinose

Ablagerung strukturloser Eiweißsubstanz in den Gefäßwänden. Ausdruck degenerativer Prozesse

gelatinosus, -a, -um

gallertig. - Gelatine; Gallerte; gelare gefrieren; gelu, -us u. gelandron (gr): Eis, Frost, Erstarrung.

Gemellus,u. gemellus, -a, -um

Zwillingsbruder; doppelt. - Dim. zu geminus, -i: Zwilling, zweifach; geminare : verdoppeln; Etym. unsicher.

Genese

Entstehung

 

genet.

Genetic(s), genetisch

Geniculum

1. kleines Knie; 2. Knoten.

genioglossus, -a, -um

vom Kinn zur Zunge verlaufend. - geneion (gr): Kinn u. glassa (gr): Zunge, Sprache.

geniohyoideus, -a, -um

vom Kinn zum Zungenbein verlaufend. - geneion (gr): Kinn; hyoeides (gr): ypsilonformig; anat.: zum Zungenbein gehörend.

genitalis, -e

zur Zeugung gehörig; anat.: in Zusammensetzungen: genito-: zu den Geschlechtsorganen gehörend. - gignere u. gignomai (gr): erzeugen, zeugen, hervorbringen

genitofemoralis, -e

von den Geschlechtsteilen zum Oberschenkel verlaufend.

Genotyp

Gesamtheit der durch die Erbanlagen gegebenen Merkmale im Gegensatz zu ihrer (individuellen) Ausprägung als Phänotyp.

Genu

Knie

 

Genu valgum

(sog. X-Bein), Abweichung des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel nach außen (i.S. einer Abduktion)

Genu varum

(sog. 0-Bein), Abweichung des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel nach innen (i.S. einer Abduktion)

Genu, genus

Knie. - gony (gr): Knie.

GER

Granulares endoplasmatisches Retikulum

Gerdy, Pierre

Französischer Arzt, geb. 1. Mai 1797 in Loches in der Aube ; gest. 18. März 1856. 

Gerota, Dumitru

Rumänischer Anatom, geb. 17. Juli 1867 in Craiova; gest. 5. März 1939 in Bukarest. Bekannt ist Dumitru (Dimitrie D.) Gerota durch das Eponym Gerota'sche Faszie. Bekannt ist Dumitru (Dimitrie D.) Gerota durch den Fachbegriff Albarran-Ormond-Syndrom. Achtung: Es sind Eponyme und Fachbegriffe enthalten.

Geschlechtsorgane

Fortpflanzungsorgane, Genitalien, Genitalorgane, Geschlechtsteile, Sexualorgane. Sammelbezeichnung für alle der geschlechtlichen Fortpflanzung dienenden Organe. Man unterscheidet einerseits die primären Geschlechtsorgane (= Gonaden) von den sekundären Geschlechtsorganen (dienen der Paarung, zur inneren Befruchtung und der Entwicklung und Geburt des Kindes), andererseits die inneren (bei der Frau Vagina, Uterus, Tuben, Ovarien) und die äußeren Geschlechtsorgane (bei der Frau die Vulva); s. a. Gonaden

GET

Gastric emptying time

GF

Glomerulum-Filtrat

g-FP

g-Fetoprotein

GFR

Glomeruläre Filtrationsrate

GgI.

Ganglion

 

g-GT

Gamma-Glutamyl-Transpeptidase

GH

Growth hormone

GHWT

Gewebshalbwerttiefe

GI

Gastro-Intestinal 

GI

Gewichtsindex

GI.

Glandula

 

Gibbus

Knickbildung der Wirbelsäule innerhalb der physiologischen Kyphose (z.B. bei. M.Scheuermann)

gignomai 

erzeugen, zeugen, hervorbringen.

Gingiva, -ae

Zahnfleisch. - geng (idg): Beule, Buckel u. Salliva: Suff.

GIP

Gastric inhibitory polypeptide

GIST

Gastro-intestinales therapeutisches System

GIST

gastrointestinaler Stromatumor

GI-Trakt

Gastrointestinal-Trakt

GK

Gewebekultur

GKB

Ganzkörperbestrahlung

Glabella, -ae

1. der unbehaarte Raum zwischen den behaarten Augenbrauen über der Nasenwurzel, 2. Stirnglatze.

Glandotrop bis G-Zellen

glandotrop

auf eine Drüse einwirkend

Glandula (-ae) 

Drüse (-n), 

Glandula mammariae 

Brustdrüsen

Glandula parathyroideae 

Nebenschilddrüsen

Glandula suprarenalis 

Nebenniere

Glandula thyroidea 

Schilddrüse

Glandula, -ae

kleine Eichel; anat.: Drüse. - Dim. zu glans, glandis: Eichel, eichelahnliche Früchte.

Glaser, Johann Heinrich oder auch Glaserus, Johannes Henricus

Schweizer Anatom, Chirurg und Botaniker, geb. 6. Oktober 1629 in Basel; gest. 5. Februar 1675 ebenda Bekannt ist Johann Heinrich Glaser durch das Eponym Fissura Glaseri.

Glia, ae

Nervenstützgewebe. - glia (gr): Leim, Kitt.

Glisson, Francis

Englischer Anatom und Physiologe, geb. 1596 (oder 1597) in Rampisham, Devon (oder Dorset); gest. 14. (oder 16.) Oktober 1677 in London. Bekannt ist Francis Glisson durch das Eponym Glissonsche Trias.

globulär 

kugelförmig

Globus

Ball, Kugel, Klumpen. - gleba, -ae: Erdscholle; globosus, -a, -um: kugelförmig, kugelrund.

Glomerulum

spezielle Nierenkörperchen, die Kapillaren (= kleine Blutgefäße) enthalten. - Dim. zu glomus

Glomus, -eris n

Knäuel. – glomerare: zu einem Knäuel zusammenrollen, ballen; glama (gr): Augenbutter.

glossoepiglotticus, -a, -um

von der Zunge zum Kehldeckel verlaufend.

glossopharyngeus, -a, -um

von der Zunge zum Pharynx verlaufend.

glossus, -a, -um

zur Zunge gehörend. - glossa (gr): Zunge.

Glucocorticoide

Nebennierenrindenhormone

gluteus, -a, -um

zum Gesäss gehörig. - gloutós (gr): Gesäss, Hinterbacke.

Gly

Glykogen

GN

Glomerulonephritis

GOD

Gesamtoberflächendosis

Golgi, Camillo

Italienischer Mediziner und Physiologe, geb. 7. Juli 1843 (oder 1844) in Corteno Golgi, Brescia; gest. 21. Januar 1926 in Pavia. 

Goll, Friedrich

Schweizer Arzt und Neuroanatom, geb. 1. März 1829 in Zofingen, Kanton Aargau; gest. 12. November 1903 in Zürich Bekannt ist Friedrich Goll durch das Eponym Goll-Strang / Goll-Bündel (Fasciculus gracilis).

Gonaden

Keimdrüsen, Geschlechtsdrüsen. Drüsenähnliche Organe, in denen sich die Keimzellen (Ei- oder Samenzellen) und Geschlechtshormone bilden. Die Gonaden gehören zu den Geschlechtsorganen

Gonadendysgenesie

Genetisch bedingte Fehlbildung der Gonaden.

gonadotrop 

auf die Geschlechtsdrüsen wirkend

Goodpasture, Ernest William

US-amerikanischer Arzt und Pathologe, geb. 17. Oktober 1886 in Montgomery County, Tennessee; gest. 20. September 1960 in Nashville. Bekannt ist Ernest William Goodpasture durch die Eponyme Goodpasture-Syndrom, McCullum-Goodpasture Fleck (stain).

GOR

Gastro-osophagealer Reflux

Graaf-Follikel

Der dominante, d.h. größte Follikel, der das reife Ei enthält und „ovulationsbereit" ist

gracilis, -e

schlank, dünn, zart (grazil.). - sicher nicht von Gratia, -ae: Anmut.

Granulatio, -onis

Körnelung, Granulation.

Granulozyten 

weiße Blutkörperchen mit körnigem Protoplasma

Granulozytose

Vermehrung von speziellen Blutzellen des weißen Blutbildes

Granulum

Körnchen. - Dim. zu Granum, n Korn, Kern, Granulat.

Grawitz, Paul Albert

Deutscher Mediziner und Pathologe, geb. 1. Oktober 1850, Zerrin, Kreis Bütow, Pommern, (heute: Sierzno in Bytów, Polen); gest. 27. Juni 1932, Greifswald. Bekannt ist Paul Albert Grawitz durch das Eponym Grawitzsche Geschwulst oder Struma lipomatodes aberrata renis (Nierenzellkarzinom)

Gray (Gy)

ST-Einheit der Energiedosis

GRH

Gonadotropin releasing hormone

GRH

Growth hormone releasing hormone

griseus, -a, -um

grau. - gris (franz): grau; greis (mhd): grau.

GS

Gilbert-Syndrom

Gubernaculum

Steuerruder, Lenkung, Leitung. - gubernare steuern, lenken; kybernaein (gr): steuern.

Gudden, Johann von

Deutscher Mediziner, Psychiater und Neuroanatom, geb. 7. Juni 1824, Kleve; gest. 13. Juni 1886, Starnberger See, Schloss Berg, München. Bekannt ist Johann von Gudden. durch die die Eponyme Guddensche Kommissur, Gudden's law, Gudden Trakt, Gudden-Wanner-Zeichen, Guddensche Methode und den Fachbegriff Wanner-Symptom.

Guillan, Georges Charles 

Französischer Neurologe, geb. 3. März 1876 in Rouen; gest. 29. Juni 1961 in Paris. Bekannt ist Georges Charles 

gustatorius, -a, -um

dem Schmecken dienend. - gustare : schmecken; geuein (gr): u. geusein (idg): kosten lassen.

Guyon, Jean Casimier Felix

Französischer Chirurg und Urologe, geb. 21. Juli 1831 in Saint-Denis (Réunion); gest. 2. August 1920 in Paris. Bekannt ist Jean Casimier Felix Guyon durch die Eponyme Unterschenkelamputation nach Guyon, Guyons Isthmus, Guyon-Zeichen, Guyon-Tunnel-Syndrom oder Loge du Guyon-Syndrom, Urethrotom nach Guyon.

Gy

Gray (Einheit der Engergiedosis)

Gynäkomastie

Brustvergrößerung; man unterscheidet die echte Gynäkomastie (Vermehrung von Drüsengewebe) von der falschen Gynäkomastie (vermehrte Fetteinlagerung, Adipositas) Hämatosalpinx

Gyrus

Windung. - gyros (gr): Krümmung, Kreis, Windung.

GZ

Gerinnungszeit

G-Zellen

Vorkommen im Antrum pylori

H

H bis HF

H

hour (Stunde)

H

Chemisches Symbol für Wasserstoff (Hydrogen)

HA

Hepatitis A

Habenuta, -ae

kleiner Zügel. - Dim. zu Habena, -ae: Zügel, Halter; habere: halten.

Halbwertszeit

Zeit, in der die Aktivität eines Nuklids auf die Hälfte abgeklungen ist

Haller, Albrecht von

Schweizer Mediziner, Botaniker und Wissenschaftspublizist, geb. 16. Oktober 1708 in Bern; gest. 12. Dezember 1777 ebenda. Nach Albrecht von Haller sind in Botanik (Gattung Halleria L. der Pflanzenfamilie der Stilbaceae), Astronomie (Asteroid (1308) Halleria) und Anatomie (diverse Fachbegriffe) diverse Eponyme bezeichnet worden. 

Hallux, -ucis

Grosszehe.

Hämangiom

gutartige Blutgefäßgeschwulst („Blutschwämmchen")

Hämarthros

Bluterguss in einer Gelenkhöhle. z.B. im Kniegelenk nach Kreuzbandriss

Hämatopoese

Blutbildung

hamatus, -a, -um

1. mit Haken versehen; 2. hakenformig gekrummt. - Adj. zu hamus, -i: Haken, Angelhaken.

Hämoglobin 

roter Blutfarbstoff

Hämolyse 

Austretendes roten Blutfarbstoffes aus den Erythrozyten

hämorrhagisch 

mit Blutaustritt aus den Gefäßen in das Gewebe verbunden

Hamulus, -i

kleiner Haken, Häkchen. - Dim. zu Hamus,: Haken.

HAP

Hydroxylapatit

HASTE

Half fourier-Acquired Single shot Turbo spin Echo (MR-Sequenz)

HAT

Herztöne

HAT

Hypothalamus

Haustrum (-a) 

lat.: Schöpfrad, Schöpfeimer, - coli: taschenartige Aussackungen des Dickdarms

Haustrum, -i

Schopfrad, Eimer; Ausbuchtung.- haurire : schopfen.

Havers, Clopton

Englischer Arzt und Anatom, geb. 24. Februar 1657 in Stambourne/Essex; gest. 29. April 1702 in Willingale, Essex. Bekannt ist Georges Clopton Havers durch die Eponyme Havers-Kanäle (Canalis osteoni; Canalis centralis), Havers-Drüsen, Havers-Lamellen und Havers-Säulen.

HB

His Bundel

Hb

Hämoglobin

HB

Hartmann-Bund

HBAg

Hepatitis B-Antigen 

HBB

His-Bundel-Block

HbF

Fetales Hämoglobin

HbO2

Oxyhämoglobin

Hbr

Herzbreite

Hbs

Hamoglobin S

HBV

Hepatitis B-Virus

HC

Hodgkin-Zellen

HCC

Hepatitis contagiosa cavum

HCC

Hepatocellulares Carcinom

HCT

Hydro-CT

HD

high Density

HD

Hämodialyse

HD

Herddosis

HD

Hodgkin's disease,

HE

Hamatoxylin-Eosin

He

Chemisches Symbol für Helium

He

Heparin 

HE

Hounsfield Units

Heberden, William

Englischer Mediziner, geb. 1710 in London; gest. 17. Mai 1801 daselbst. 

HeLa-Zellen

Menschliche Tumorzelllinie, die häufig für strahlenbiologische Experimente benutzt wird.

Helicotrema, -atis

Schneckenloch; Verbindung zwischen Scala vestibuli und Scala tympani. - Helix (gr): Schnecke; Trema (gr): Loch.

hemiazygos, -on

der halben Vena azygos entsprechend. - hemi- (gr): halb; azygos (gr): unpaar.

Hemiplegie 

Halbseitenlähmung

Hemispherium, -i

Halbkugel, Hemisphäre.- hemisphairion (gr): Halbkugel; hemi- (gr): halb; sphaira (gr): Kugel.

hemorrhoidalis, -e

zur Hämorrhoide gehörig.- haimorrhoides (gr): Gefässe, in denen Blut fliest; haima (gr): das Blut; rheein (gr): fliesen.

Henle, Friedrich Gustav Jacob

Deutscher Anatom, Pathologe und Arzt, geb. 19. Juli 1809 in Fürth; gest. 13. Mai 1885 in Göttingen. 

Hepar, -atis

Leber. - hapar (gr): Leber.

hepaticus, -a, -um

zur Leber gehörend. - Adj. zu Hepar.

hepatisch 

die Leber betreffend

Hermaphrodit 

Zwitter (Mischung von Merkmalen des männlichen Gottes Hermes und Merkmalen der weiblichen Göttin Aphrodite)

Hernia, -ae

Leibschaden, Bruch, Eingeweidebruch.- Enterokala (gr): Darmbruch, Eingeweidebruch; Enteron (gr): Darm, Eingeweide; Kalis (gr): Fleck, Schandfleck.

Hertz, Gustav

Deutscher Physiker und Nobelpreisträger, geb. 22. Juli 1887 in Hamburg; gest. 30. Oktober 1975 in Ost-Berlin.

heterotop 

an atypischer Stelle vorkommend oder entstehend

heterozygot

Zellen und Individuen mit verschiedenen (väterlichen und mütterlichen) Erbanlagen

heticinus, -a, -um

gewunden, geschraubt.- Adj. zu helix, -icis: Spirale, Windung, Schnecke.

HF

High Frequency

HF

Hämorrhagisches Fieber

HF

Hagemann-Faktor(Faktor XII)

HF

Heart failure

HF

Herzfrequenz

HFA bis hyalin

HFA

Herzfernaufnahme

Hg

Symbol fur Quecksilber (Hydrargyrum)

Hgb

Hämoglobin

H-Gen

Histokompatibilitats-Gen

HGF

Herz- und Gefäßfehler

HGF

Hyperglykamie-Faktor, Glukagon

HG-Faktor

Hyperglykamisch-glykogenolytischer Faktor

HGG

Human gamma globulin

HGH

Human growth hormone

HHK

Hypertensive Herzkrankheit

HHL

Hypophysen-Hinterlappen

HHS

Hypothalamus-Hypophysen-System

HI

Herzindex 

HI

Herzinfarkt

HI

Herzinsuffizenz

Hiatus 

Öffnung, Spalt, Schlitz, Lücke

Hiatus oesophageus 

Zwerchfellschlitz, durch den die Speiseröhre hindurchtritt

Hiatus, -us

klaffende Öffnung. – :laffen, offenstehen; chasko (gr): gahnen, klaffen.

Hilgenreiner, Heinrich 

Böhmisch-deutscher Chirurg und Orthopäde, geb. 1870 in Prag; gest. 1954 in Spillern. Bekannt ist Heinrich Hilgenreiner durch die Eponyme Hilgenreiners Hilfslinien und Hilgenreiner Schiene.

Hilum 

kleine Einbuchtung oder Vertiefung an einem Organ als Austrittsstelle für Gefäße, Nerven etc .

Hilum pulmonis 

Lungenpforte (Eintrittsstelle der Bronchien und Gefäße)

Hilus, -i

Eintrittsstelle, Tor. – Wahrscheinlich von hilum: Faser, Fadchen.

Hippel, Eugen von 

Deutscher Arzt und Augenarzt, geb. 3. August 1867 in Königsberg; gest. 5. September 1939 in Göttingen.Bekannt ist Eugen von Hippel durch die Eponyme Hippel-Lindau Krankheit, Hippel-Lindau Tumor.

Hippocampus, -i

Fabeltier der griechischen Mythologie (mit Pferdevorderleib und geringeltem Fischschwanz). - hippos (gr): Pferd; kamptein (gr): biegen.

Hippokrates

Griechischer Mediziner geb. um 460 v. Chr. auf der griechischen Ägäisinsel Kos; gest. um 370 v. Chr. in Larisa, Thessalien bzw. Larissa, Zypern. 

Hirci, -orum

Achselhaare – hircus, -i: -Bock (wegen des spezifischen Geruchs des Achselschweises).

Hirschsprung, Harald

Dänischer Pädiater, geb. 14. Dezember 1830 in Kopenhagen; gest. 11. April 1916. Bekannt ist Harald Hirschsprung durch das Eponym Hirschsprungsche Krankheit (Morbus Hirschsprung, Megacolon congenitum).

His, Wilhelm d. Ä.

Schweizer Anatom und Embryologe, geb. 9. Juli 1831 in Basel; gest. 1. Mai 1904 in Leipzig. 

His, Wilhelm d. J.

Deutscher Internist, geb. 19. Dezember 1863 in Basel; gest. 10. November 1934 in Brombach bei Lörrach. Bekannt ist Wilhelm His d. J. durch die Eponyme His-Bündel-Elektrographie, His-Bündel-Ablation, His-Bündel-Block, His-Bündel-Extrasystole, His-Purkinje-Tachykardie, His-Krankheit “Wolhynisches Fieber“, His-Winkel, His-Purkinje-System.

histol.

Histologisch

Histologie 

Lehre von den Körpergeweben 

HKR

Holzknecht-Raum

HKS

Hyperkinetisches Herzsyndrom

HKT

Hamatokrit

HL

Herzlange (röntgenologisch)

HL

Hodgkin-Lymphom(e)

HLA-System

Human lymphocytic antigen-System

HLM

Herz-Lungen-Maschine 

HLP

Hyperlipoproteinämie

HLQ

Herz-Lungen-Quotient

HLQ

Herzvolumen-Leistungs-Quotient

HLV

Herpes-like-Virus

HMD

Hyaline membrane syndrome

HML

Hypophysen-Mittellappen

HMS

Hinteres Mitralsegel

HMV

Herz-Minuten-Volumen 

HMVI

Herzminutenvolumen-Index

HNAB

Hepatitis vom Typ Non A. Non B (HNANB)

HNKM

Hypertrophische, nicht-obstruktive 

HNO

Hals-Nasen-Ohren

Hodgkin, Thomas

Britischer Arzt und Pathologe, geb. 17. August 1798 in Pentonville (London); gest. 5. April 1866 in Jaffa (damals Palästina). Bekannt ist Thomas Hodgkin durch das Eponym Hodgkinsche Krankheit (Morbus Hodgkin) oder Lymphogranulomatose. 

HOKM

Hypertrophische obstruktive Kardiomyopathie

Holzknecht, Guido

Österreichischer Arzt. geb. 3. Dezember 1872 in Wien; gest. 30. Oktober 1931 ebenda. Bekannt ist Guido Holzknecht durch das Eponym Holzknecht-Raum (Spatium retrocardiale).

homeostatisch

einen stabilen Gleichgewichtszustand aufrechterhaltend

Homologe Rekombination

Mechanismus zur Entfernung von Doppelstrangbrüchen.

Homöostase 

inneres Gleichgewicht

homozygot

reinerbig — bei der Befruchtung von beiden Eltern die gleichen Erbanlagen erhalten

horizontalis, -e

horizontal, waagerecht. -Adj. zu horizon (gr): Gesichtskreis, Horizont; horizein: die Grenze bestimmen, begrenzen.

Hounsfield, Godfrey

Englischer Elektrotechniker und Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin, geb. 28. August 1919 in Newark in Nottinghamshire; gest. 12. August 2004 in Kingston upon Thames. Bekannt ist Sir Godfrey Newbold Hounsfield durch das Eponym Hounsfield-Einheit.

Hounsfield-Zahl

Skalierung der linearen Schwächungskoeffizienten in der Computertomografie

HPS

His-Purkinje-System 

HPT

Hyperparathyreoidismus

HPV

Humanes Papillom-Virus

HQ

Herzquerdurchmesser

HR

High Resolution (hochauflösend)

HR-CT

hochauflösende Computertomographie

HSC-Syndrom

Hand-Schüller-Christian-Syndrom

HSF

Herzschlagfrequenz

HSG

Hysterosalpingographie

HSGF

Human skeletal growth factor

HSL

Herzschlagleistung

HSV

Herpes-simplex-Virus

HSV

Hochselektive Vagotomie 

HSV 

Herpes-simplex-Virus

HSWI

Hinterseitenwandinfarkt

HT

Herdtiefe

HTG

Menschliches (human) Thyreoglobulin

HTH

Homeostatic humoral factor

HTLA

Human T-lymphocytes antigen

HTML

Hyper Text Markup Language

http

HyperText Transfer Protocol,

HU

Hounsfield Einheiten (CT)

Humerus, -i

Oberarmbein, Knochen des Oberarms, Oberarm, Schulter. - omos (gr): Schulter, Bergrücken; vgl. Brachium: der ganze Arm.

humoral 

die Körperflüssigkeiten betreffend

HVL

Hypophysenvorderlappen

HVS

Hyperventilationssyndrom

HVT

Hepatic vein thrombosis

HW

Hinterwand

HWI

Harnwegsinfektion

HWI

Hinterwandinfarkt

HWK

Halswirbelkörper

HWS

Halbwertschicht

HWS

Halswirbelsäule

HWT

Halbwertstiefe

HWZ

Halbwertszeit

hyalin 

durchscheinend, glasartig

hyloideus bis HZW

hyaloideus, -a, -um

glasartig, zu etwas Glasartigem gehörend. - Hiebs (gr): Glas; -eitles (gr): ähnlich.

Hydrops

Wassersucht. Ansammlung seröser Flüssigkeit im Gewebe oder in Gelenken bzw. Körperhöhlen.

Hydrosalpinx

Mit klarem Sekret bzw. seröser Flüssigkeit gefüllter Eileiter, der nach entzündlichen Erkrankungen verschlossen ist, so dass das Sekret nicht abfließen kann.

Hymen, -enis

Haut, dünne Haut; anat.: Jungfernhäutchen. - Hymen (gr): Haut, Häutchen, Band.

hyo- (Vorsilbe)

anat. in Zusammensetzungen: zum Zungenbein gehörig. - Hjis (gr): Schwein.

hyoepiglotticus, -a, -um

vom Zungenbein zum Kehldeckel verlaufend.

hyoideus, -a, -um

ypsilonförmig, zum Zungenbein gehörig.

hyothyroideus, -a, -um

vom Zungenbein zur Schilddrüse verlaufend.

hyp-, hypo 

unter, unterhalb, das normale Maß unterschreitend

hyper 

über, übermäßig, das normale

Hyperlordose

Unphysiologisch stark ausgeprägte Lordose im Lendenwirbelbereich

Hypermenorrhö

Verstärkte Menstruation, Blutabgang während der Menstruation von mehr als 80 ml; s.a. T Hypoinenorrhö

Hyperplasie

Zellzahlvermehrung mit Folge der Organvergrößerung (z.B."Tumor“)

Hyperthermie

Artifizielle Erwärmung von Körperregionen auf >39 °C zur Radiosensibilisierung oder zur Zellabtötung

hyperton 

höheren osmotischen Druck als die Umgebung besitzend (bei Lösungen)

Hypertonie 

Bluthochdruck

Hypertrophie

Verstärkte Zellgrößenzunahme

hypochondriacus, -a, -um

zum Hypochondrium gehörig. - Adj. zu Hypochondrium.

Hypochondrium, -ii

das unter dem Brustknorpel Befindliche, Region unter dem Rippenbogen. - hypo- (gr): u. sub- unter, darunter, unterhalb; chondros (gr): Knorpel. - hypochonder: Schwermütiger, eingebildeter Kranker.

hypogastricus, -a, -um

unterhalb des Magens gelegen, zum Unterbauch gehörend. - hypo- (gr): unter; Gastar (gr): Magen, Bauch, Unterleib.

Hypogastrium, -i

das unter dem Magen Gelegene. - gastar (gr): Magen.

hypoglossus, -a, -um

unter der Zunge liegend. - Glossa (gr): Zunge.

Hypogonadismus

Unterentwicklung und verminderte Funktion der Geschlechtsdrüsen

Hyponychium, -i

Nagelbett. - Onyx (gr): Nagel.

Hypopharynx, -yngis

der hinter dem Kehlkopf gelegene Schlundanteil, die Pars laryngea pharyngis, pharynx (gr): Rachen, Schlund; vgl. auch Epipharynx.

Hypophysis, -eos

Hirnanhangsdrüse, Hypophyse. - phyein (gr): wachsen; Hypophysis (gr): Anhängsel an der Unterseite.

Hypoplasie

Unterentwicklung eines Organs

Hypothalamus

unterhalb des Thalamus gelegener Teil des Diencephalon. - hype (gr): unter; Thälamos (gr): Schlafgemach, Hohlraum.

Hypothenar, -aris

unterhalb der Handfläche, Kleinfingerballen. - Thenar (gr): Handfläche.

hypoton 

niedrigeren osmotischen Druck als die Umgebung besitzend (bei Lösungen)

Hypotrophie

Verschmächtigung eines Organs

hypovolämischer Schock

Kreislaufzusammenbruch durch Fehlen von Flüssigkeit im Gefäßsystem

Hypoxie 

Sauerstoffmangel

hypoxische Zellen

schlecht mit Sauerstoff versorgte Zellen 

Hysterektomie

Operative Entfernung des Uterus.

Hz

Hertz

HZL

Hypophysenzwischenlappen

HZV

Herzzeitvolumen 

HZVI

Herzzeitvolumenindex

HZW

Herz-Zwerchfell-Winkel

I/J

i.m. bis IMC

i .m.

Intramuskulär

I.a.

Lege artis

i.a. (ia)

intraarteriell

i.a. (ia)

Intraartikular

i.c.

Intracranial

i.c.

Intracutan

i.c.

Intracerebral

i.N.

Im Normbereich

i.p.

Intraperitoneal

i.v. (iv)

intravenös

i.v.GTT

Intravenöser Glukosetoleranztest

IAB 

Intraatrialer Block

IABC

Intra-aortic balloon counterpulsation

IABP

Intraaortale Ballonpumpe

IAHA

Immunadharenzhamagglutination

IAN

Internationale Anatomische Nomenklatur

IANS

Idiopathisches Atemnotsyndrom

IARC

International Agency for Research on Cancer

IBD

Inflammatory bowel disease

IBRO

International Brain Research Organizatio n

IC

Interkostal

ICD

International Statistical Classifications of Diseases and Related Health Problems,

ICD

International Statistical Classifications of Diseases and Related Health Problems/ Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme

ICH

Infektiose Hepatitis

ICP

Intracranial Pressure

ICR

Interkostalraum

ICR

Intrakutanreaktion

ICR

International Congress of Radiology

ICRP

International Commission on Radiological Protection

ICRP

International Committee for Radiation Protection

ID

Intradermal

IDDM

Insulin dependent diabetes mellitus

idiopathisch 

ohne erkennbare Krankheitsursache

IDL

Intermediate density lipoproteins

IDM

Idiopathic disease of myocardium

IE

Internationale Einheit / IN

IF

Immunfluoreszenz

IF

Interstitial fluid

IF

Intrinsic factor

IFA

Immunfluorescent Assay

IFN

Interferon

IFNa

Rekombinantes Leukozyteninterferon

IFNp

Fibroblasteninterferon

IFNs

Immuninterferon

IG

Immunglobuline

IgA

Immunglobulin A

IgD

Immunglobulin D

IgE

Immunglobulin E

IGF 1

Insulin-like growth factor 1,

IgG

Immunglobulin G

IGH

Immunoreactive growth hormone,

IgM

Immunglobulin M 

IGV

Intrathorakales Gasvolumen

IHA

Indirekte Hamagglutination 

IHD

Ischemic heart disease

IHE

Ischämische Herzerkrankung

IHK

Ischämische Herzkrankheit

IK

Immunkörper, Antikörper

IKP

Innenknöchelpuls

ILA

Insulin like activity

ILAR

International League against Rheumatism

Ileum, -ei

Krummdarm, unterer Teil des Dünndarms. – Laus: Darmverschlingung. - eileö (gr): winden, krümmen.

Ileus

Darmverschlusskrankheit

ILF

Idiopathische Lungenfibrose

Ilia, ilium

Weiche, Unterleib, Eingeweide. - bi = Ilia = Ilei (Nom. Pl) = die breiten Knochen der Bauchweichen. - Ixys (gr): Weichen, Gegend über den Hüften.

iliacus, -a, -um

zur Weiche, zum Darmbein gehörend. - Adj. zu ltla.

Iliosakralgelenk 

Gelenk zwischen Kreuzbein und Hüftbein

ILO

International Labour Office

IM

Infectious Mononucleosis

Im

lumen = cd (Einheit des Lichtstroms)

IMC

International Medical Corporation

Impressio bis ISO

Impressio, -onis

Eindruck, Abdruck, Einstellung. - in- : hinein; primere : drücken, pressen.

imus, -a, -um

unterster, letzter.

In

Insulin

in vitro

im Reagenzglas

in vivo

im lebenden Organismus

INA

Jenaer Nomina Anatomica

INB

Intranodal block

incisivus, -a, -um

zum Schneiden geeignet, zu den Schneidezähnen gehörend.

Incisura, -ae

Einkerbung, Einschnitt, Abschnitt. - incidere : einschneiden; in-: hinein; caedere : schneiden, graben, meißeln.

Inclinatio, -onis

Neigung, Biegung, Zuneigung. – inclinere: neigen, beugen, hinwenden, hinneigen; klinein (gr): neigen, wenden, beugen.

Incus, -udis

Amboss, das vom Hammer Malleus getroffene Gehörknöchelchen. – incudere : hineinschlagen, hämmern, boxen.

Ind.

Indikation

Index, -icis

Angeber, Anzeiger, Verräter; anat.: Zeigefinger. - indicare : anzeigen, melden; vgl.: Indikator.

Indusium, -i

obere Tunika, Schleier. – induere : anziehen, anlegen.

inf.

Inferior

Inf.

Infusion

inferior, -ius

darunter, zum Steißende hin, niedriger, tiefer gelegen, geringer, schwächer. - infra : unten, unterhalb.

infra- 

unterhalb

Infundibulum

Hypophysenstiel; Trichter. - infundere: hineingießen, hineinschütten.

infus.

Infusum

Inguen, -inis

Leistengegend, Schamgegend; eigentl.: die Stelle, wo der Zweig am Stamm sitzt. – inquinare: besudeln; unguere: beschmieren.

inguinal 

zur Leistengegend gehörig

inguinalis, -e

Adj. zu Inguen.

Inh.

Inhalation

Inhibition 

Hemmung

Inj.

Injektion

Innervation 

Nervenversorgung eines Körperteils oder Organs

Inscriptio, -onis

Aufschrift, Überschrift; : auf etwas schreiben, betiteln, bezeichnen.

Insertio, -onis

Anzeige, Ansatz, Ansatzstelle eines Muskels.

Inspiration 

Einatmung

Insuffizienz 

unzureichende Funktionstüchtigkeit

Insula –ae

Insel, Eiland.

Integumentum, -i

Decke, Hülle. - integere : bedecken; anat.: Integumentum commune: die aus drei Schichten bestehende äußere Haut.

inter- 

zwischen

intermedius 

dazwischenliegend

internus, -a, -um

innere, innen befindlich. - inter: zwischen.

Interphasetod

Tod bestrahlter Zellen in der Interphase

Intersectio, -onis

Einschnitt; anat.: Zwischensehne. - intersecare : ein-, durchschneiden. Intersectiones tendineae: Unterbrechungen des Muskelgewebes (Zwischensehnen).

Interstitium

Zwischensubstanz zwischen den Körperteilen, Raum zwischen den Zellen

intestinal

zum Eingeweide, dem Darm gehörig

Intestinum tenue 

Dünndarm

Intestinum, -i

Darmkanal, Eingeweide. - intus : innen, inwendig, innerlich; Enteron (gr): das Innere, Eingeweide.

intimus, -a, -um

der Innerste, innerst. - Sup. zu inter.

intra- 

innerhalb

intravasal 

innerhalb des Gefäßsystems

intrazellulär 

innerhalb der Zellen

Intrinsisch

Von innen her, in einem Organ/Zelle selbst gelegen

Inturnescentla, -ae

Anschwellung. – intumescere: anschwellen; Tumor, -oris: Geschwulst; Tytä (gr): Schwiele, Wulst. iridicus, -a, -um : Adj. zu Iris.

Involution

Rückbildung

Inzidenz

Rate der neu Erkrankten in einem definierten Zeitraum

ionisierende Strahlen

Wellen- und Teilchenstrahlungen, die entweder direkt oder indirekt Ionisierungen verursachen können

IP

Interphalangealgelenk

IP 

Internet Protocol

IPS

Intensivpflegestation

ipsilateral 

auf dergleichen Seite

IPSP

Inhibitorisches postsynaptisches Potential

IR

Ischämische Region

IR

Isovolumetrische Relaxationsphase

IR 

Inversion Recovery (MR)

IRDS

Idiopathic respiratory distress syndrome

IRG

Immunreaktives Glukagon

IRI

Immunreaktives Insulin

Iris, -idis

Regenbogenhaut des Auges. - Iris (gr): Regenbogen; von Iris: Göttin des Regenbogens.

IRO

Innenrotation

IRV

Inspiratorisches Reservevolumen

ISA

Intravenöse Subtraktionsangiographie

ISA

Intrinsic sympathicomimetic activity

ISBN

International Classification of Diseases. (In- = Internationale Standard-Buch-Numme rternationaler Diagnosenschlussel ).

ischämisch 

nicht durchblutet

ischiadicus, -a, -um

zum Sitzbein gehörig. - Adj. zu Ischium, n: Gesäß, Sitzhöcker, Sitzbein; Ischion (gr): Gesäß, Sitzbein, Hinterbacke; Ischias (gr): Hüftschmerz.

ischioanalis, -e

vom Sitzbein zum After verlaufend.

ischiocavernosus, -a, -um

vom Sitzbein zum Schwellkörper verlaufend.

Ischium, -ii

Gesäß, Hüftgelenk. – Ischion (gr): Gesäß, Pfanne des Hüftgelenks, Hinterbacke, Sitzhöcker, Sitzbein.

ISG

Iliosakralgelenk

ISG

Immunserumglobulin

ISI

Interstimulus-Intervall

ISK

Isolierter Schilddrüsenknoten

ISO

International Organization for Standardization

Isoeffekt bis JVP

Isoeffekt

Gleicher biologischer Effekt, zum Vergleich verschiedener Bestrahlungsverfahren benutzt

ISR

Interskapularraum

ISR

International Society of Radiology/Internationale Gesellschaft für Strahlenkunde

ISRRT

International Society of Radiographers and Radiological Technicians

Isthmus 

enge Stelle

Isthmus, -i

enge Stelle, enge Verbindung zwischen zwei Räumen. - Isthmos (gr): Landenge, Isthmus, schmale Verbindung.

It.

Intrathekal

iteocaecalis, -e

vom Krummdarm zum Blinddarm verlaufend.

ITGV

Intrathorakales Gasvolumen

ITN

Intratracheal-Narkose (Intubationsnarkose)

ITN

Intubations-Narkose

ITP

Idiopathische thrombozytopenische Purpura

IU

Immunisierungseinheit (unit)

IU

International unit

IUC-Syndrom

Intensive Care Unit-Syndrome,

IUD

Intrauterine device

IUP

intrauterin-Pessar

IUP

Intrauterinpessar, zur Empfängnisverhütung ganz oder teilweise in die Gebärmutterlichtung einzuführender Fremdkörper aus Kunststoff, eventuell mit Kupferbeschichtung

IVC

Inferior vena cava

IVC

Inspiratorische Vitalkapazität

IVCT

Isovolumetrische Kontraktionsperiode

IVP

Intravenöses Pyelogramm

IVPFC

Isovolume pressure flow curve

IVRP

Isovolumetrische Relaxationsperiode

IVS

Interventrikuläres Septum

IVUS

intravaskulärer Ultraschall

IWAAK

Inkomplette Wärmeautoantikörper

IZ

Inklinationszeit

IZF

Intrazellulare Flüssigkeit

IZR

Intrazellulärraum

 

J

J

Joule 

JCA

Juvenile chronische Arthritis

Jefferson, Geoffrey Sir 

Englischer Neurologe und Neurochirurg, geb. 10. April 1886 in County Durham; gest. 29. Januar 1961 in Manchester. Bekannt ist Sir Geoffrey Jefferson durch die Eponyme Jefferson-Fraktur, Jefferson-Syndrom.

jejunalis, -e

zum Jejunum gehörig; Adj. zu Jejunum.

Jejunum 

Leerdarm,

Jejunum, -i

Leerdarm, oberer Teil des Dünndarms. - Substant. Adj. von jejunus, -a, -um: nüchtern, leer, hungrig. - Nästis (gr): Leerdarm.

JGA

juxta-glomerulärer Apparat

JPEG

Joint Photographic Experts Group

JRA

juvenile rheumatische Arthritis

jSpA

juvenile Spondyloarthropathie

jugularis, -e

zur Drosselgrube gehörend. - Adj. zu Jugulum.

Jugulum, -i

1. Grube oberhalb des Schlüsselbeins; 2. Schlüsselbein, verglichen mit einem kleinen Joch; 3. vordere Halsgegend, Kehle. - Dim. zu jugum, -i : Joch; jugulare : 1. erstechen (Gefäße); 2. erdrosseln (Luftröhre); zygon (gr): Joch.

Junctura, -ae

Verbindung. – jungere: verbinden.

juxta 

in der Nähe, nahe bei 

JVP

Jugularvenenpuls

K

K bis KM

K

Kalium

 

K

Boltzmann Konstante

k

kilo 

 

Degree Kelvin

KAB

Koronararterien-Bypass

Kahler, Otto 

Österreichischer Arzt, geb. 8. Januar 1849 in Prag; gest. 24. Januar 1893 in Wien. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Otto Kahler u.a. mit Joseph Halla, Jean-Martin Charcot, Friedrich Kraus, Arnold Pick. 

Kallus

Bei der Knochenheilung erstehende Knochenschwiele, welche die Kontinuität der Knochenfragmente wiederherstellt

Kalzitonin

Hormon aus der Nehenschilddrüse, das den Knochenaufbau begünstigt, indem es fördernd auf die Osteoblastentätigkeit und hemmend auf die Osteoklastentätigkeit wirkt. Gegenspieler des Parathormons.

kapillär 

die Kapillaren betreffend

Kapillaren 

Haargefäße

 

Kapillarendothelzellen

Zellen, die die Gefäßinnenwände auskleiden

Kapillarfragilität

Kapillarbrüchigkeit

kardial 

das Herz betreffend

Kardiomyopathie

Schädigung des Herzmuskels

kardiovaskulär 

das Herz-Kreislauf-System betreffend

Karyolyse

Auflösung des Zellkerns

Karyorherds, auch Karyorrhercis

Zerfall des Zellkerns in einzelne Teile

Karzinom

maligner Tumor epithelialen Ursprungs

Katabolismus 

Abbaustoffwechsel

kaudal 

zum Steißende hin

KB

Kilobyte

 

KB

Kontrollbereich

kCalamus, -i

Rohr, Schreibfeder, Halm, Stängel. - kálamos (gr): Rohr, Halm.

KE

Kontaktekzem 

KE

Kontrastmitteleinlauf

KEA

Karzinom-Embryo-Antigen

Keratokonjunktivitis

Entzündung von Horn- und Bindehaut des Auges

Kerckring, Theodor 

Niederländischer Anatom und Alchemist,geb. 22. Juli 1638 in Amsterdam; gest. 2. November 1693 in Hamburg. Bekannt ist Theodor Kerckring durch das Eponym Kerckring-Falten, plicae circulares (intestinitenuis) Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Theodor Kerckring u.a. mit Franciscus van den Enden, Franciscus Sylvius, Philipp Vingboons, Niels Stensen, Cosimo III. de’ Medici.

keV

Kiloelektronenvolt

K-Excr.

Kalium-(Potassium-) Excretion

KF

Kammerflattern, - flimmern

KFT

Komplement Fixations Test

KG

Körpergewicht

kg

Kilogramm

 

KH

Kohlenhydrate

KHK

Koronare Herzkrankheit 

kHz

Kilohertz

 

KI

Intrazelluläres Kalium

KI

Koronarinsuffizienz

Kienböck, Robert 

Österreichischer Röntgenologe, geb. 11. Januar 1871 in Wien; gest. 8. September 1953 ebenda. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Robert Kienböck u.a. mit Leopold von Schrötter, Guido Holzknecht.

Kinozilien 

Flimmerhaare

KIS

Krankenhaus-Informationssystem

KKM

Kongestive Kardiomyopathie

Klatskin, Gerald 

US-amerikanischer Gastroenterologe geb. 1910 in New York City; gest. 25. März 1986 in Hamden, Connecticut. Bekannt ist Gerald Klatskin durch die Eponyme Klatskin Tumor, Kaplan-Klatskin Syndrom, Klatskin-Nadel. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Gerald Klatskin u.a. mit Harold Conn.

Klimakterium 

Wechseljahre der Frau

klonogene Zelle

Zelle, die das Potential besitzt, mehrere Zellteilungen zu durchlaufen und dabei Kolonien von mindestens 50 Tochterzellen zu bilden

Klonogener Zelltod

Verlust der Koloniebildungsfähigkeit

KM

Muskel-Kalium

KM

Knochenmark

KM

Kontrastmittel

KMD bis K-Zellen

KMD

Knochenmineraldichte

KMG

Knochenmineralgehalt

KMT

Knochenmarktransplantation

Knochensarkome

bösartige Tumoren, die vom Bindegewebe des Knochens ausgehen

KOF

Körperoberfläche

Kohlrausch, Otto

Deutscher Arzt und Chirurg, geb. 20. März 1811 in Barmen; gest. 14. November 1854 in Hannover. Bekannt ist Otto Ludwig Bernhard Kohlrausch durch das Eponym Kohlrausch-Falte (Plica transversa recti medial). Enge wissenschaftliche Kontakte von Otto Ludwig Bernhard Kohlrausch zu anderen Persönlichkeiten sind nicht bekannt.

KOKM

Kongestive Kardiomyopathie

kollateral 

parallel verlaufend

Kolonie

Zellansammlung, die aus einer einzelnen Zelle entstanden ist

Kompartiment

abgegrenzte Anteile einer Gesamtheit

Konstriktion 

Verengung

kontralateral 

auf der Gegenseite

konventionelle Fraktionierung

Dosen pro Fraktion von 1,8-2,0 Gy und ca. 10 Gy / Woche

Koronarien 

Herzkranzgefäße

Korpuskularstrahlung

oder Teilchenstrahlung; man unterscheidet zwischen geladenen und ungeladenen Teilchen unterschieden

Korsakow, Sergei 

Russischer Nervenarzt, geb. 22. Januar 1854 in Gus-Chrustalny (Oblast Wladimir); gest. 1. Mai 1900 in Moskau. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Sergei Sergejewitsch Korsakow u.a. mit Theodor Meynert, Aleksei Yakolevich Kolzhevnikoff, Vladimir Petrovich Serbskii.

kortikal die Rinde 

betreffend

KP

Karotispuls

KP

Kreatinphosphat

KPDA

Katheter-Peridural-Anästhesie

KP-Index

Kardiopulmonal-Index

KPK

Kreatin-Phospho-Kinase, TCPK

Kps.

Kapsel(n)

Kr

Chemisches Symbol fur Krypton

kranial 

zum Kopfende hin

krankhafter 

Veränderungen

Krebs

maligner Tumor

Krukenberg, Georg Peter Heinrich 

Deutscher Gynäkologe, geb. 16. Dezember 1856 in Halle; gest. 4. Dezember 1899 in Bonn. Enge wissenschaftliche Kontakte von Georg Peter Heinrich Krukenberg mit anderen Persönlichkeiten sind nicht bekannt. 

KRV

Kontrast-Rausch-Verhältnis

KRZ

Kreislaufregulatorische Zentren

KS

Serum-Kalium

KS

Keratansulfat

KS

Klopfschall (bei der Perkussion)

KS

Koronarsinus

KS

Kreislaufstillstand

KSD

Kammer-Septumdefekt

KSD

Karotis-Sinusdruck

KST

Kernspintomographie

KTS

Karpal-Tunnel-Syndrom 

KV

Krebsvorsorge

kV

Kilovolt

KW

Kohlenwasserstoff

KW

Kurzwelle

kW

Kilowatt

Kyphose 

die nach hinten konvexe Krümmung der Wirbelsäule

KZ

Körperlicher Zustand

KZ

Kryptogene Zirrhose

K-Zellen

Killerzellen

L

L bis LF

L

Liquor

L

Lues (Syphilis) 

LA

Leitungsanästhesie

LA

Linker Vorhof (Atrium)

LA

Linksatrialer (Durchmesser)

LA

Lokalanästhesie

Lab.

Laboratorium

Labium 

Lippe, Randleiste

Labium, -ii oder Labrum, -i

1. Lippe; 2. glatter, umgebogener Rand eines Gefäßes. – lambo: lecken, berühren; lapto (gr): lecken.

Labyrinthus

großes Bauwerk mit vielen verschlungenen Gängen, Ohrlabyrinth. - LabYrinthos (gr): Labyrinth; Etym. unsicher.

lacer, -era, -erum

zerrissen, zerfetzt. - läkis (gr): Felsen, Zipfel; lakizö (gr): zerreißen; lacerare : zerreißen.

Lacinatus, -a, -um

in Zipfel auslaufend. - lacinia, -ae: Zipfel, Fetzen; siehe lacer.

lacrimatis, -e

zu den Tränenorganen gehörend. - Adj. zu Lacrima.

lactifer, -fera, -ferum

milchführend. - lac, lactis: Milch.

Lacuna, -ae

Lücke, Loch; speziell eine mit Wasser gefüllte Vertiefung.

Lacus, -us

See, Lache. - lakkos (gr): See, Loch, Grube, Teich.

LAD

Left anterior descending (artery), 

LAD

Left axis deviation

LAE

Lungenarterien-Embolie

LAF

Linker anteriorer Faszikel

LAH

Linksanteriorer Hemiblock (LAHB)

Lambdanaht

Quernaht am Schädel des Neugeborenen zwischen Scheitel- und Hinterhauptbeinen

lambdoideus, -um, lambdoides

lambdaähnlich. - lambda: . Buchstabe des griech. Alphabets.

Lametta, -ae

Dim. zu Lamina.

Lamina externa 

äußere Knochenplatte des Hirnschädels

Lamina interna 

innere Knochenplatte des Hirnschädels

Lamina, -ae

Gewebsschicht, Platte, Schicht, Scheibe; Lamelle.

LAN

Local Area Network

Langerhans, Paul  

Deutscher Pathologe, geb. 25. Juli 1847 in Berlin; gest. 20. Juli 1888 in Funchal, Madeira. Bekannt ist Paul Langerhans durch die Eponyme Langerhans' adenoma, Langerhans' cell histiocytosis, Langerhans-Zellen, Langerhanssche Inseln (Insulae pancreaticae) und durch den Fachbegriff Birbeck's granules. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Paul Wilhelm Heinrich Langerhans u.a. mit Ernst Haeckel, Dr. Johann Friedrich Bellermann, Rudolf Virchow, Ludwig Traube, Bernhard von Langenbeck, Karl von Bardeleben, Carl Gegenbaur, Alfred Ebart.

Langzeiterholung

Mögliche Veränderung der Resttoleranz nach Jahren lanzierende Schmerzen stechende Schmerzen

Lanugo, -inis

Wolle, Wollhaar, Flaum. - lana, -ae: Wolle; lanos (gr) u. Vlana (idg): Wolle.

LAO

Left anterior oblique (2. schräger Durchmesser)

LAP

Laparoskopie

LAP

Left atrial pressure

Lap.

Laparatomie

Larrey, Baron Dominique Jean

Französischer Militärarzt und Chirurg, geb. 8. Juli 1766 in Beaudéan; gest. 25. Juli / 1. August 1842 in Lyon. Bekannt ist Dominique Jean Larrey durch das Eponym Larrey-Hernie. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Dominique Jean Larrey u.a. mit Napoleon, Francois Percey. 

Laryngotomia, -ae

Eröffnung des Kehlkopfes durch Schnitt. - lärynx (gr): Kehlkopf; temnein (gr): schneiden, aufschneiden.

Larynx, -yngis

Kehlkopf. - larynx (gr): Kehlkopf.

Läsion 

Verletzung

lat.

Lateinisch

lat.

Lateral

Latenzzeit

Zeit bis zum Auftreten eines bestimmten Effektes (z.B. Nebenwirkung Zweittumor)

lateral 

zur Seite hin, seitlich

latissimus, -a, -um

der breiteste. - Sup. zu latus, -a, -um.

LATS

Long acting thyroid stimulator

latus, -a, -um

breit. - Adj. zu Latus.

Latus, -eris

Seite, Breite, Brust.

Lauterbur, Paul Christian 

US-amerikanischer Chemiker und Radiologe, geb. 6. Mai 1929 in Sidney, Ohio; gest. 27. März 2007 in Urbana, Illinois.

Laxantien

die Darmtätigkeit beschleunigende Substanzen

LCA

Linke Koronar-Arterie

LCBF

Local cerebral blood flow

LCC

Left circumflex coronary (artery)

LCM

Latente Kardiomyopathie

LCS

Liquor cerebrospinalis

LD

Letale Dosis

LDH

Lactatdehydrogenase

LDL

Low density lipoproteins

LE

Lungenembolie

LED

Lupus erythematodes disseminatus

LED

Light Emitting Diode

Lemniscus, -i

Schleife; anat.: Faserzüge im Gehirn. - lamniskos (gr): Band.

Lens, lentis

Linse. - tenticularis, -e : Adj. zu Lens.

Lentiformis, -e

linsenförmig. - lens, lentis: Linse; forma, -ae: Gestalt, Form.

Leptomeninx, -ingis

weiche, zarte Hirnhaut; zusammenfassender Begriff für Arachnoidea mater und Pia mater. - leptos (gr): zart; Meninx (gr): Hirnhaut.

LET

Linear energy transfer

letal 

tödlich

Leukoenzephalopathie

Entzündung der weißen Hirnsubstanz mit Markscheidenzerfall und Gliawucherung

Leukozyten 

weiße Blutkörperchen

Levator, -oris

Heber. - levare heben.

Leydigsche Zwischenzellen

Zellen im Hoden, für die Produktion männlicher Keimdrüsenhormone von Bedeutung

LE-Zelle

Lupus-erythematodes-Zelle

LF

Low frequency

LH bis LZG

LH

Luteinisierendes Hormon

Lhermittesches Syndrom

Elektroschlagartige Sensationen in den Extremitäten nach Kopfbeugung

LHV

Linksherzversagen

Li

Chemisches Symbol fur Lithium

liber, -era, -erum

frei, ungebunden, offen. - liberare : befreien. Lien, lienis= Milz.

Lien 

Milz

Lig.

Ligamentum

ligamentosus, -a, -um

bänderreich; anat.: bandartig. - Adj. zu Ligamentum.

Ligamentum 

Band

Ligamentum latum uteri 

seitliches Aufhängeband des Uterus (breites Mutterband)

Ligamentum, -i

Band, Binde; anat.: 1. bandartige Struktur; 2. häutige Verbindung zweier Gelenke. - tigere binden.

Ligg.

Ligamenta

Limbus, -i

Saum, Besatzstreifen, Rand.

Limen, -inis

Schwelle, Grenzwall. – leimen (idg): Querholz.

limitans, -antis

begrenzend. - P. p. a. von limitare begrenzen; limes, -itis: Grenzrain.

Lindau, Arvid Vilhelm 

Schwedischer Pathologe, geb. 23. Juli 1892 in Malmö; gest. 1958. Bekannt ist Arvid Vilhelm Lindau durch die Eponyme von Hippel-Lindau-Tumor, von Hippel-Lindau-Syndrom und durch den Fachbegriff Meckel-Syndrom. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Arvid Vilhelm Lindau u.a. mit Eugen von Hippel, John Forssman.

Linea terminalis 

knöcherne Begrenzungslinie zwischen kleinem und großem Becken

Linea, -ae

1. Linie, Richtschnur; 2. Strich; 3. anat.: Knochenleiste. - Linus oderLinum: Lein, Flachs, später: leinener Faden, Schnur.

linearer Energietransfer (LET)

Rate des Energieverlustes entlang der Spur eines ionisierenden Teilchens; 

Linear-Quadratisches (LQ) Modell

Gebräuchliches Modell zur Beschreibung von Fraktionierungseffekten einer Bestrahlung auf Gewebe und Zellkulturen

Lingua, -ae

Zunge, Sprache. - fingere  u. leichein (gr): lecken, schmecken.

Lingula, -ae

Zünglein, zungenähnliches Gebilde. - Dim. zu Lingua.

Liq.

Liquidum

Liq.

Liquor

Liquor 

Flüssigkeit

Liquor cerebrospinalis 

Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit

Liquor, -oris

Flüssigkeit, flüssiger.

LK

Lymphknoten

LKM

Latente Kardiomyopathie

LL

Lateral left

LMC

Left main coronary (artery),

lobaris, -e

zum Lappen gehörend. - Adj. zu Lobus.

Lobulus, -i

Läppchen. - Dim. zu Lobus.

Lobus,- i

Lappen, Hülse, Schote. - lóbos(gr): Lappen.

locare

setzen, legen, stellen.

Locus, -i

Ort, Platz, Stelle.

longitudinatis, -e

längsgerichtet. - Longitudo, -inis: Länge.

longus, -a, -um

lang, weit. - loncha (gr): Lanze; laggs (got): lang. longissimus: Superlativ zu longus.

Lordose 

die nach vorn konvexe Krümmung der Wirbelsäule

LP

Lipoprotein

LP

Lumbalpunktion

LP

Lymphopoese, Lymphozytopoese.

LPA

Linke Pulmonalarterie

Lp-A

Lipoprotein A

LPF

Linker posteriorer Faszikel

LPL

Lipoprotein-Lipase

LPS

Lipopolysaccharid

LR

Lateral right

LR

Lichtreaktion

LSB

Linksschenkelblock

lucidus, -a, -um

hell, glänzend, leuchtend. – lucere: leuchten; leukos (gr): Licht, Helle.

lumbal 

im Bereich der Lendenwirbelsäule

Lumbalisation 

Ausbildung des 1 . Kreuzbeinwirbels als Lendenwirbel

lumbatis, -e

zur Lende gehörig. - Adj. zu Lumbus : Lende; Psoas (gr), lentin (and): Lende.

lunatus, -a, -um

mondförmig. - Adj. zu luna, -ae: Mond; lucere : leuchten; lux: Licht.

Lunula, -ae

kleiner Mond. - Dim. zu Luna, -es: Mond; luc-sna (idg): Mond, Mondschein.

Luschka, Hubert von  

Deutscher Anatom, geb. 27. Juli 1820 in Konstanz; gest. 1. März 1875 in Tübingen. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Hubert von Luschka u.a. mit Georg Friedrich Ludwig Stromeyer, Friedrich Arnold. 

luteus, -a, -um

gelb. – Lutum: Lehm, Kot; luo bzw. polluere : verschmutzen.

Luxation

Verrenkung zweier gelenkbildender Knochenenden aus ihrer funktionsgerechten Stellung. Ihr Gelenkkopf hat dabei keinen Kontakt mehr zur Gelenkpfanne

LV

Linker Ventrikel

LVFP

Left ventricular filling pressure

LVH

Linksventrikuläre Hypertrophie

LWK

Lendenwirbelkörper

LWS

Lendenwirbelsäule

Lympha, -ae

Quellnymphe, klares Wasser; anat.: Lymphe. - Lympha (gr): Wassergöttin, Wasser.

lymphaticus, -a, -um

zur Lymphe gehörend. - Adj. zu Lympha.

Lymphogranulomatose

Unterart eines malignen Lymphoms

Lymphom

maligne Neoplasie des lymphatischen Systems

LZG

Lungen-Zwerchfell-Grenze

M

M bis MDP

MZ

Längsmagnetisierung

M

Morbus

M

Musculus

M.D.

Medical doctor (MD)

m/s

Meter pro Sekunde

mA

Milliampère

MA

Matrix

Ma

Matrixgröße

Macula 

Fleck

Macula, -ae

Fleck, Makel. – maculare: beflecken, besudeln.

maculosus, -a, -um

reich an Flecken, buntgefleckt, besudelt. - Adj. zu Macula.

MAD

Mittlerer arterieller Druck

Maffucci, Angelo 

Italienischer Pathologe, geb. 27. Oktober 1847 in Calitri bei Avellino; gest. 24. November 1903 in Pisa. Bekannt ist Angelo Maffucci durch das Eponym Mafucci-Syndrom und durch den Fachbegriff Ollier-Krankheit. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Angelo Maffucci u.a. mit Otto von Schrön.

Magendie, François 

Französischer Mediziner, Anatom, Physiologe und einer der Vorreiter der modernen Arzneimitteltherapie, geb. 6. Oktober 1783, Bordeaux; gest. 7. Oktober 1855, Sannois, Département Seine-et-Oise. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte François Magendie u.a. mit Alexis de Boyer, Joseph Claude Anthelme Récamier, Claude Bernard, Pierre Joseph Pelletier.

magnus, -a, -um

groß, gewaltig, stark. - megas (gr): groß, gewaltig.

MAGSUS

Messung von Magnetfeld und Suszeptibilität

maior, -oris

größer, stärker. - Komp. zu magnus.

Makromastie

Brustgröße über dem Normalmaß

Mala, -ae

Wange, Kinnbacken, eigentl.: Oberkiefer.

malaris, -e

Adj. zu Male.

maligne 

bösartig

Malleolus, -i

1. kleiner Hammer; 2. Brandpfeil, Ähnlichkeit mit einem rundkopfigen Hammer, Knöchel. - Dim. zu Matteus, -ei: 1. Hammer; 2. Gehörknöchelchen.

malleotaris, -e

zum kleinen Hammer gehörend, zum Knöchel gehörend. - Adj. zu Matteolus.

Malleus 

Hammer

Mallory, George Kenneth 

US-amerikanischer Pathologe, geb. 14. Februar 1900 in Boston, Massachusetts; gest. 1986. Bekannt ist George Kenneth Mallory durch die Eponyme Mallory-Weiss-Läsion, Mallory-Weiss Syndrom und durch den Fachbegriff Boerhaave-Syndrom. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte George Kenneth Mallory u.a. mit Soma Weiss.

Malpighi, Marcello 

Italienischer Anatom, geb. 10. März 1628 in Crevalcore, Provinz Bologna; gest. 29. November 1694 in Rom. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Marcello Malpighi u.a. mit Bartolomeo Massari, Alfonso Borelli, Papst Innozenz XII.

Mamilla 

Brustwarze

mamillothalamicus, -a, -um

zum Corpus mamillare u. zum Thalamus gehörend. - mamillaris, brustwarzenähnlich; Thalamus,Sehhugel.

Mamilta, -ae

Brustwarze, Mamille. - Dim. zu Mamma.

Mamma, -ae

1. Mutter, Amme; 2. Mutterbrust, Euter, Zitze; 3. anat.: weibliche Brust (-drüse). – mammare: saugen, saugen; mammaein (gr): nach der Mutterbrust verlangen.

Mammogenese

Entwicklung der Brust(-drüse)

Mammographie

Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust

Mandibula

Unterkieferknochen

Mandibuta, -ae, Mandibulum

Unterkiefer, Kinnlade als Kauwerkzeug. – mandere: kauen.

Mansfield, Sir Peter

Britischer Physiker, geb. 9. Oktober 1933 in London. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Sir Peter Mansfield u.a. mit Dr. Jack G. Powles, Prof. Charlie Slichter, Doug Cutler, Professor Ted Rowland, Prof. Dr. John Strange, Professor Raymond Andrew, Alan Garroway, Peter Grannell, Professor Karl Hausser, Paul Lauterbur, Professor John Waugh, Dr. Bill Moore und Dr. Waldo Hinshaw. 

Manubrium 

Griff

Manubrium sterni 

oberster Teil („Handgriff`) des Brustbeins

Manubrium, -i

Griff, Stiel, Henkel; der mit der Hand zu fassende Griff, Handgriff.

Manus, -us

Hand, eigentl. Arm.

Margo, -inis

Rand, Einfassung. – marka (got) u. land: Grenze, Mark.

Markscheide

nervenumgebende Hüllsubstanz

MAS

Malabsorptions-Syndrom / MAL

MAS

Malassimilations-Syndrom

MASA

Morgagni-Adams-Stokes-Anfall

masculinus, -a, -um

männlich, gross. -mas, maris: Mann, männlich.

Maß 

übersteigend

Massa, -ae

Masse, Klumpen. - maza (gr): Teig, Brei aus Gerstenmehl.

Masseter, -eris

anat.: der Kaumuskel. - massetar (gr): der Kauende; massein (gr): kauen, kneten.

Mastektomie

Entfernung einer Brust als eine Therapiemöglichkeit bei malignen Veränderungen der Brustdrüse. Dem steht die sog. brusterhaltende Therapie (BET) gegenüber, bei der nur die maligne Veränderung (mit einem gesunden Randsaum) entfernt wird, die Brust selbst aber erhalten bleibt

masticatorius, -a, -um

dem Kauen dienend. - masticare: kauen.

Mastitis

Entzündung des Brustdrüsenkörpers.

Mastix, -icis

wohlriechendes Harz vom Mastixbaum, das zum Kauen benutzt wurde; Masticha (gr): Mastixbaum.

Mastodynie

Syn. Mastalgie; zyklische Schmerzhaftigkeit und Spannen der Brustdrüse, z.B. in der zweiten Zyklushälfte. Häufigste Form von Brustschmerzen.

mastoideus, -a, -um

brustwarzenähnlich. - mastes (gr): Mutterbrust, Brustwarze, Anhöhe, Hügel; -eides: ähnlich.

Mastopathie

Erkrankung der weiblichen Brust mit Veränderung des Brustdrüsengewebes.

MATA

Membranassoziierte Tumorantigene

Mater, -tris

Mutter, anat.: ernährende u. umschützende Umhüllung. - Matar (gr) u. Munter: Mutter; nach ah al abbas (arab): die beiden Hüllen, die als Mutter des Gehirns bezeichnet wurden: 1. die dickere als Dura mater, die harte Hirnhaut; 2. die dünne als Pia mater, die weiche Hirnhaut.

Matrix, -icis

Mutterboden, Matrix. - mater, -tris: Mutter; eigentl. Gebärmutter.

mattearis, -e

zum Hammer gehörend. - Adj. zu malleus, -ei: Hammer.

max.

Maximal, maximus

Maxilla 

Oberkiefer

Maxilla, -ae

Oberkiefer. - Dim. zu Mato.

maximus, -a, -um

grösste. - Superlativ zu magnus.

Mb

Myoglobin

Mb.

Morbus (Krankheit)

mBar

Millibar

MbO2

Oxymyoglobin

MBP

Magen-Brei-Passage

mCi

Millicurie

MCL

Medioklavikularlinie

MCP

Metacarpophalangealgelenke

MCP

Metoclopramid

MCU

Miktions-Zysto-Urethrogramm (MCUG)

MD

Maximaldosis

MD

Meckel-Divertikel 

MDCT

Multidetektor-CT

MDCTA

Multidetektor CT Angiographie

MDI

Institut fur Medizinische Datenverarbeitung.

MDP

Magen-Darm-Passage 

MEA bis mMRI

MEA

Multiple endokrine Adenomatose 

MEAS

Maximale exspiratorische Atemstromstärke.

Meatus 

Gang

Meatus acusticus externus 

äußerer Gehörgang

Meatus acusticus internus 

innerer Gehörgang

Meatus, -us

Gang, Durchgang. – meare : gehen, ziehen, fliesen.

Meckel d. J., Johann Friedrich

Deutscher Anatom, geb. 17. Oktober 1781, Halle; gest. 31. Oktober 1833, Halle. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Johann Friedrich Meckel d. J. u.a. mit Kurt Sprengel, Johann Friedrich Blumenbach, Johann Christian Reil, Baron Georges Cuvier, Étienne Geoffroy Saint-Hilaire und Alexander von Humboldt.

Med.

medial(is)

med.

medizinisch

medial 

zur Mitte hin

medialis, -e

in der Mitte befindlich, zur Mitte gehörig; anat.: medial, zur Mitte hin; Gegensatz zu lateral. - Mesos (gr): mittlerer, Mitte.

median 

in der Mitte

medianus, -a, -um

in der Mitte befindlich, zur Mitte gehörig. - Mesos (gr): mittlerer, Mitte.

Mediastinum, -i

Mittelfell, Raum zwischen rechter und linker Lunge, eigentl. zwei senkrecht stehende Platten (Pleura), welche die Brusthöhle in eine re. u. li. Hälfte teilen und das Herz zwischen sich enthalten.

medius, -a, -um

in der Mitte befindlich, zur Mitte gehörig, dazwischenliegend. - Mesos (gr): mittlerer, Mitte.

Medulla oblongata 

verlängertes Rückenmark (Übergang zum Gehirn)

Medulla spinalis 

Rückenmark

Medulla, -ae

Mark, Innerstes. - Wohl von medius abzuleiten.

Meissner, Georg

Deutscher Anatom und Physiologe, geb. 29. November 1829, Hannover, gest. 30. März 1905, Göttingen. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Georg Meissner u.a. mit Theodor Billroth, Rudolf Wagner, Johannes Müller, Johann Lukas Schönlein, Ernst von Siebold, Emil Harless, Justus von Liebig.

Melanom

bösartiger Hauttumor der Melanozyten (meist Haut)

Membrana tympani 

Trommelfell

Membrana, -ae

zarte Haut, Häutchen. - Substantiviertes Adj. von Membrum : 1. das fleischige Körperglied; 2. Glied, Teil, Extremität.

MEMS

Multi-Echo-Multi-Slice (MR)

Menarche 

Zeitraum des ersten Eintritts der Monatsblutung

meningeus, -a, -um

zur Hirnhaut gehörig. - Adj. zu Meninx.

Meninx, -ingis

Hirnhaut. - maninx (gr):Haut.

Meniscus, -i

Halbmond; anat.: Zwischenknorpel. - meniskos (gr): kleiner Mond; Dim. zu meis (gr): runde Bedeckung über Statuen, gebogenes Schirmdach, Monat, Mond. Meniscus articularis: halbmondformige Gelenkzwischenscheibe.

Meniskus 

„mondförmiger Körper", knorpelige Zwischenscheibe im Kniegelenk

Menopause 

Aufhören der Regelblutungen in den Wechseljahren der Frau

Menorrhoe

Menstruation

Menstruation 

Monatsblutung im weiblichen Zyklus

mentalis, -e

zum Kinn gehörend. - Adj. zu Mentum.

Mentum, -i

Kinn, Kinnbart, hervorragende Ecke. – prominere: hervorragen.

meq

Milliäquivalent

Mesencephalon, -i

Mittelhirn. – mesos (gr): Mitte; enkephalos (gr): das, was im Kopf ist (Gehirn).

Mesenchym

embryonales Bindegewebe, aus dem sich Stütz- und Bindegewebsarten bilden

Mesenterium, -ii

Dünndarmgekrose. - mesenterion (gr): mittleres Eingeweide; mesos (gr): Mitte; enteron (gr): Eingeweide.

meso- 

in der Mitte, zwischen

Mesoderm

Mittleres oder 3. Keimblatt, das als intraembryonales Mesoderm durch Einwanderung (Invagination) von Ektodermzellen in und durch die Primitivrinne und durch weitere seitliche Ausbreitung dieser Zellen zwischen Ekto- und Entoderm gebildet wird.

Mesopharynx, -yngis

Mundrachen.

metabolisch 

stoffwechselbedingt

Metacarpus, -i

Mittelhand, Zwischenhand. - meta- (gr): nach, hinter, zwischen, inmitten; karpos (gr): Hand.

Metaphyse

Bereich des Röhrenknochens, der zwischen Diaphyse und Metaphyse gelegen ist

Metastase 

Tochtergeschwulst

metatarsalis, -e

zum Mittelfus gehörend. - Adj. zu Metatarsus.

Metatarsus, -i

Mittelfuss, Fusswurzel.

Metencephalon, -i

Hinterhirn.

Meulengracht, Jens Einar

Dänischer Mediziner, geb. 7. April (evtl. 17. Februar) 1887 in Kopenhagen; gest. 1976. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Jens Einar Meulengracht u.a. mit Knud Helge Faber und Victor Scheel. 

MFK

Mittelfußknochen (Os metatarsale)

MG

Molekulargewicht 

Mg

Chemisches Symbol fur Magnesium

mg

Milligramm (10-3g)

mg/dl

Milligramm/Deziliter (1/io Liter)

MHA

mikroangiopathische hämolytische Anämie

MHC

Major Histocompatibility Complex

MHK

Mittelhandknochen (Os metacarpale)

MHz

Megahertz = 106 Hz

MI

Mitralinsuffizienz

MI

Myokardinfarkt

MID

Multiinfarktdemenz

Mikrophtalmus

angeborene Kleinheit des Auges

Mikulicz-Radecki, Johann Freiherr von

Österreichisch-Ungarischer Chirurg und Begründer der Gastroskopie, geb. 16. Mai 1850 in Czernowitz (Österreich-Ungarn); gest. 14. Juni 1905 in Breslau (Deutsches Reich). Bekannt ist Johann Freiherr von Mikulicz-Radecki durch die Eponyme Mikulicz-Aphthen, Mikulicz Syndrom, Mikulicz‘sche Skleromzellen, Mikulicz-Klemme, Mikulicz’sche Tamponade, Mikulicz’sche Krankheit, Heinek-Mikulicz-Methode. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Johann Freiherr von Mikulicz-Radecki u.a. mit Josef Proksch, Stephan Wolf, Theodor Billroth, Willy Anschütz, Ferdinand Sauerbruch. 

min.

Minute

min.

Minimal, minor

minor, minus (Gen.: -oris)

kleiner, geringer. - Komp. zu parvus: klein, gering.

Miosis 

Pupillenverengung

MIP

Maximum-Intensity-Projection

Mitose 

Zellteilung

Mitosetod

Wichtigster Mechanismus, der zum klonogenen Zelltod führt

mitralis, -e

einer Mitra ähnlich. - Adj. zu Mitra, -ae: Kopfbinde, Turban; Mitra (gr): Leibbinde, Hauptbinde.

MK

Mitralklappe

MKL

Medioklavikularlinie

MKP

Myokardiopathie

ML

Malignes Lymphom

ML

Mittellappen

Ml

Milliliter = 10-3 Liter

MLCA

Main left coronary artery, LMC

Mm

Musculi

MML

Myelo-monozytare Leukamie

mmol

Millimol (10-3 Mol)

mMRI

molecular Magnetic Resonanz Tomography,

Mn bis mytopharyngeus

Mn

Chemisches Symbol für Mangan

MNW

Medikamentnebenwirkung

Mo

Morphium

Modiolus, -i

die im Innern ausgehöhlte Schneckenachse. - Dim. zu modius: Hohlkörper, Radnabe, Zylinder, Scheffel.

Mol.

Molekul-Masse in Gramm 

mol.

Molar

Mol. Gew.

Molekulargewicht

Moniz, António Caetano de Abreu Freire Egas Portugiesischer Neurologe und Politiker, geb. 29. November 1874 in Estarreja; gest. 13. Dezember 1955 in Lissabon. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte António Caetano de Abreu Freire Egas Moniz u.a. mit John Farquhar Fulton.

Monro II., Alexander 

Schottischer Anatom, geb. 22. Mai 1733, Edinburgh, gest. 2. Oktober 1817, Edinburgh. 

Mons, montis

Berg, Fels. - men (idg): emporragen.

Monteggia, Giovanni Battista 

Italienischer Chirurg, geb. 8. August 1762 in Laveno am Lago Maggiore: gest. 17. Januar 1815 in Pavia. Bekannt ist Giovanni Battista Monteggia durch das Eponym Monteggia-Fraktur und durch die Fachbegriffe Colles-Fraktur, Smiths Fraktur (Robert William Smith). Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Giovanni Battista Monteggia u.a. mit Antonio Scarpa.

MOP

Myositis ossificans progressiva 

Morbus Scheuermann

Synonyme: Scheuermann-Krankheit; Adoleszentenkyphose; Lehrlingsrücken; Osteochondrosis deformans juvenilis dorsi; Anlagebedingte Wachstumsstörung der anterioren Wirbelkörper mit Störung der sagittalen Wirbelsäulenform.

Morgan, Thomas Hunt

US-amerikanischer Zoologe und Genetiker, geb. 25. September 1866 in Lexington, Kentucky; gest. 5. Dezember 1945 in Pasadena, Kalifornien. Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Thomas Hunt Morgan u.a. mit W.K. Brooks, H. Newell Martin, Alphäus Hyatt, Curt Herbst, Anton Driesch, Edmund Beecher Wilson, Charles W. Woodworth, William Ernest Castle, F.E. Lutz.

Mortalität 

Sterblichkeit

Morula

„Maulbeere": Kugeliger Zellhaufen, der nach mehreren Furchungsteilungen aus der befruchteten Eizelle entstanden ist.

mosmol

Milliosmol

motaris, -e

zum Mahlen gehörend; dem Mahlen dienend. - Adj. zu mola, -ae: Mühlstein, Mühle; molare u. myllein (gr): mahlen.

motorisch 

die Bewegung betreffend

motorius, -a, -um

anat.: zur Bewegung gehörend, der Bewegung dienend. – movere: bewegen, in Bewegung setzen.

MOTT

mycobacteria other than tubercle bacilli

mottis, -e

weich, lind, sanft; vgl. mollig. - moldvis (idg.): weich; molliri : weich machen, zahmen.

MP

Metacarpophalangealgelenk 

MPG

Medizinproduktegesetz

MPR

Multiplanare Reformationen (CT)

MR

Magnetic Resonance

MRA

MR-Angiographie

MRC

MR-Kolonographie

MRCP

Magnetresonanz-Cholangio-Pankreatikographie

MRI

Magnetic Resonance Imaging

MRM

MR-Mammographie

MRS

Magnetresonanzspektroskopie

MRS

MR Spectroscopy

MRT

magnetische Resonanz-Tomographie 

MRT

Magnetresonanz-Tomographie

MRU

MR-Urographie

MS

Mitralstenose

MS

Multiple Sklerose 

MS

Muskelskelett

ms

Milisekunden

ms

Millisekunde 

MS-DOS

Microsoft Disk Operating System

msec

Millisekunde

mSv

Millisievert

MT

Magnetization Transfer, Magnetisierungstransfer

MTA

Medizinisch technische Assistentin

MTC

Magnetization-Transfer-Contrast

MTRA

Medizinisch technische Röntgenassistent/-in

MTT

Mean Transit Time/Mittlere Transitzeit

MTX

Methotrexat

mU

Milli-Units

Mucosa 

Schleimhaut

mucosus, -a, -um

schleimig, mukos. - Adj. zu Mucus,oder Muccus,Schleim, Rotz; myssein (gr): schneuzen.

muItitraumatische Verletzungen

mehrfach durch Noxen betroffene Patienten

multifidus, -a, -um

vielfach gespalten. - multus, -a, -um viel u. findere: spalten.

Multigravida

Frau, die 6-mal oder häufiger schwanger war

Multimorbidität

mehrfache Erkrankungen

Multipara 

Frau, die 6 oder mehr Kinder geboren hat

musculotubarius, -a, -um

zum Musculus tensor tympani und zur Ohrtrompete gehörend.

Musculus, -i

kleine Maus, Mäuschen, Muskel. - Dim. zu Mus, murisu. Mys (gr): Maus.

muscutaris, -e

zum Muskel gehörend. - Adj. zu Musculus.

muscutocutaneus, -a, -um

zum Muskelund zur Haut gehörend.

mV

Millivolt

mval

Milliäquivalent

MVO2

myokardialer Sauerstoffverbrauch

MW

Mikrowelle

Mxt.

Mixtur

Mxy

Quermagnetisierung (MR)

My

Mydriasis

Mydriasis 

Pupillenerweiterung

Myelencephalon, -i

Markhirn, verlängertes Mark; Bezeichnung fur Medulla obtongata. - Myelos (gr): Mark, Rückenmark.

myeloisch 

das Knochenmark betreffend

myeloische Leukämie

spezielle Form des Blutkrebses (Vermehrung weißer Blutzellen)

myentericus, -a, -um

zur Darmmuskulatur gehörend. - mys (gr): Maus, Muskel; enterikos (gr): zu den Eingeweiden gehörend.

myo-

anat. in Zusammensetzungen: Muskel-. - mys (gr): Maus, Muskel.

Myocardium, -ii

Herzmuskulatur.

myogen 

muskulär bedingt

Myokard 

Herzmuskel

Myologia, -ae

Muskellehre. - myo- (gr): Muskel-; Logos (gr): Wort, Sprache, Lehre.

Myometrium 

Glatte Muskulatur des T Uterus, die im Bereich des Fundus und der oberen Korpusabschnitte sehr stark, im Zervixanted schwächer ausgebildet ist

Myometrium, -ii

Gebärmuttermuskulatur. - myo- (gr): Muskel- u. Matra (gr): Gebärmutter.

mytohyoideus, -a, -um

vom Unterkiefer zum Zungenbein verlaufend. - mylos (gr): Mahlstein, Backenzahn.

mytopharyngeus, -a, -um

vom Unterkiefer zum Pharynx verlaufend. - Mylos (gr): Mahlstein; Pharynx (gr): Rachen.

N

N bis Niger

N

Chemisches Zeichen fur Stickstoff 

N

Nausea

N

Nervus, Nerv

N

Newton

N

Noradrenalin

N

Normal

n

Number

N.

Nucleus

N2O

Lachgas

NA

Noradrenalin (Norepinephrin, Arterenol)

NA

Nomina Anatomica

Na

Natrium

NaCI

Natriumchlorid

NAP

Nervenaustrittspunkte

Naris, -is

Nasenloch.

nasalis, -e

zur Nase gehörend. - Adj. zu Nasus.

NAST

Nierenarterienstenose

NAST

Nervenaustrittsstellen

Nasus, -i

äussere Nase. - Nasos (idg) u. Naris: Nasenloch.

NAV

Verband der niedergelassenen Arzte

navicutaris, -e

kahnförmig, schiffförmig. - Adj. zu Navicula, -aeft: kleines Schiff; Dim. zu Navis, -is: Schiff.

NB

Neuroblastom

NBKS

Nierenbecken-Kelch-System 

NBZ

Nüchternblutzucker

Nc.

Nucleus

NCC

Nierenzellkarzinom

NCI

National Cancer Institute in Bethesda (Maryland, USA)

NCI

National Cancer Institute (USA)/Nationales Krebs(forschungs)institut

NCRH

National Center for Radiological Health, Washington/Nationales Zentrum für Strahlenschutz

NCRP

National Council on Radiation Protection and Measurements (USA)/Nationales Komitee für Strahlenschutz

NCS

Netherlands Commission on Radiation Dosimetry

ND

Not detected

ND

Not determined

NE

Norepinephrin

Ne

Chemisches Symbol fur Neon

Nekrose 

Gewebstod, Absterben von Zellen

Neoadjuvante Therapie

ergänzende Therapie vor Primärtherapie (z. B. Operation oder Strahlentherapie) mit Ziel der Tumorverkleinerung. Erreichen von Operabilität, Abtötung von Mikrometastasen

Neoangiogenese

Gefäßneubildung

neonatus, -a, -um

neugeboren. - neos (gr): neu; nasci: geboren werden, entstehen.

Nephron 

Bau- und Arbeitseinheit der Niere

nerval 

durch das Nervensystem vermittelt

nervosus, -a, -um

nervenreich, zum Nerven gehörig; früher: sehnig, kraftvoll. - Adj. zu Nervus.

Nervus, -i

Nerv; früher für alles weisslich Faserige wie Sehne, Band, Flechse verwendet. – neûron (gr): Sehne, Band, Nerv.

Neurit 

langer Fortsatz einer Nervenzelle

Neurologie 

Lehre von den Krankheiten des Nervensystems

Neuron 

Nervenzelle

Neutro-, Lympho-, Thrombopenie

Erniedrigung der speziellen Blutzellen

NEX

Number of Excitations (MR)

ng

Nanogramm (10-9 g)

NHL

Non-Hodgkin-Lymphom

NHLBI

National Heart, Lung and Blood Institute Bethesda (Maryland, USA)

NHMRC

National Health and Medical Research Council

NH-Region

Nodal-His-Region 

NHS

National Health Servic e

Ni

Chemisches Symbol fur Nickel

NIAMD

National Institute of Arthritis and Metabolic Diseases

NIBSC

National Institute for Biological Standard and Control

NICHHD

National Institute of Child Health and Human Development

Nidation 

Einnistung

Nidus, -i

Nest, Wohnsitz, Ursprung. – nidos (gr): Ruheplatz.

Nierentubuli

funktionell aktive Nierenkanälchen, die vom Glomerulum (s.d.) zum Nierenbecken führen

niger, -gra, -grum

schwarz, dunkel.

NIH bis NYHA

NIH

National Institute of Health (USA)

NIMH

National Institute of Mental Health

NIRP

National Institut of Radiation Protection, Stockholm

NIST

National Institute of Standards and Technology (USA)

NK-Zellen

Natürliche Killerzellen

NL

Nierenlager

nl

Nanoliter (10-9 Liter)

NLG

Nervenleit(ungs)geschwindigkei t

Nm

Nanometer (10-9 m)

Nm

Nanomolar

NMR

Nuclear Magnetic Resonance 

NMR-CT

Nuclear magnetic resonance-Computer-Tomographie,

NN

Nebenniere

Nn.

Nervi,

NNH

Nasennebenhöhlen

NNM

Nebennierenmark

NNR

Nebennierenrinde

NOCM

Non-obstructive cardiomyopathy

Nodi lymphatici 

Lymphknoten

Nodi lymphatici axillares 

Achsellymphknoten

Nodi lymphatici bronchopulmonales 

Hiluslymphknoten

Nodi lymphatici iliaci 

Hüftlymphknoten

Nodi lymphatici inguinales 

Leistenlymphknoten

Nodi lymphatici lumbales 

Lendenlymphknoten

Nodi lymphatici paraaortales 

neben der Bauchschlagader liegende Lymphknoten

Nodulus, -i

kleiner Knoten. - Dim. zu Nodus.

Nodus (-i) 

Knoten

Nodus, -i

Knoten, Gelenk, Knorren, Verbindung. - nodere: in einen Knoten knupfen; nodes (idg): grosses Netz.

Nomenklatur 

Bezeichnung durch Fachausdrücke

Non Homologous End-Joining, NHEJ 

Mechanismen zur Entfernung von Doppelstrangbrüchen

Norma, -ae

Winkelmas.

NPD

Niemann-Pick disease

NPL

Neoplasma

NR

Nebenreaktion(en)

NR

Nodaler Rhythmus

NREM

Non rapid eye movements 

NS

Nervensystem

NS

Not significant

NSA

Number of Signal Averages

NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatikum

NSR

Normaler Sinusrhythmus

NT

Neutralisations-Test

NTCP

(engl.: Normal Tissue Complication Probability), Mathematisches Modell zur Abschätzung der Nebenwirkungs-Wahrscheinlichkeit in der Strahlentherapie

NTG

Nitroglyzerin

NTP

Normal temperature and pressure

Nucha, -ae

Nacken. - Nugrah (arab): Nacken, Nackengrube.

Nucl.

Nucleus, Kern

Nucleolus 

kleiner Kern, Kernkörperchen

Nucleus, -i

kleiner Kern, 1. Zellkern, grauer Kern innerhalb des Zentralen Nervensystems; 2. Anhäufung von Nervenzellen im ZNS. - Dim. zu nux, nucis: Nuss, Kern.

Nulligravida

Frau, die bisher noch nicht schwanger war.

Nullipara

Frau, die noch nicht geboren hat.

nutricius [nutritius], -a, -um

ernährend, aufziehend. – nutrire: saugen, nahren, aufziehen.

NW

Nebenwirkung

NYHA

New York Heart Association . Definition und Klassifikation der Herzinsuffizienz durch die NYHA im Jahre 1945. 

O

O bis opt.

O

Chemisches Zeichen fur Sauerstoff (Oxygen)

o.B.

Ohne (pathologischen) Befund

o.f.

okzipito-frontal

o.m.

okzipito-mental

Obex, -icis

Riegel, Querbalken, Damm. - obicere entgegenwerfen, entgegentreten.

obl.

obliquus

 

obliquus, -a, -um

schräg, tief, seitwärts gerichtet. - ob-, op-: entgegen, gegen, hin; limen, -inis n : Schwelle.

obs.

obsolet

 

Obstipation 

Verstopfung

 

obtongatus, -a, -um

verlängert.

 

obtongus, -a, -um

länglich.

 

obturatorius, -a, -um

dem Verstopfen dienend. – obturare: verstopfen.

obturatus, -a, -um

verstopft. R.p.p. zu obturare: verstopfen.

obtusus, -a, -um

stumpf, schwach. - P.p.p. zu obtundere: stumpf machen, stumpf werden.

occ.

Occipitalis

 

occipitatis, -e

zum Hinterhaupt gehörig. - Adj. zu occiput.

Occiput, -itis

Hinterhaupt. - ob-: entgegen, gegenüber; Caput, -itis: Haupt, Kopf.

octavus, -a, -um

der (die, das) achte (Hirnnerv). – ogodes: der Achte.

Oculus, -i

Auge. - Wahrscheinlich Dim. zu ocus (idg), okje fidg) u. oktallos oder ophthalmos (gr): Auge, Augenhöhle.

ocutomotorius, -a, -um

die Augenbewegung betreffend.

OD

Oberflächendosis

OD

Optical density, Optische Dichte

OD

Overdose

 

Oddi, Ruggero

Italienischer Anatom, geb. 20. Juli 1864 in Perugia; gest. 22. März 1913 in Tunis.

Oe

Oestrogen

 

Oersted, Hans Christian 

Dänischer Physiker und Chemikergeb. 14. August 1777 in Rudkøbing; gest. 9. März 1851 in Kopenhagen.

Oesophagus

Speiseröhre. - oiso (gr): Futur zu pherein: tragen, transportieren; phagein (gr): essen, verdauen.

Oesophagus 

Speiseröhre

 

OFA

Objekt-Film-Abstand

OGD

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie

ÖGRO

Österreichische Gesellschaft für Radioonkologie, Radiologie u. Medizinische Radiophysik

ÖGUM

Österreichische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

OK

Oberkiefer

 

OKH

Oberkieferhöhle

OKM

Obliterierende Kardiomyopathie

OL

Oberlappen

 

Ol.

Oleum

 

Olecranon

(Haken-)Fortsatz der Elle, Ellenbogen. - otekranon (gr): Ellenbogenkopf; olena/olan (gr): Ellenbogen, Unterarm; kranon (gr): Kopf.

olfactorius, -a, -um

dem Riechen dienend. – olfacere: riechen, wittern; olere  u. ozein (gr): riechen.

Oligohydramnion 

Verminderte Fruchtwassermenge; s.a. Anhydramnion, Polyhdramnion.

Oligomenorrhii 

Regelmaßiger oder unregelmäßiger Zyklus von mehr als 5 Wochen und bis zu 3 Monaten; s.a. T Polymenorrhö.

Oligospermie

Verminderte Spermienzahl in der Samenflüssigkeit

Ollier, Louis Xavier Édouard Léopold  

Französischer Chirurg, geb. 2. Dezember 1830 in Vans, Département Ardèche; gest. 26. November 1900 in Lyon. 

Omarthrose

Arthrose des Articulatio humeroscapularis

omentalis, -e

zum grossen Netz gehörig. - Adj. zu omentum.

Omentum

Netz (lat. omentum, griech. epíploon), Bauchnetze: omentum majus und omentum minus

OMF

Osteomyelofibrose 

omoclavicularis, -e

von der Schulter zur Clavicula ziehend. - omos (gr): Schulter; Clavicula: Schlüsselbein.

omohyoideus, -a, -um

von der Schulter zum Zungenbein ziehend. - omos (gr): Schulter.

omphaloentericus, -a, -um

zum Dottergang gehörig. - omphatos (gr):Nabel; enteron (gr): Darme, Eingeweide.

OMS

Osteomyelosklerose

Onkologie

Fachdisziplin, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Tumorerkrankungen beschäftigt

Oogenese

Entstehung reifer weiblicher Eizellen (Oozyten) aus Vorstufen (Oogonien)

oöphorus, -a, -um

eitragend. - oon (gr): Ei; pherein (gr): tragen, bringen.

Oozyte

Eizelle.

 

OP

Operationssaal

Op.

Operation

 

Operculum

Deckel; anat.: die die Insula bedeckenden Gehirnlappenteile. – operire: bedecken, verhüllen, zudecken; opercularis, -e: Adj. zu operculum.

ophthalmicus, -a, -um

zum Auge gehörig.

Ophthatmes

(gr) Auge.

 

opponens, -entis

gegenüberstehend, gegenüberstellend. - P.p.a. von opponere: entgegenstellen, entgegensetzen; ob-, op-: entgegen, gegenuber; ponere: legen, setzen, stellen.

opt.

Optical, optics, optisch

opticus bis toxische Zellen

opticus, -a, -um

das Sehen betreffend. - opsis (gr): sehen.

Ora, -ae

Rand, Saum, Kuste. - Mit os, oris (Mund) verwandt.

orbicutaris, -e

kreisförmig. - Adj. zu orbiculus,: kleiner Kreis; Dim. zu orbis, -is: Kreis.

Orbita, -ae

Augenhöhle; eigentl.: Kreisbahn, Wagengleis, Rad, Kreisfurche.

Orificium

Öffnung, eigentl.: etwas, das das Aussehen des Mundes hat. - os, oris n : der Mund; facies, -ei: Gestalt, Aussehen.

Ormond, John Kelso 

US-amerikanischer Urologe, geb.1886 in Armstrong County (Pennsylvania); gest. 25. Februar 1978 in Ann Arbor (Michigan). Bekannt ist John Kelso Ormond durch das Eponym Albarran-Ormond-Syndrom. 

Orthesen

Hilfsmittel, die in der Orthopädie der Entlastung Ruhigstellung oder Korrektur dienen

Os

Chemisches Symbol für Osmium

Os (-sa) 

Knochen, Gebein

Os coccygis 

Steißbein (wörtlich „Kuckusbein")

Os coxae 

Hüftbein

Os ethmoidale 

Siebbein

Os frontale 

Stirnbein

Os hyoideum 

Zungenbein

Os ilium 

Darmbein

Os ischii 

Sitzbein

Os lacrimale 

Tränenbein

Os nasale 

Nasenbein

Os occipitale 

Hinterhauptbein

Os palatinum 

Gaumenbein

Os parietale 

Scheitelbein

Os pubis 

Schambein

Os sacrum 

Kreuzbein

Os sphenoidale 

Keilbein

Os temporale 

Schläfenbein

Os zygomaticum 

Jochbein

Os, oris

Mund, Eingang, Mündung. - ah, asan, ayam (altind): Mund, Öffnung.

Os, ossis

Knochen, Bein, Gebein. - osteon oder ostion (gr): Bein, Knochen.

Osgood, Robert Bayley

US-amerikanischer orthopädischer Chirurg, geb. 6. Juli 1873 in Salem (Massachusets); gest. 2. Oktober 1956 in Boston. Bekannt ist Robert Bayley Osgood durch das Eponym Morbus Osgood-Schlatter. 

OSH

Oberschenkelhals

osmol

Osmol

Ossifikation

Entstehung von Knochengewebe, Verknöcherung

Osteoblasten/Osteoklasten

den Knochen aufbauende und abbauende Zellen; stehen im gesunden Knochen im Gleichgewicht

Osteochondrose

Aseptische degenerative Erkrankung von Knochen und Knorpel, oft mit Störung der Knochen- und Knorpelbildung

Osteoklasten 

knochenabbauende Zellen

Osteologia, -ae

Knochenlehre. – osteon (gr): Knochen; logos (gr): Wort, Lehre.

Osteonekrose

Knochennekrose, i.e. zugrundegehen von Knochengewebe durch indirekte (Zirkulationsstiörungen) oder direkte (traumatisch) Zerstörung

Osteopathie

Sammelbegriff für Knochenerkrankungen metabolischer, zirkulatoriseher, toxischer, infektiöser oder neoplastischer Ursache

Osteophyten

Alle neu entstandenen Knochenvorsprünge, s.a. Exophyten/Spondylophyten

Osteoradionekrose

Schädigung des Knochens durch Bestrahlung, die zu Absterben von Knochengewebe führt

Osteozyten 

Knochenzellen

Ostium

Mündung, Eingang, Tür. - os, oris: der Mund.

Ostium urethrae internum 

Abgang der Harnröhre aus der Blase

Ostium uteri 

Muttermund

Ostium uterinum tubae 

Mündung der Eileiter in die Gebärmutter

oticus, -a, -um

zum Ohr gehörend. - ous, otos (gr): Ohr.

Otiva, -ae

Olive. - elaia (gr): Olive, Olbaum.

otol.

otologisch

ovalis, -e

eiförmig, oval. - Adj. zu ovum.

Ovar 

Eierstock

Ovarium

Eierstock. - Substant. Adj. zu ovum.

Ovulation 

Eisprung

Ovum

Ei. - oon (gr): Ei; pachymeninx, -ingis: derbe, faserreiche Hirnhaut. - pachys (gr): dick, derb; maninx (gr): Hirnhaut.

oxische Zellen

mit Sauerstoff versorgte Zellen

P

P bis PDM

P

Chemisches Symbol für Phosphor

P

Druck (Pressure)

P

Plasma

 

P

Protein

 

P

Puls

 

P 

pico (10-12 )

 

P F

Purkinje-Fasern

P.

Plexus 

 

P.

Processus 

 

p.a.

Posterior – anterior

p.d.

palmodorsal

 

p.i.

Post injectionem, post infusionem.

p.m.

Post meridiem; nachmittags

p.m.

Post mortem

 

p.o.

Per os. 

 

P.P.

Per primam (intentionem sanationis)

PA

Pulmonalarterie

Pacchioni, Antonio

Italienischer Anatom, geb. 13. Juni 1665 in Reggio nell'Emilia; gest. 5. November 1726 in Rom. 

Pacini, Filippo

Italienischer Anatom, geb. 25. Mai 1812 in Pistoia; gest. 9. Juli 1883 in Florenz. Bekannt ist Filippo Pacini durch die Eponyme Vater-Pacini-Körperchen und Vibrio cholerae Pacini. 

PAD

Diastolischer Pulmonalarteriendruck

PAD

Peripheral arterial disease

PAD

Perkutane Abszess-Dranage

Paget, Sir James

Englischer Chirurg und Pathologe, geb. 11. Januar 1814 in Great Yarmouth; gest. 30. Dezember 1899 in London. Bekannt ist James Paget durch die Eponyme Pagets Abszess, Paget Zellen, Paget Krankheit (Morbus Paget), Extramammary Pagets Krankheit, Pagetsche Krankheit der Brustwarze (Nippel), Paget-Zeichen, Paget-von-Schrötter-Krankheit und die Fachbegriffe Arning-Karzinoid, Bakwin-Eiger-Syndrom, Königs Syndrom. 

palatinus, -a, -um

zum Gaumen gehörend. - Adj. zu palatum.

Palato

vom Gaumen entspringend.

Palatum

Gaumen. - Pala (idg): Wölbung.

pallidus, -a, -um

blass, bleich. – pattere: blass sein, fahl sein; polios (gr): grau.

Pallium, -ii

Hülle , Mantel; anat.: Hirnmantel. - palla, -ae: das mantelartige Gewand römischer Frauen.

Palma, -ae

Handfläche, - palama (gr): flache Hand, Hohlhand.

palmaris, -e

zur Handfläche gehörend. - Adj. zu palma.

palmatus, -a, -um

palmenzweigähnlich. - palma, -ae: flache Hand, Palme; palama (gr): flache Hand, Hohlhand.

Palpation 

Untersuchung durch Abtasten palmar zur Handfläche (Hohlhand) hin

Palpebra, -ae

Augenlid. – palpitare: zucken (wegen des Lidschlags) oder palpari: streicheln (das Lid streichelt sanft uber den Augapfel).

pampiniformis, -e

rankenförmig. - pampinus: die Weinranke; forma, -ae: Gestalt, Form.

PAN

Polyarteriitis nodosa

Pancreas, -atis

Bauchspeicheldrüse. - pan (gr): alles, ganz; kreas (gr): Fleisch, Drusensubstanz.

Panmyelophthise

Schwund des gesamten Knochenmarks

Panniculus

Haut, Schicht. - Dim. zu pannus, Kleid, Tuch, Lappen; panos (gr): Zeug, Tuch.

Pannus

Regenerationsgewebe zur Defektheilung

paO2

Arterieller Sauerstoff(Partial)-Druck

PAP-Färbung

Papanicolaou-Färbung

Papilla, -ae

warzenförmige Erhebung, Papille (der Haut, Niere und Zunge), urspr. nur Brustwarze.

Papula, -ae

Blatter, Bläschen.

para

(gr) neben; didymoi (gr): Zwillinge, Hoden.

Paradidymis, -idis

neben dem Hoden liegendes rudimentäres Organ (Urnierenrest), anat.: beiderseits blind endende Kanälchen oberhalb des Nebenhodenkopfes vor dem Samenstrang.

Paralyse

Lähmung

 

Parametrium

Seitlich des Uterus liegendes Bindegewebe unterhalb des Lig. latum uteri, in dem Nerven und Gefäße an den Uterus herantreten; das die Gebärmutter stützende Beckenbindegewebe. - matra (gr): Gebärmutter.

Paraplegie

Lähmung beider Beine oder beider Arme (z.B. bei Querschnittlähmung)

Parästhesien

Missempfindung - durch Störung der sensiblen Nerven ausgelöst

parasympathicus, -a, -um

der Pars sympathica des autonomen oder vegetativen Nervensystems entgegenwirkend.

Parasympathikus 

Teil des autonomen Nervensystems

Parenchyma, -atis

organspezifisches Gewebe. - parenchyma (gr): das daneben Hineingegossene; cheein (gr): giesen.

parenteral 

unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes

parenterale Ernährung

Ernährung unter Umgehung des Verdauungstraktes (= intravenöse Infusionstherapie)

Parese

Teil-Lähmung eines motorischen Nervs, Restfunktion erhalten (z.B. nach BSP Zehengang nicht möglich, aber Plantarflexion ohne Widerstand)

Paries, -etis

Wand. - Etym. unsicher.

parietal 

wandständig

 

parietalis, -e

parietal, seitwärts; anat.: zum Os parietale (Scheitelbein) gehörend. - Adj. zu Paries.

Paroöphoron

medial vom Eierstock liegendes rudimentäres Organ (Urnierenrest).

parotideus, -a, -um

zur Ohrspeicheldrüse gehörend. - Adj. zu parotis.

Parotis, -idis

Anschwellung neben dem Ohr (urspr. Mumps); glandula parotidea: Ohrspeicheldrüse. - ous (gr): Ohr.

Pars, partis

Teil, Anteil, Stück, Körperteil, Seite. – partirin: teilen.

parvus, -a, -um

klein. - pauros (gr): klein, gering, wenig.

PAS

Periodic acid-Schiff-reaction

PAT

perkutane Aspirationsthrombembolektomie

Pat.

Patient

 

Patella, -ae

Schale, Opferschale; anat.: Kniescheibe. - Dim. zu patera, -ae: flache Schale; patere : offenstehen.

Path.

Pathogenese

 

pathogen 

krankheitserregend

Pathogenese 

Entstehungsweise

Pathol.

Pathologie

 

Pauwels, Friedrich

Deutscher Arzt, Orthopäde und Biomechaniker, geb. 23. Mai 1885 in Aachen; gest. 19. Januar 1980 ebenda. Bekannt ist Friedrich Pauwels durch das Eponym Pauwels-Klassifikation. 

PAVK

Periphere arterielle Verschlußkrankheit

PAVM

AV-Malformation der Lunge

Pb

Chemisches Zeichen für Blei (Plumbum )

PBJ

Proteingebundenes Jod

PBZ

Primare biliäre Zirrhose

PC

Phosphorcreatin

PC

Pulmonalkapillardruck

PCA

Porto-kavale Anastomose

PC-Druck

Pulmonal-Capillar-Druck (= PCP)

PCH

Phäochromozytom

Pco2

Arterieller CO2-Druck

pCO2

Kohlendioxid-Partialdruck

PCOD

Polycystic ovarian disease

PCP

Pneumocystis carinii pneumonia

PCP

Primar chronische Polyarthritis

PC-Shunt

Portokavaler Shunt, TPCA

PCT

Porphyria cutanea tarda

PCTSB 

Perkutane CT-gesteuerte Stanzbiopsie

PCV

Polycythaemia vera

PD

Partialdruck 

 

PD

Peritonealdialyse 

PD

Potential-Differenz

PD

Protonendichte (MR)

PD 

Power-Doppler Sonographie

PDA

Periduralanästhesie

PDA 

Personal Data Assist

PDA 

Persistierender Ductus arteriosus Botalli

PDM

Progressive Muskeldystrophie (ERB)

PDPA bis pinealis

PDPA

Pulmonalarteriendruck diastolisch

PDUS

Power Doppler Ultrasound

PE

Palmarerythem

PE

Perikarderguß

PE

Probeexcision

PE

Pulmonalembolie

Pecten, pectinis

Kamm, Grat. – pectare u. pekein (gr): kammen. pectinatus, -a, -um u. pectineus, -a, -um Adj. zu pecten.

pectoralis, -e

zur Brust gehörig. - Adj. zu pectus.

Pectus, -oris

Brust, Herz, Sinn. – Paksa (altind): Flügel, Achsel.

Pedunculus u. Pediculus

Füsschen, Stiel. - Dim. zu pes, pedis: Fuss.

PEEP

positiv-endexspiratorischer Druck

PEG

perkutane endoskopische Gastrostomie

PEG

Pneumoenzephalographie

PEI

perkutane Alkoholinjektion

PEIP

Positive endinspiratory pressure

pellucidus, -a, -um

durchsichtig. – pertucere: hervorschimmern, durchsichtig sein; per-: völlig, hindurch; lucere: scheinen, leuchten.

pelvinus, -a, -um

Adj. zu pelvis.

Pelvis renalis 

Nierenbecken

Pelvis, is 

Becken, Schüssel - pellis (gr): Schüssel, Becken; petla (igd)., palavi (altind): Geschirr.

Penis, -is

Schwanz, männliches Glied. - pes (gr): männl. Glied.

peptische Faktoren

durch Verdauung ausgelöste Faktoren

perforans, -tis

durchbohrend. - P. p. a. von perforare : durchbohren; per- : durch, hindurch; forare bohren, graben.

perforatus, -a, -um

durchbohrt. - P. p. p. von perforare durchbohren.

peri- 

um . . . herum

Periarthrosis

Chronisch entzündliche oder degenerative Veränderungen der umgebenden Weichteile eines Gelenks (z.B. Insertionstendinopathie)

Pericardium, -ii

Herzbeutel.

Perichondrium 

Bindegewebshaut des Knorpels

Peridoneum 

Bauchfell

Peridontium 

Wurzelhaut des Zahnes

Perikard 

Herzbeutel

Perilympha, -ae

die das häutige Gehörlabyrinth umgebende Flüssigkeit. - peri- (gr): um, herum; lympha: Quellwasser.

Perimetrium, -ii

Bauchfettüberzug der Gebärmutter (Peritonealbedeckung). - matra (gr): Gebärmutter; perinealis, -e : Adj. zu perineum.

Perimysium 

kleinere Muskelfaserbündel umhüllendes Bindegewebe

Perinéum, -i

Damm, Mittelfleisch, Gegend zwischen After und Scheide bzw. Hodensack. - Vielleicht von perinein (gr): anhaufen, aufschichten.

Perineurium 

Nervenfaserbündel umhüllendes Bindegewebe

Periodontium, -ii

Wurzelhaut des Zahnes. - odous, odontos (gr): Zahn.

Periorbita, -ae

das die Augenhöhle auskleidende Periost.

Periorchium, -ii

parietales Peritonealblatt des Hodens. - orchis (gr): Hoden.

Periosteum, -i

Knochenhaut, Periost. - os, ossis: Knochen.

peripher 

außen, am Rand gelegen

periportale Felder

Zwischen den Leberlappen gelegene Felder, die Gefäße der Pfortader usw. enthalten

Peristaltik 

wellenförmige Kontraktionsbewegungen der Eingeweidemuskulatur

Peritoneum, -ii

Bauchfell. – peritonaion (gr): die über die Därme gespannte Haut; teinein (gr): spannen.

Peritonitis

Entzündung des Bauchfells.

permanens, -entis

bleibend, verbleibend. - P. p. a. von permanere: bleiben, verbleiben, fortdauern.

Permeabilität 

Durchlässigkeit

peroneus, -a, -um, peronealis, -e

zum Wadenbein gehörend, auf der Seite des Wadenbeins gelegen. - pero, -onis: Stiefel aus rohem Leder; perona (gr): Spange, Stachel.

perpendicularis, -e

senkrecht, lotrecht. – perpendiculum: Richtblei, Lot; perpendere: genau abwagen.

Perthes, Georg Clemens

Deutscher Mediziner, geb. 17. Januar 1869 in Moers; gest. 3. Januar 1927 in Arosa. Bekannt ist Georg Clemens Perthes durch die Eponyme Morbus Perthes und Perthes-Test.  

Pes, pedis

Fuss, Bein. - pous (gr): Fus, Bein.

PET

Partial exchange transfusion

PET

Positronen-Emissions-Computer-Tomographie

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PET

Pre-eclamptic toxemia

PET

Proteolytischer Enzym-Test

Petiolus, -i

Stiel, Füsschen. - Dim. zu pes; statt pediolus, später petiolus.

petrosus, -a, -um

felsig, steinig. – petra (gr): Fels, Stein.

petrotympanicus, -a, -um

vom Felsenbein zur Paukenhohle ziehend.

PEV

Peak expiratory velocity,

Peyer, Johann Conrad

Schweizer Arzt, geb. 26. Dezember 1653 in Schaffhausen; gest. 29. Februar 1712 in Basel / Schaffhausen. Bekannt ist Johann Conrad Peyer durch das Eponym Peyer’sche Schleimhautfollikel. 

Peyersche Plaques

spezielle Lymphknoten im Dünndarmbereich

PF

Permeabilitats-Faktor

PF

Pulsfrequenz

Pfeiffer, Emil

Deutscher Internist, Balneologe und Kinderarzt, geb. 1. März 1846 in Wiesbaden; gest. 13. Juli 1921 ebenda. Bekannt ist Emil Pfeiffer durch das Eponym Pfeiffer-Drüsenfieber und den Fachbegriff Filatov-Krankheit.

PFO

Patent foramen ovale

PFR

Peak flow rate

PG

Pentagastrin

PG

Progesteron

PG

Prostaglandine

pg

Picogramm (10-'2g)

PGA

Prostaglandin A

PGB

Prostaglandin B

PGH

Pituitary growth hormone

PGN

Primar chronische Glomerulonephritis

PGP

Paralysis generalisata progressiva

PGV

Proximale gastrische Vagotomie

PH

Passive Hamagglutination

Phagozytose

Fähigkeit spezieller weißer Blutzellen, Krankheitskeime und ähnliche Fremdkörper einzuschließen und danach zu vernichten

Phalanx, -angis

Walze, Stamm, Ballen, Schlachtreihe; anat.: Phalanx, Finger-, Zehenglied. - Phalanx (gr): 1. Rundholz, Balken; 2. Finger-, Zehenglied; 3. Schlachtreihe.

pharm.

Pharmaceutical, pharmaceutics, pharmazeutisch

pharyngeus, -a, -um

zum Rachen gehörend. - Adj. zu Pharynx.

Pharynx, -ngis

Rachen, Kehle, Schlund.

PHC

Primary hepatocellular carcinoma

Philtrum, -i

Nasen-Lippen-Rinne. – philtron (gr): Liebeszauber, Liebestrunk.

phrenicus, -a, -um

zum Zwerchfell gehörend. - phrenes, -um: Zwerchfell; phran (gr): Zwerchfell, Sitz des Gemuts.

Phylogenese, Phylogenie 

Stammesgeschichte der Lebewesen

physiol.

Physiological, physiology, physiologisch

PHZ

Posthepatitische Zirrhose

PI

Inspirationsdruck

PI

Proteinase-Inhibitor 

Pia mater 

weiche Hirnhaut (eigentlich „fromme Mutter", vermutlich, weil die Hirnhaut das Gehirn wie eine Mutter ihr Kind mit den Armen umschließt)

PIF

Prolactin inhibiting factor

PIF

Proliferation-Inhibitor-Faktor

Pigmentum, -i

Farbstoff; Schminke. - pingere : malen; poikilos (gr): bunt.

PIH

Prolactin inhibiting hormone 

Pil.

Pilula

Pilus, -i

einzelnes Haar. - pilôs (gr): Filz.

PIN

Personal Identity Number, persönliche Identitätsnummer

pinealis, -e

zum Fichtenzapfen gehörend, fichtenzapfenähnlich. - pinus, -us und picsmus (idg): Fichte.

PIP bis PR

PDPA

Pulmonalarteriendruck diastolisch

PDUS

Power Doppler Ultrasound

PE

Palmarerythem

PE

Perikarderguß

PE

Probeexcision

PE

Pulmonalembolie

Pecten, pectinis

Kamm, Grat. – pectare u. pekein (gr): kammen. pectinatus, -a, -um u. pectineus, -a, -um Adj. zu pecten.

pectoralis, -e

zur Brust gehörig. - Adj. zu pectus.

Pectus, -oris

Brust, Herz, Sinn. – Paksa (altind): Flügel, Achsel.

Pedunculus u. Pediculus

Füsschen, Stiel. - Dim. zu pes, pedis: Fuss.

PEEP

positiv-endexspiratorischer Druck

PEG

perkutane endoskopische Gastrostomie

PEG

Pneumoenzephalographie

PEI

perkutane Alkoholinjektion

PEIP

Positive endinspiratory pressure

pellucidus, -a, -um

durchsichtig. – pertucere: hervorschimmern, durchsichtig sein; per-: völlig, hindurch; lucere: scheinen, leuchten.

pelvinus, -a, -um

Adj. zu pelvis.

Pelvis renalis 

Nierenbecken

Pelvis, is 

Becken, Schüssel - pellis (gr): Schüssel, Becken; petla (igd)., palavi (altind): Geschirr.

Penis, -is

Schwanz, männliches Glied. - pes (gr): männl. Glied.

peptische Faktoren

durch Verdauung ausgelöste Faktoren

perforans, -tis

durchbohrend. - P. p. a. von perforare : durchbohren; per- : durch, hindurch; forare bohren, graben.

perforatus, -a, -um

durchbohrt. - P. p. p. von perforare durchbohren.

peri- 

um . . . herum

Periarthrosis

Chronisch entzündliche oder degenerative Veränderungen der umgebenden Weichteile eines Gelenks (z.B. Insertionstendinopathie)

Pericardium, -ii

Herzbeutel.

Perichondrium 

Bindegewebshaut des Knorpels

Peridoneum 

Bauchfell

Peridontium 

Wurzelhaut des Zahnes

Perikard 

Herzbeutel

Perilympha, -ae

die das häutige Gehörlabyrinth umgebende Flüssigkeit. - peri- (gr): um, herum; lympha: Quellwasser.

Perimetrium, -ii

Bauchfettüberzug der Gebärmutter (Peritonealbedeckung). - matra (gr): Gebärmutter; perinealis, -e : Adj. zu perineum.

Perimysium 

kleinere Muskelfaserbündel umhüllendes Bindegewebe

Perinéum, -i

Damm, Mittelfleisch, Gegend zwischen After und Scheide bzw. Hodensack. - Vielleicht von perinein (gr): anhaufen, aufschichten.

Perineurium 

Nervenfaserbündel umhüllendes Bindegewebe

Periodontium, -ii

Wurzelhaut des Zahnes. - odous, odontos (gr): Zahn.

Periorbita, -ae

das die Augenhöhle auskleidende Periost.

Periorchium, -ii

parietales Peritonealblatt des Hodens. - orchis (gr): Hoden.

Periosteum, -i

Knochenhaut, Periost. - os, ossis: Knochen.

peripher 

außen, am Rand gelegen

periportale Felder

Zwischen den Leberlappen gelegene Felder, die Gefäße der Pfortader usw. enthalten

Peristaltik 

wellenförmige Kontraktionsbewegungen der Eingeweidemuskulatur

Peritoneum, -ii

Bauchfell. – peritonaion (gr): die über die Därme gespannte Haut; teinein (gr): spannen.

Peritonitis

Entzündung des Bauchfells.

permanens, -entis

bleibend, verbleibend. - P. p. a. von permanere: bleiben, verbleiben, fortdauern.

Permeabilität 

Durchlässigkeit

peroneus, -a, -um, peronealis, -e

zum Wadenbein gehörend, auf der Seite des Wadenbeins gelegen. - pero, -onis: Stiefel aus rohem Leder; perona (gr): Spange, Stachel.

perpendicularis, -e

senkrecht, lotrecht. – perpendiculum: Richtblei, Lot; perpendere: genau abwagen.

Perthes, Georg Clemens

Deutscher Mediziner, geb. 17. Januar 1869 in Moers; gest. 3. Januar 1927 in Arosa. Bekannt ist Georg Clemens Perthes durch die Eponyme Morbus Perthes und Perthes-Test.  

Pes, pedis

Fuss, Bein. - pous (gr): Fus, Bein.

PET

Partial exchange transfusion

PET

Positronen-Emissions-Computer-Tomographie

PET

Positronen-Emissions-Tomographie

PET

Pre-eclamptic toxemia

PET

Proteolytischer Enzym-Test

Petiolus, -i

Stiel, Füsschen. - Dim. zu pes; statt pediolus, später petiolus.

petrosus, -a, -um

felsig, steinig. – petra (gr): Fels, Stein.

petrotympanicus, -a, -um

vom Felsenbein zur Paukenhohle ziehend.

PEV

Peak expiratory velocity,

Peyer, Johann Conrad

Schweizer Arzt, geb. 26. Dezember 1653 in Schaffhausen; gest. 29. Februar 1712 in Basel / Schaffhausen. Bekannt ist Johann Conrad Peyer durch das Eponym Peyer’sche Schleimhautfollikel. 

Peyersche Plaques

spezielle Lymphknoten im Dünndarmbereich

PF

Permeabilitats-Faktor

PF

Pulsfrequenz

Pfeiffer, Emil

Deutscher Internist, Balneologe und Kinderarzt, geb. 1. März 1846 in Wiesbaden; gest. 13. Juli 1921 ebenda. Bekannt ist Emil Pfeiffer durch das Eponym Pfeiffer-Drüsenfieber und den Fachbegriff Filatov-Krankheit.

PFO

Patent foramen ovale

PFR

Peak flow rate

PG

Pentagastrin

PG

Progesteron

PG

Prostaglandine

pg

Picogramm (10-'2g)

PGA

Prostaglandin A

PGB

Prostaglandin B

PGH

Pituitary growth hormone

PGN

Primar chronische Glomerulonephritis

PGP

Paralysis generalisata progressiva

PGV

Proximale gastrische Vagotomie

PH

Passive Hamagglutination

Phagozytose

Fähigkeit spezieller weißer Blutzellen, Krankheitskeime und ähnliche Fremdkörper einzuschließen und danach zu vernichten

Phalanx, -angis

Walze, Stamm, Ballen, Schlachtreihe; anat.: Phalanx, Finger-, Zehenglied. - Phalanx (gr): 1. Rundholz, Balken; 2. Finger-, Zehenglied; 3. Schlachtreihe.

pharm.

Pharmaceutical, pharmaceutics, pharmazeutisch

pharyngeus, -a, -um

zum Rachen gehörend. - Adj. zu Pharynx.

Pharynx, -ngis

Rachen, Kehle, Schlund.

PHC

Primary hepatocellular carcinoma

Philtrum, -i

Nasen-Lippen-Rinne. – philtron (gr): Liebeszauber, Liebestrunk.

phrenicus, -a, -um

zum Zwerchfell gehörend. - phrenes, -um: Zwerchfell; phran (gr): Zwerchfell, Sitz des Gemuts.

Phylogenese, Phylogenie 

Stammesgeschichte der Lebewesen

physiol.

Physiological, physiology, physiologisch

PHZ

Posthepatitische Zirrhose

PI

Inspirationsdruck

PI

Proteinase-Inhibitor 

Pia mater 

weiche Hirnhaut (eigentlich „fromme Mutter", vermutlich, weil die Hirnhaut das Gehirn wie eine Mutter ihr Kind mit den Armen umschließt)

PIF

Prolactin inhibiting factor

PIF

Proliferation-Inhibitor-Faktor

Pigmentum, -i

Farbstoff; Schminke. - pingere : malen; poikilos (gr): bunt.

PIH

Prolactin inhibiting hormone 

Pil.

Pilula

Pilus, -i

einzelnes Haar. - pilôs (gr): Filz.

PIN

Personal Identity Number, persönliche Identitätsnummer

pinealis, -e

zum Fichtenzapfen gehörend, fichtenzapfenähnlich. - pinus, -us und picsmus (idg): Fichte.

PR bis Pupilla

PR

Peripheral resistance

PR

Posterior right

PR

Pruritus

 

PRA

Plasma-Renin-Aktivität

praecentralis, precentralis, -e

vor der Zentralfurche des Gehirns gelegen.

Präeklampsie

Schwangerschaftsassoziierte Hypertonie mit einem Bluthochdruck von über 140/90 mmHg und eine Proteinurie von mindestens 300 mg/24 h.

Praeputium, Preputium

Vorhaut. - posthion (gr) als Dim. zu postha (gr): männliches Glied oder prae- : vorn u. putare : beschneiden, ins Reine bringen.

Präp.

Präparat

 

Prävalenz

Häufigkeitsrate einer Krankheit zu einem gegebenen Zeitpunkt oder einem definitiven Zeitraum

Prévost, Jean Louis

Schweizer Neurologe, geb. 12. Mai 1838 in Genf; gest. 12. September 1927.Bekannt ist Jean Louis Prévost durch die Eponyme Prévost-Gesetz, Prévost-Syndrom.

prim.

Primär

 

Primigravida

Frau, die erstmalig schwanger ist

Primipara

Frau, die erstmalig entbunden wird

Princeps, -ipis

Erster, Wichtigster. – aus primi-ceps: die erste Stelle einnehmend; primus: Erster; capere nehmen.

principalis, -e

ursprünglich, Erster. - Adj. zu princeps.

PRIND

Prolongierte reversible ischamische neurologische Defekte

PRINS

Partially reversible ischemic neurologic symptoms

PRL

Prolaktin

 

Proc.

Processus

 

procerus, -a, -um

hoch, schlank, gestreckt, lang. – crescere: wachsen, entstehen.

Processus 

Vorsprung

 

Processus condylaris 

Gelenkvorsprung

Processus coracoideus 

Rabenschnabelfortsatz am Schulterblatt

Processus coronoideus 

Vorsprung für den Muskelansatz am Unterkiefer

Processus mastoideus 

Warzenfortsatz am Schläfenbein

Processus spinosus 

Dornfortsatz am Wirbel 

Processus transversus 

Querfortsatz

 

Processus xiphoideus 

Schwertfortsatz am Brustbein

Processus, -us

Fortschritt, Fortgang; anat.: Fortsatz. – procedere: vorgehen, hervortreten, vorrücken; cedere: weichen, gehen.

profundus 

tief

 

profundus, -a, -um

tief, bodenlos. – siehe pro- u. fundus, -i: in der Nähe des Bodens, in der Tiefe.

Prolaps

Vorfall, Heraustreten von (inneren) Organen.

Proliferation 

Zellvermehrung

Prominentia, -ae

Vorsprung, Erhebung, Prominenz. – prominere: hervorspringen, hervorragen; minere: ragen, drohen.

Promontorium, -i

am weitesten nach ventral vorspringender Punkt des Kreuzbeins; Vorgebirge,Vorwölbung.

Promotoren und Kokarzinogene

die Krebsentstehung unterstützende und fördernde Faktoren

Pronator, -oris

Neiger; anat. Muskeln, die bei Drehung des Unterarms die Handflache nach unten bzw. dorsal richten. - pronare : vornüberneigen.

Pronephros, -i

Vorniere, die zuerst gebildete Niere. - nephros (gr): Niere.

pronus, -a, -um u. pronatus, -a

abschüssig, vornübergeneigt. - Adj. zu pronator.

proprius, -a, -um

beständig, dauernd, eigen, wesentlich.

Prosencephalon, -i

Vorderhirn. - enkephalos (gr): Gehirn.

Prostata, -ae

Vorsteherdrüse. – prostatas (gr): Vordermann, Beschützer, Vorsteher; prostaticus, -a, -um: Adj. zu Prostata.

Proteinurie, Zylindrurie

Ausscheidung von Eiweißen und zylinderartigen Strukturen im Urin

Protuberantia, -ae

Arten von Hervorragungen u. Erhabenheiten, Protuberanz. - protuberare : hervorragen.

prox.

Proximal(is)

 

proximalis, -e

anat.: naher zum Rumpf gelegen, rumpfwärts, proximal. - proximus, -a, -um: nächster; Sup. zu prope: nahe, bei.

PRS

Prokto-Rekto-Sigmoidoskopie

PRSP

Prereading Screening Procedures

PS

Pathological staging

PS

Pulmonalstenose

Ps

Systolischer arterieller Blutdruck 

PSE

Porto-systemische Enzephalopathie

Pseudoradikuläres Syndrom

Diffus ausstrahlende Schmerzen ähnlich denen eines radikulären Syndroms, jedoch ohne Zuordnung zu einem Dermaton

Psoas, psoae

Lende. - psda (gr): Lende, Lendengegend, Lendenfleisch.

PSP

Prostatasäure Phosphatase (PSA)

PSPA

Pulmonalarteriendruck systolisch

PSR

Patellarsehnenreflex

PSS

Progressive systemische Sklerose

PST

Paroxysmale supraventrikulare Tachykardie

PSV

Proximal selektive Vagotomie

PT

Primärtumor

 

PT

Pulmonary trunk

Pt

Chemisches Symbol für Platin

PTA

perkutane (transluminale) Angioplastie

PTA

Percutaneous transluminal angiography, perkutane transluminale Angiographie

PTA

Perkutane transluminale Angioplastie

Ptase

Phosphatase

 

PTC

perkutane transhepatische Cholangiographie

PTC

Perkutane transhepatische Cholangiographie

PTC

Plasma thromboplastic component

PTCA

perkutane Transluminale Card-Angioplastie

PTCA

Perkutane transluminale koronare Angioplastie

PTCD

Perkutane transhepatische Cholangio-Dranage

PTD

Perkutane transhepatische Drainage

pterygoideus, -a, -um

flügelförmig. – pteryx (gr): -eides (gr): ähnlich in Gestalt, Form.

PTH

Parathyreoidea-Hormon

PTJC

Perkutane transjugulare (transvenose) Cholangiographie

PTK

Perkutane transluminale Katheterdilatation

PTM

Pressure-time per minute

PTN

perkutane Nephrostomie

pTNM

postoperative histopathologische Tumorklassifikation

PTR

Pulmonary total resistance, Gesamtlungenwiderstand

PTS

Postthrombotisches Syndrom

PTT

partial Thromoplastin time partielle Thromboplastinzeit

PTU

Propylthiouracil

PTZ

Prothrombinzeit

PUB

Publication (IEC)

Pubertas praecox

Vorzeitige sexuelle Reifung mit Entwicklung der sexuellen Geschlechtsmerkmale vor dem 8. Lebensjahr

Pubertas tarda

Verzögerte sexuelle Reifung mit Entwicklung der sexuellen Geschlechtsmerkmale nach dem 14. Lebensjahr oder Einsetzen der Menarche nach dem 18. Lebensjahr

Pud.

Puder

 

pudendus, -a, -um

zur Scham gehörend, schimpflich, schändlich. – pudere: sich schämen.

Puerperalfieber

Kindbettfieber; postpartale Infektion, welche von den Genitalorganen ausgeht

Puerperalsepsis

Septisches Krankheitsbild, das von einer Geburtswunde oder Geburtsverletzung ausgeht

pulm.

Pulmonalis (pulmonales)

Pulmo, -onis

Lunge. – pneumon (gr): Lunge.

pulmonal 

die Lunge betreffend

pulmonatis, -e

Adj. zu Pulmo.

Pulpa, -ae

Weichheit; anat.: weiche Substanz, Mark, Parenchym.

Pulvinar, -aris

Kissen, Polster.

Pupilla, -ae

Pupille, Augenstern, Sehloch. - Dim. zu pupa, -ae: Mädchen, Puppe; eigentl.: das verkleinerte Spiegelbild, das man im Auge eines anderen sieht.

pur. bis Pyramis

pur.

Purus,

Purkinje, Johannes Evangelista

Böhmischer Ordenslehrer, Physiologe, Pathologe und Politiker geb. 17. Dezember 1787 in Libochowitz bei Leitmeritz; gest. 28. Juli 1869 in Prag. Bekannt ist Jan Evangelista Purkyně durch die Eponyme Purkinje-Fasern, Purkinje-(Ader-)Figur, Purkinje-Bläschen, Purkinje-Nachbild, Purkinje-Effekt, Purkinje-Sanson-Bilder, Purkinje-Schicht, Purkinje-Zelle, His-Purkinje-Tachykardie, His-Purkinje-Extrasystolie, His-Purkinje-System.

Putamen, -inis

Schale; anat.: äusserer Teil des Nucleus lentiformis (Linsenkern). - putare : beschneiden, ins Reine bringen, ordnen.

PV

Plasmavolumen

PV

Polycythaemia vera

PV

Portalvene

PVD

Peripheral vascular disease

PVDC

Polyvinylidenchlorid (PVC)

PVO2

Sauerstoffdruck im venösen Blut

PVR

Peripheral vascular resistance

PVR

Perivaskulärer Raum

PVR

Pulmonary vascular resistance

PW

Peripherer Widerstand

PWG

Pulswellengeschwindigkeit

Pyarthros

Eiteransammlung in der Gelenkhöhle

Pyelos

Trog, Mulde, Wanne; anat.: Nierenbecken. 

pyloricus, -a, -um

Adj. zu Pylorus.

Pylorus, -i

Pförtner, Magenausgang; anat.: Übergang zwischen Magen u. Dünndarm. - Pyloros (gr): Pförtner, Torhüter.

Pyosalpinx

Mit Eiter gefüllter, aufgetriebener Eileiter

pyramidalis, -e

Adj. zu Pyramis.

Pyramis, -idis

Pyramide; anat.: Organ von pyramidenförmiger Gestalt, durch die Nervenfasern der Pyramidenbahn gebildete pyramidenförmige Erhebung an der ventralen Seite des verlängerten Marks. - Pyramis (gr): Pyramide.

Letzte Änderung am: 08.06.2020
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